Z-Endstop Origami :-(

Firmware Veröffentlichungen und Einstellungen können hier angekündigt und diskutiert werden.
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georg-AW
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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #11 von georg-AW » Mi 24. Jun 2015, 00:47

Hallo Jens
Das Problem bei den Hallschaltern ist die Schaltgenauigkeit. Bei grösseren Abständen sinkt die Schaltgenauigkeit.
D.h. man kann nicht erwarten, dass bei einem Schaltabstand von zb 20mm eine Schaltgenauigkeit ( Position ) von 1/10mm erreicht wird. Das ist völlig unrealistisch. Der absolute Schaltabstand sollte möglichst klein sein. Zb 2 bis 5mm.
Ich denke, auch das Modell mit einstellbarem Abstand leidet im erhöhten Mass unter diesem Problem.
Man kann mit einer kleveren Anordnung des Magnetes und präziser achsialer Annäherung an den Hallschalter die besten Resultate erreichen. Allerdings auch nicht im Genauigkeitsbereich von 1/100mm.
Zu berücksichtigen ist auch der Einfluss der Umgebungstemperatur auf die Schaltgenauigkeit.

ciao Georg

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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #12 von olima » Mi 24. Jun 2015, 10:46

Hallo

Ich habe die Hall-Endstops aus dem Link an meinem Protos im Einsatz . Bisher funktionieren diese einwandfrei. Durch die Empfindlichkeitseinstallung lässt sich der Schaltpunkt sehr exakt justieren. Die Wiederholungsgenauigkeit ist sehr hoch, zumindest besser als bei den Tastern/Microschaltern.
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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #13 von Pedritoprint » Mi 24. Jun 2015, 12:39

georg-AW hat geschrieben:Hi

Die Hall- Lösung könnte so aussehen wie die Anhänge zeigen. ......
Der Ersatz des Z-Endschalters durch eine Hall-Lösung ist dringlich. Wenn man davon ausgehen kann, dass die Schaltung rund um den Stecker X15 auf dem Mainboard so aufgebaut ist wie im Schema von Conrad gezeigt, dann ist eine Hall-Lösung relativ simpel.

- Das Kabel zum Z-Endschalter muss durch ein 3-adriges Kabel ersetzt werden.
-der Stecker auf der Mainboardseite muss durch einen passenden ersetzt werden mit obigem Kabel dran. Siehe Skizze
- auf der Z-Schalterseite muss eine kleine Platine mit dem Hall-IC TLE 4945L unipolar von Infineon angeschlossen werden.
- anstelle der M3 Stellschraube muss eine Magnetstellschraube montiert werden. Der dort eingesetzte Magnet definiert zusammen mit dem Hall-IC den Schaltabstand und die Hysteresis.
-wichtig ist, dass der Magnet den Südpol auf der Aussenseite hat, der Hall-IC wird durch ein Magnetfeld ( Südpol ) geschaltet.
Es ist ein Schliesser ( NPN . open collector )
Die ganze Chose kostet pro Schalter nur ein paar Euro.

ciao Georg


oder man benützt die original-Masseleitung als Speisung und nimmt die Masse vom "Gehäuse" des Druckers...sollte doch alles auf Masse sein ? B)

siehe auch diesen Beitrag

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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #14 von riu » Mi 24. Jun 2015, 14:14

Na dann fliegt dir aber sicherlich irgendwann der FI Schutzschalter raus oder irre ich mich?

Gruß,
Udo

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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #15 von ReveryX » Mi 24. Jun 2015, 20:58

Hallo,

das mit der Masse übers Gehäuse war auch meine erste Idee, aber leider geht das nicht. Die beiden vorhanden Adern sind Masse und die Datenleitung, welche per Pull-Up auf 5V gezogen wird. Der Schalter zieht den Pegel dann auf 0V, wodurch der Sensor dann aus gehen würde.

*edit* ich lese gerade dass da steht dass man die vorhandene Masse-Ader auf den 5V-Kontakt umlegen könnte, das würde natürlich funktionieren...

Gruß,
Jens

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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #16 von ReveryX » Mi 24. Jun 2015, 22:48

Hier ist evtl noch eine Alternative:

Ein Arbeitskollege hat mir von "LJ12A3" erzählt, welches er als Endstopp für seine Fräse verwenden will.

Das Modul läuft direkt mit 24V und ist als Normally Open (NPN) und Normally Closed (PNP) erhältlich. Man müsste dann "nur" das 24V-Signal auf 5V runter regeln.
Vorteil soll wohl sein dass man den Sensor durch das Gewinde relativ genau positionieren kann... Kostet ca 3,70€ pro Stück...

http://www.marchantdice.com/worldofcnc/ ... wiring.pdf ... wiring.pdf
http://www.ebay.de/itm/4mm-300mAh-DC6-3 ... 3f4261f3b9 ... 3f4261f3b9

Beste Grüße,
Jens

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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #17 von georg-AW » Mi 24. Jun 2015, 22:58

Hi
Das sind normale induktive Schalter. Für den RF1000 kannst du nur Geräte mit NPN Ausgang ausschliesslich Schliesser verwenden.
Sie detektieren nur Metalle. Wobei Stahl den Faktor 1 hat und zb Alu auf eine kürzere Distanz abgetastet wird.
Die Schaltdistanzen für Stahl korrelieren mit dem halben Durchmesser der Schalter. Bündig einbaubare Schalter haben kürzere Schaltdistanzen als nichtbündig einbaubare. Insgesamt sind die Dinger aber wesentlich grösser und teurer als zb Hallschalter.
Sie sind in DE bei vielen Lieferanten erhältlich. Es sind unzählige Varianten, auch Zwei-Draht erhältlich.

ciao Georg

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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #18 von wolfkarst » Do 25. Jun 2015, 01:04

Nur ein kurzer Einwand zum Thema Näherungs/Hal-Sensoren:
Der Erfassungs-/Schaltpunkt hängt von den Umgebungsbedingungen ab. Neben dem designierten Auslöser können auch andere Faktoren den Punkt beeinflussen. Beispiele: Wenn ein Werkzeug aus Metall in die Nähe gehalten wird, oder innerhalb von wenigen Metern E-Motoren, Röhrenmonitore, u.s.w. (Alles was Magnetfelder erzeugt) arbeiten, kann sich der Auslösepunkt verschieben. Selbst Industriesensoren für 80€/Stück haben eine Wiederholgenauigkeit von z.B. 0,486mm ... Für die Anwendung als Z-Endschalter nach meiner Meinung zu ungenau.
Stark Modifizierte RF1000 ... u.a. Getriebe für Servos, neue Elektrik, E6V-Extruder, ...

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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #19 von Pedritoprint » Do 25. Jun 2015, 07:51

riu hat geschrieben:Na dann fliegt dir aber sicherlich irgendwann der FI Schutzschalter raus oder irre ich mich?

Gruß,
Udo

Dieser wird doch nur ausgelöst, wenn ein Leckstrom von "Phase" zu Schutzerde auftritt und die Phase sollte ja galvanisch getrennt sein von der Speisung des Gerätes. Zudem sind ja praktisch alle Geräte mit Minus auf Masse und somit auf der Schutzerde. Ich hatte diesbezüglich noch nie "Ärger" mit FI-Schaltern.
Peter

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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #20 von Pedritoprint » Do 25. Jun 2015, 07:57

ReveryX hat geschrieben:Hallo,
....
*edit* ich lese gerade dass da steht dass man die vorhandene Masse-Ader auf den 5V-Kontakt umlegen könnte, das würde natürlich funktionieren...

Gruß,
Jens

genau, so hab ich es auch gemeint Jens. :clapping: Dies beding eben eine Steckermodifikation am Kabel zum Hauptprint.
Viel Spass


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