Z-Anschlag als geteilte Buchse für d.Spindelmutter

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RFrank
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Z-Anschlag als geteilte Buchse für d.Spindelmutter

Beitrag #1 von RFrank » Mo 17. Aug 2015, 22:17

Modell-Zweck:
Schützt ggf. Druckplatte bei einem Crash. Bei mir ist der gemessene Abstand von der Spindelmutter bis zum oberen Lagerring 17mm, wenn der Drucker bei Z=0mm steht.
Der wirksame Abstand ist 0,5 mm kleiner also 16,5mm, das heißt noch 0,5mm Platz für den Heat Bed Scan (gebraucht werden ca. 0,3mm).
Fährt der Tisch höher dient die Buchse als Anschlag.
Das Maß 16,5mm per Scalierung (nur Z) auf das gewünschte Mass bringen.
Mit dem dünnen Rand über die Gewindemutter stecken und beide Halbschalen mit einem Kabelbinder sichern.
Gebraucht werden 4 Stk..

Druckmaterial: ABS /PLA geht genauso
Material:
Materialdurchmesser: 3mm
Material-Farbe: rot

Sonstiges benötigtes Material:
z.B. Schrauben, Kugellager etc. mit Maßangaben

Slicer: Slicr3
Programm: Solid Works
Erster-Layer-Dicke: 0,3 mm
Restliche-Layer-Dicke: mm
Brim: Ja
Raft: Nein
Support: Nein
Support-Überhangwinkel: º
Retract-Distanz: mm
Retract-Geschw: mm/sek
Duckgeschwingigkeit: mm/sek
Drucktemperatur: ºC
Haftvermittler: Krepp/ABS-Aceton

Sonstige Bemerkungen:
stehend schmaler Rand oben

Foto vom Fertigen Modell:









STL Datei/Original-Modelldatei:
Bei Original-Modelldatei bitte Programm und Version angeben.
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Re: Z-Anschlag als geteilte Buchse für d.Spindelmutter

Beitrag #2 von Digibike » Mo 17. Aug 2015, 23:25

Hi!

Ähm, nette Idee würd ich mal sagen, allerdings hab ich da 2 Sachen zu bedenken...

1.) PLA bitte nicht! ABS ist schon sehr grenzwertig - einige haben Ihren RF1000 schon eingehaust...!
Da sind Temperaturen über 40 Grad normal drin... PLA würde da davon schwimmen... und ABS ist
da auch nicht mehr so wirklich "hart" im nehmen... Da wäre ASA oder Nylon deutlich besser geeignet...

2.) Du willst also durch einen "harten" Anschlag an der Kugelspindel das Teil vor einem Schalter-Crash
bewahren?! Du weißt aber schon, daß die Motoren ein immenses Kraftpotenzial haben und auch recht
schnell werden können.. Die Spindeln haben eh schon das Problem, das Sie eigentlich noch eine
Führung in Z bräuchten (gibt etliche Diskussionen bezüglich "Höhenschlag"... Da Sie eigentlich nur
für die Höhe konstruktiv vorgesehen sind, aber nicht für die Kräfte die auf Sie wirken... Einige haben da
schon Führungen nachgerüstet. Nun sollen Sie noch Verwindung durch auf Anschlag laufende Motoren
einseitig mit aufnehmen?! Hast du dir gut überlegt, ob das der richtige Weg ist?

Deine Idee in Ehren, aber ich glaub nicht, daß ein Geretteter Schalter für 7 Euro und ne gerettete Keramikplatte
eventuell für 25 Euro 150 Euro für neue Z-Spindeln wirklich rechtfertigen... Würde da eher an dem Z-Schalter in
Kombi mit Notaus ansetzen.... Versteh mich nicht falsch, aber ich hätte bei sowas schon etwas Bauchschmerzen...
Will ja nicht, daß du da eine Böse Überraschung mal erlebst... Die Lieferzeiten bei den Spindeln sind, wenn ich
teilweise den Leidgeprüften glauben darf, enorm... Und ärgerlich, wenn Sie dann noch nicht mal paßen, weil
Sie mit den Aufnahmen im Drucker nicht harmonieren (geänderte Teile, andere Abmessungen...).

Gruß, Christian
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Re: Z-Anschlag als geteilte Buchse für d.Spindelmutter

Beitrag #3 von RFrank » Mo 17. Aug 2015, 23:44

Hallo Christian

Dein Einwand bezüglich der Temperatur ist richtig. Ob ich das eine Übel mit einem Anderen tausche, kann sein.
Ich hoffe der Anschlag kommt nicht zum Einsatz.
Den Z-Anschlag habe ich verändert, so das er meine Platine weder biegt noch einmal crashen kann (durch eine gefedertere untere Anschlagschraube).
Die Geschwindigkeit in Z-Richtung sollte man auf einen kleinen Wert fest einstellen, da eine hohe Geschwindigkeit eher zum Schaden führt und eine nicht messbare Zeitersparniss bringt. Wenn er langsam in den Block fährt hoffe ich auf die Kraftlosigkeit des Schrittmotors.

Gruß Frank
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Re: Z-Anschlag als geteilte Buchse für d.Spindelmutter

Beitrag #4 von Digibike » Di 18. Aug 2015, 00:38

Ist mir schon klar, was du bezweckst... Nur Kraftlos ist der Motor bei niedrigerer Geschwindigkeit keineswegs...!
Unart von Elektromotoren: Sie haben ab 1 U/min bis max. U/min. immer das selbe Drehmoment im Gegensatz
zu Verbrennungsmotoren...
Einzig die Masse hat weniger Energie aufgenommen, wenn die Geschwindigkeit niedriger ist - die ist mit dem
Y-Tisch aber eh schon recht hoch... Da bringst schon ordentlich Kräfte auf die Spindeln...
Daher halte ich mehr davon, den Z-Anschlag auf den Notaus zu brücken - damit stoppen die Motoren augenblicklich.
Zwar ist der eventuell angefangene Druck dann im Eimer - aber darauf kann ich angesichts des ersparten Schadens gern
verzichten... ;)

Gruß, Christian
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Re: Z-Anschlag als geteilte Buchse für d.Spindelmutter

Beitrag #5 von reini » Di 18. Aug 2015, 08:03

Hallo

Also aus eigener Erfahrung, als mir der Z-Schalter gekillt wurde, rate ich von einem Mechanischen Anschlag ab.
Wie mein Vorredner schon gesagt hat, es wird eine enorme Kraft entwickelt. Sie schaltet auch nicht mehr ab, und bei einem unbeaufsichtigten Drucker möchte ich mir nicht vorstellen was alles kaputt geht.
Wie ich gestern ja festgestellt habe, entstehen ja solche Schäden durch die falsche Interpretation der Z-Schalter durch die Firmware (Nach dem Scan = Z-Schalter MAX auf AN, druckst du da, oder fährst alle Achsen auf Home, fährt der Tisch mit voller Geschwindigkeit nach oben und räumt alles weg was im Weg steht. So war es zumindest bei mir. Da man aus Erfahrung klug wird und die neue 57er Firmware hat genau das selbe Problem, und glaube mir ich war daneben als das losging, es geht so schnell da erreichst du keinen NotAus Knopf mehr!!
Mein 2. Z-NotAus ist da die beste Lösung, bevor du das mitkriegst ist der Drucker schon aus.

Gruß
Reini
RF 1000, Firmware 1.45.00,

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Re: Z-Anschlag als geteilte Buchse für d.Spindelmutter

Beitrag #6 von Digibike » Di 18. Aug 2015, 09:02

Hi,

Ich sag dir ja nicht, daß das komplett falsch ist oder eine Blöde Idee... Ganz im Gegenteil - nur Zweck und Ausführung
sind so eher schädlich als Zielführend...

Du räumst das ja selber ein, indem du sagst, dass du es hoffentlich nie brauchst.... Das hoffe ich für dich auch und wünsch
es jedem, der mit dem Drucker arbeitet!
Aber wenn du es brauchst, wirst du in der Variante ein böses erwachen vermutlich haben...

An sich nicht gänzlich verkehrt, wie ich schon sagte, aber eben nicht zuende Gedacht... Fängt schon bei der Materialwahl an:
PLA ist spröde und 0 Temperaturbeständig - halte ich für sehr kritisch in dem Anwendungsbereich - hast du ja auch schon zugestimmt... Selbst ABS ist da mit vorsicht (bei eventuell vorhandener Einhausung) zu sehen.

Dann der Gedankengang mit der Geschwindigkeit und das die Motoren weniger Kraft hätten - Ein Elektromotor hat immer(!) sein max. Drehmoment! Das ist ein riesengroßer Unterschied zu Verbrennungsmotoren oder Turbinen etc., die ja auf eine Gewisse Drehzahl angewiesen sind um Ihr max. Drehmoment entwickeln zu können. Einzig die zu Verzögernde Masse wird durch niedrigere Geschwindigkeiten geringer.

Wenn du aber her gehst, und dich bei deiner Idee, daß ganze stoppen zu wollen, verabschiedest und somit ein gaaanz anderes
Material verwendest - z.B. NinjaFlex und dieses so konstruierst, daß etwa 0,8 mm bevor der Extruder das Heizbett berührt, auf den
Ninjaflex-Block aufläuft. Hier mußt dann einfach durch schichtweises ändern des Infills sowie des Außendurchmessers dann mit jedem zehntel mm die Stärke des Anschlags erhöhen, bis er bei ca. 0,1 mm Minus (also Extruder im Prinzip steckt 1 zehntel tief
im Keramikbett an der tiefsten Stelle).
Damit hast du dann erreicht, daß die Masse mit zunehmender Kollisionsnähe immer mehr abgebremst wird. Ninjaflex kommt mit
den Temperaturen auch gut klar, von daher kann ich mir das schon wesentlich besser vorstellen.
Und wenn bei Minus 0,1 mm nun noch am Tisch ein Z-Schalter angebracht wird, der dann direkt den Notaus brückt, hast du die Perfekte Lösung!

Die Masse wird sauber runter gebremst - nicht schlagartig, Material hält die Belastungen aus, die Spindeln werden nicht gegen unendlich verwunden, Scan und druck der ersten lage sind problemlos möglich, und wenn tatsächlich ein Crash ansteht, ist die Masse bereits eingefangen und runter gebremst und der Notaus macht den Z-Motor sowie alle anderen Stromlos.

Was hälst du davon? Als Puffer super Idee, aber als Prellbock würd ich´s wie gesagt nicht ausführen....

Gruß, Christian
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Re: Z-Anschlag als geteilte Buchse für d.Spindelmutter

Beitrag #7 von hal4822 » Mo 7. Sep 2015, 19:12

reini hat geschrieben:... Da man aus Erfahrung klug wird und die neue 57er Firmware hat genau das selbe Problem...

Gruß
Reini


"Man" gehört anscheinend nicht zu der Sorte Leute, die aus Erfahrung klug wird, wenn man ein Programmierer ist. :(

Es ist aber wirklich ein Kreuz mit diesen Zivilisten, die sich nicht an Kollateralschäden gewöhnen wollen :slap:

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Re: Z-Anschlag als geteilte Buchse für d.Spindelmutter

Beitrag #8 von ingoingo » Di 8. Sep 2015, 09:12

Ich verstehe den Einwand der hohen Kraft der Stepper nicht. Ich sehe das Absolut unproblematisch. Die Stepper kann man Teilweise mit der Hand anhalten!

Moment Nm 0,75
Wirkungsgrad 0,8
Steigung m 0,004


Kraft in N 942,4777961
Vergleich Gewichtskraftin Kg 96,07316983


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