Renkforce als Bausatz

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Re: Renkforce als Bausatz

Beitrag #11 von rf1k_mjh11 » Mi 5. Aug 2015, 09:19

@Charly58 und Chrischi,

Der Aussage von Charly58 stimme ich zu. Was Fehler betrifft, und auch was den Support angeht.

Interessenshalber kann ich auch sagen, mir haben bei meinem Bausatz auch Teile gefehlt: die Warnaufkleber, "Heisse Oberfläche" und so. Gott sei dank nichts funktionell wichtiges. - Hab diese Aufkleber bis heute nicht nachgefordert, noch vermisst :geheim:

@Oo: Der Kunststoff, aus dem die 'nupsis' (die 'Dinger wo das Heizbett drauf sitzt') gemacht sind, wird aller Wahrscheinlichkeit nach PEEK sein. Das ist dasselbe Material wie am Hot End des Extruders und ist ein Kunststoff mit recht hoher Temperaturbeständigkeit, so wie Telfon (PTFE), aber mit höherer Festigkeit. Würde man dort Metal, z.B. Alu einsetzen, würde sehr viel Wärme vom beheizten Bett abgeleitet werden, und eventuell zu 'kalte' Eckbereiche verursachen.

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Re: Renkforce als Bausatz

Beitrag #12 von Chrischi » Mi 5. Aug 2015, 13:21

Das Fehler passieren wo Menschen arbeiten ist selbstredend, und das nicht jedes Teil bei der kommisionierung auf Maßhaltigkiet geprüft wird (oder werden kann) ebenso. Noch bin ich ja auch gänzlich unaufgeregt. Meine Hoffnung das nachdem meine Mail ink. Fotos nun "in die Fachabteilung" weitergeleitet wird zu einer Zeitnahen Lösung führt besteht weiterhin, auch wenn ich dann wohl das Gerät nicht mehr in meinem Urlaub in Betrieb nehmen kann (wäre ja auch zu schön gewesen das dieses klappt).

Die (scheinbar geänderten) Kugelumlaufspindeln machen auf mich auch einen guten Eindruck - ohne mit Drehbank und Messuhr zu hantieren würde ich sagen die sind gerade, masssiv ausgeführt und laufen (per Hand gedreht) hervorragend...

Der Mensch am Telefon sagte zwar das ich heute Rückmeldung aus der "Fachabteilung" bekommen würde (welches bis dato noch nicht geschenhen ist) aber der Arbeitstag is ja auch noch nicht rum. Ich hege jedoch die ganz leise befürchtung das ich ein klein weing hingehalten werde. Ob das mit der Lieferzeit der Platte, Unwillen, oder dem glauben ich sein ein "DAU" zusammenhängt mag ich entscheiden wenn der Vorgang abgeschlossen ist.

@rf1k_mjh11: was kürzt denn PEEK ab? "Polytetraflourethylen" ist jetzt kein unbekannter und das Material der Distanzstücke hat auch haptische eingenschaften mit PTFE gemein (leicht wachsige oberfläche). Die Zähigkeit scheint aber (subjektiv gefühlt beim einschrauben von Schrauben zur temporären fixierung) deutlich anders zu sein als PTFE - halt "hart und zäh" und nicht "hart und spröde".

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Re: Renkforce als Bausatz

Beitrag #13 von rf1k_mjh11 » Mi 5. Aug 2015, 14:15

Chrischi,

Polyether ether ketone (PEEK). Links hier & here.

Das Material ist halb-kristallin und die Schmelztemperatur beträgt beachtliche 335 °C.
Es wird schon länger beim Extruder- bzw. Hot-End-Bau der 3D Drucker verwendet.

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Re: Renkforce als Bausatz

Beitrag #14 von Chrischi » Fr 7. Aug 2015, 22:02

@rf1k_mjh11

Sehr spannendes Kram!

@all

Heute hat sich Conrad wieder gemeldet (nachdem ich gestern noch mal angerufen hatte). Bei mir wird - so sagen sie- im laufe der nächsten Woche eine passende Platte eintrudeln. Dann muss ich nur noch die Zeit finden das Gerät zu ende zu montieren und dann wird alles gut :tanzen:

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Re: Renkforce als Bausatz

Beitrag #15 von 3D » Sa 8. Aug 2015, 00:52

S u p e r ! :)

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Re: Renkforce als Bausatz

Beitrag #16 von Chrischi » Do 20. Aug 2015, 17:49

Soooo die Damen und Herren von Conrad haben sich doch ein Herz gefasst und mir ne passende Platte geschickt. Hatte dann noch etwas bedenken dabei die Lager auf die Spindeln zu bekommen. Da die Lager selbst unter garantie nicht Temepraturbeständig - und die Spindeln schon recht wuchtig sind war nix mit "aufschrumpfen" - was die eleganteste lösung gewesen wäre...

nunja ich habe das Gerät dann also doch zusammenbekommen und nun läuft es so vor sich hin und ihr werdet sicher noch in anderen Forenbereichen die ein oder andere doofe frage von mir lesen. B)

Ich bedanke mich auf jedenfall bei allen beteiligten für Rat und Beistand.

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Re: Renkforce als Bausatz

Beitrag #17 von Wirus » Mi 2. Sep 2015, 15:22

Moin,

ich bin der Neue hier ... ich komme jetzt öfters ...... :P

Da ich mir auch einen Bausatz bestellt habe, der letzte Woche geliefert wurde, hänge ich mich einfach mal hier an.

Bestellung:
  • Renkforce RF1000 als Bausatz
  • Einhausung aus Polycarbonat
  • Buch Schnellstart 3D mit renkforce RF 1000
  • Filament Renkforce PLA hellblau (war billich - zum Üben)
  • Filament Renkforce ABS grau
  • Filament Renkforce ABS natur
  • Kleinteile um die Beleuchtung schaltbar zu machen
Vorab: Das "Buch" ist ein dünnes Heftchen mit wenig relevantem Inhalt - nicht zu empfehlen (mein Exemplar geht zurück)

Der Bausatz ist - soweit ich das nach dem Zusammenbau beurteilen kann, ganz o.k. es gibt aber einige Fehler/Macken, die ich nachfolgend mal in Reihenfolge des Auftretens auflisten möchte:

  • Entgegen der Beschreibung sind Spindeln und Linearführungen von THK, nicht von HIWIN. Die Wagen sind schon aufgezogen und können angeblich keine Kugeln verlieren (nicht ausprobiert).
  • Der Bausatz enthält nun auch Seitenteile aus Plexiglas - nirgendwo beschrieben und blöd, wenn man die Einhausung bestellt hat
  • Die Zahnriemenscheiben sind jetzt schwarz und aus Stahl. Wenn man sie so montiert wie angegeben (oben bündig mit Welle) bekommt man mit der Riemenscheibe der Z-Achse später Probleme - sie klemmung ist dann sehr knapp.
  • Der Zusammenbau Montage der Riemenspanners wird in der Anleitung zweimal beschrieben - aber nicht beim ersten Auftreten an der Bodenplatte.
  • Für die Befestigung des Z-Servos sind in der Bodenplatte Senkungen vorgesehen - das passt nicht zusammen mit den vorgesehenen und mitgelieferten Zylinderkopfschrauben.
  • Die Halteplatte für die Endanschlagsbetärtigung wird mit zwei Schauben M4 montiert - und hat dafür eine Loch 4mm und eines 5mm :dash:
  • Die Passungen der Lager an der oberen Spindelführung sind sehr stramm - für einen Laien kaum aufzuziehen. Es fehlt der Hinweis, dass ggf. mit einer Hülse auf den Innenring des Lagers gedrückt werden muß. Wer auf den Aussenring drückt, schädigt das Lager.
  • Der Riemenspanner für die Spindeln mit seiner Abstützung gegen das Seitenteil ist konstruktiv Murks - das hätte man auch anders lösen können.
  • Die blaue Beleuchtung geht ja mal überhaupt nicht - das war der erste MOD - weiß 2x 12V in Reihe je Seite kann man anschauen
  • Die Energieketten sind sehr kurz und die am Extruderwagen ist extrem unter Spannung - da muss noch das empfohlene Klötzchen drunter.
  • Befestigung des Z-Endschalters ist abenteuerlich - das muss ich noch ändern.
  • Das Kabel für den Y-Endschalter (13) war nach Verlegung gem. Anleitung ca. 20cm zu kurz. (habe ich verlängert)
  • Die mitgelieferten Halteschrauben mit Knebel für die keramikplatte knallen gegen den hinterer Rahmen, wenn die Platte hinten festgeschraubt wird (vorne würde gehen) - eine Anleitung für die schrauben, warum es nur zwei sind und wie das heizbet befestigt wird - Fehlanzeige

Der mechanische Zusammenbau war einfach, das verkabeln im Prinzip auch, dauerte aber länger (Gefummel).
Momentan bin ich am Ausrichten und scheitere an Seite 54:

Falls dies nicht der Fall ist, muss die Untertischplatte vorsichtig ausgerichtet werden.


Wie soll das gehen? Soll man etwa an der Platte rumbiegen? Anleitung? Das wird doch nix!
Ich werde mir wohl eine Nivellierung basteln müssen - die Anleitung dazu habe ich ja schon gesehen.

Noch druckt nix - mal sehen, ob ich das kurzfristig hinbekomme

Gruß
Wirus

Nachtrag: Liest hier eigentlch jemand vom großen C mit bzw. haben solche Hinweise Relevanz/wird da was geändert?

Oo
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Re: Renkforce als Bausatz

Beitrag #18 von Oo » Mi 2. Sep 2015, 15:46

Hi,

ich denke da ist gemeint die Z-Spindeln zu verstellen.
Irgendwo in der Anleitung steht glaube ich auch das man die am Anfang nicht verdrehen darf wenn die halt ein bisschen verdreht sind, und nicht mehr genau parallel gibt es Probleme. Hatte das am Anfang auch nicht so lustig.

Vom Conrad ist auf jeden Fall RF1000 da aber der macht Software.
Aber wenn man sich die letzten Monate mal so anschaut was um Forum geschrieben wurde, und was sich passenderweise geändert hat bei Conrad. Z.B ein Extruder V2 weil V1 oft Probleme macht, ka Sachen in der Anleitung angepasst usw.
Geh ich davon aus das auf jeden Fall wer von Conrad hier mit liest, traut sich nur nicht sich zu outen ;).

Gruß

Wirus
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Re: Renkforce als Bausatz

Beitrag #19 von Wirus » Mi 2. Sep 2015, 15:56

ich denke da ist gemeint die Z-Spindeln zu verstellen.


Das meinte ich aber nicht. Die Y-Platte ist bei mir nach ersten Messungen gerade (mit Klötzchen & Zwingen zusammengespannt und dann die Riemenscheibe ausgerichtet).

Bei mir ist der Druckbetthalter nicht exakt parallel zur Trägerplatte - warum auch immer. Die Spindelausrichtung hilft zudem auch nicht bei Abweichungen in Y-Richtung.

Ich werde mal eine Messuhr am Extruderwagen anbringen und schauen, wo die Abweichungen sind. Eine Betttnivellerung ist IMHO ein Muß

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Re: Renkforce als Bausatz

Beitrag #20 von Digibike » Mi 2. Sep 2015, 21:10

Hi,

die Seite die du nennst, bezieht sich auf x (Extruder) und Y zur Höhe.
Das Keramik-Bett sollte überall ungefähr den gleichen Abstand haben.
Wenn er streift bzw. seine Höhe abweicht, liegt das Keramikbett wirklich satt auf
den 4 Bolzen auf? Muß bei mir auch immer wieder aufpassen, da hinten links bei
mir die Heizmatte etwas reinragt und somit der Bolzen an der Stelle an einem Eck
auf der Heizmatte aufliegt. Dann ist es definitv krum drauf.
Bolzen liegen alle sauber Plan an?
Hast du eigentlich für Y 2 Linearführungen oder eine wie im Baukasten vorgesehen?
Mit einer wirst nie richtig glücklich werden - kippelt viel zu extrem! Würde in jedem fall
2.te Y-Führung empfehlen, dann wird es gleich stabiler und deutlich genauer!
Wenn man die Hebellänge der Platte anschaut und das es nur fast mittig einmal
geführt wird - sehr intusiastisch....
Korrekturen der Spindeln machen nur in X sinn, da hast du recht!
Die Y-Platte ist ja auch satt aufliegend und gleichmäßig festgezogen auf dem (den?)
Y-Führung(en?) verschraubt?
Wenn da irgendwo Luft ist (z.b.) durch einen Span etc... ist bei den Wegen gleich mal
etliches an zehnteln oder gar mm im argen... Aber ich denke, daß wirst selber schon
kontrolliert haben...

Endschalterkabel 20 cm zu kurz? oder meintest du 20 mm? Das wäre ja ein drittel oder so
zu kurz - kann ich mir eigentlich nicht vorstellen... Bei 20 mm schon eher - man muß sehr
genau bei Verlegung beachten, wie Sie geführt werden - da addieren sich schnell mal die
mm zusammen... Bei meinem hatte ich da keine Probleme mit der Kabellänger - allerdings
mußte ich auch etwas "nachschieben" bis es paßte und ich Sie fixieren konnte. Allerdings
nix unmögliches. Ist aber auch schon 1,5 Jahre gut her, seit ich Ihn zusammen gebaut hab...


Gruß, Christian
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