Z-Endstop Origami :-(

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Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #1 von ReveryX » Mi 17. Jun 2015, 00:04

Mein Endstopp hat jetzt auch das Zeitliche gesegnet. :traurig:

Hab ganz normal einen Druck gestartet. Das Teil habe ich zuvor bereits 3x (jeweils minimal modifiziert) ausgedruckt, beim Start des 4. Drucks ging die Z-Achse beim Homing zu weit nach oben. Zum Glück konnte ich den Drucker noch ausschalten, kurz bevor der Extruder gegen die Platte gefahren ist.

Verwende die aktuelle 0.91.55 (2015-03-06) Firmware ohne Modifikationen.

Hatte noch jemand das Problem mit dieser Firmware-Version?

Bin etwas ratlos :-(

*edit* Ersatzteil-Lieferzeit: 5 Wochen?!?

Beste Grüße,
Jens
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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #2 von Oo » Mi 17. Jun 2015, 02:04

Hi,

ich würde nicht 5 Wochen warten um dann wieder einen Endschalter einzubauen
der irgendwann sowieso wieder kaputt geht.

Endschalter

Gruß

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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #3 von Digibike » Mi 17. Jun 2015, 21:51

Hi!

Kein Wunder, daß Ihr keine Endstopps bekommt...
Hab mir vor einiger Zeit 3 Stück bestellt. Gestern kamen Sie, heute kamen Sie, morgen kommen Sie...(?)

Bis jetzt habe ich 6 erhalten - wollte doch nur 3... Mal schauen, ob da noch mehr kommen...
Dabei wollt ich die ja eigentlich nur für meine Notaus-Schaltung - da reichen die definiv und hab schon
schöne Stecker verlötet dran... Wenn die erreicht werden, ist was faul und er brückt meinen Notaus-Schalter - sozusagen
automatischer Notaus. Dann brauch ich nicht dabei stehen, wenn er in der "heißen" Phase ist...
Die eigentlichen Schalter sind ja mittlerweile Mikros mit Fähnchen, wobei ich am überlegen bin, ob nicht mit Hall das ganze
genauer wäre...

Gruß, Christian
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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #4 von hal4822 » Mo 22. Jun 2015, 12:49

Digibike hat geschrieben:Hi!

Die eigentlichen Schalter sind ja mittlerweile Mikros mit Fähnchen, wobei ich am überlegen bin, ob nicht mit Hall das ganze
genauer wäre...

Gruß, Christian

Geht´s auch weniger akademisch ;) ?
BTW: ich habe meinem Z-Schalter einen starren "Prellblock" gedruckt (mit Optionen zur Schockdämpfung, welche aber bisher nicht nötig wurden).
Eine Alternative wäre eine dauerelastische Platine und eine andere wäre eine Klägergemeinschaft, die CONRAD zwingt zuzugeben, hier absoluten Mist gebaut zu haben. Oder gibt es irgendwo ein "Gutachten" das diesem Platinchen soundsoviel Millionen Biegevorgänge attestiert?

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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #5 von Digibike » Mo 22. Jun 2015, 20:48

Was bezeichnest du als Akademisch?
Die Mikroschalter gibts auch als Schalter mit Metallfähnchen. Da hat man nach dem auslösen noch 3-4 mm Verfahrensweg.
Hal-Effekt ist berührungslos mit Magnetfeld. Hätte den Vorteil, daß es sich durch´s Betätigen nicht verstellen kann und auch kein mechanisches Spiel in der Betätigung mit rein wirkt. Das war die ganze Überlegung...

Gruß, Christian
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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #6 von hal4822 » Mo 22. Jun 2015, 21:18

Digibike hat geschrieben:Was bezeichnest du als Akademisch?

Hal-Effekt ist berührungslos mit Magnetfeld. ...Das war die ganze Überlegung...

Gruß, Christian


An mir liegt´s nicht, dass CONRAD nicht gleich brauchbare Schalter einbaut (der Effekt ist nicht nach mir benannt ;) und ich habe kein Patent drauf ).

So ein Schalter mit Fähnchen war übrigens gleich das erste Teil, das mir bei meinem fabbsterG um die Ohren flog.
Kein Wunder, dass die zum 30.Juni den Laden schließen - einige Teile gibt´s deshalb 25% billiger.

Mit Dank für die Erklärung grüßt HAL (vom Hallstättersee)

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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #7 von Digibike » Mo 22. Jun 2015, 21:46

Hi!

Ja, diese Schalter mit dem "Patent" auf durchbiegen um zum Headbedscan den 0-Punkt zu überfahren ist gelinde gesagt eine gewagte Methode zumindest was die Dauerhaltbarkeit an geht...
Aber ist ja Gott seid dank modifizierbar... Wäre zumindest super, wenn Sie dann ein Upgrade anbieten würden...
Denke mal, wenn da ´ne vernünftige Hal-Lösung ran käme, würde der eine oder andere sicher 50-60 Euro investieren und hätte was dauerhaftes!

Gruß, Christian
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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #8 von georg-AW » Di 23. Jun 2015, 16:36

Hi

Die Hall- Lösung könnte so aussehen wie die Anhänge zeigen. Leider ist meine IT Infrastruktur im Moment ziemlich begrenzt. Ich bin in südlichen Gefilden unterwegs.
Der Ersatz des Z-Endschalters durch eine Hall-Lösung ist dringlich. Wenn man davon ausgehen kann, dass die Schaltung rund um den Stecker X15 auf dem Mainboard so aufgebaut ist wie im Schema von Conrad gezeigt, dann ist eine Hall-Lösung relativ simpel.

- Das Kabel zum Z-Endschalter muss durch ein 3-adriges Kabel ersetzt werden.
-der Stecker auf der Mainboardseite muss durch einen passenden ersetzt werden mit obigem Kabel dran. Siehe Skizze
- auf der Z-Schalterseite muss eine kleine Platine mit dem Hall-IC TLE 4945L unipolar von Infineon angeschlossen werden.
- anstelle der M3 Stellschraube muss eine Magnetstellschraube montiert werden. Der dort eingesetzte Magnet definiert zusammen mit dem Hall-IC den Schaltabstand und die Hysteresis.
-wichtig ist, dass der Magnet den Südpol auf der Aussenseite hat, der Hall-IC wird durch ein Magnetfeld ( Südpol ) geschaltet.
Es ist ein Schliesser ( NPN . open collector )
Die ganze Chose kostet pro Schalter nur ein paar Euro.

ciao Georg
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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #9 von Digibike » Di 23. Jun 2015, 19:23

Hi!

Sieht schonmal vielversprechend aus! Nicht nur Z wegen der Sicherheit, sondern alle 3 Achsen dürften von der Stellgenauigkeit Profitieren...!
Alu-Abschirmung seitlich, so daß das Magnetfeld nur beim direkten Überfahren des IC´s von diesem Erfaßt wird, dann müßte das doch Hochgenau und Reproduzierbar genau ein Auslösemoment haben! Schließlich ist bei 0,05er Schichten 0,1 Versatz verheerend... ;)
Vielen Dank! Hast ja richtig viel Zeit investiert - inkl. die Crimp- und Stecker-Teilenr.! Wow!

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Re: Z-Endstop Origami :-(

Beitrag #10 von ReveryX » Di 23. Jun 2015, 23:25

Vielen Dank für die Zeichnung und die Teilenummer, die Stecker haben mir auch schon ein wenig Kopfzerbrechen bereitet.

Bin eher zufällig über https://www.google.de/search?q=LIPO+xh gestolpert, "unsere" Stecker werden wohl auch für LIPO-Akkus verwendet.

"Einfache" Hall-Sensoren habe ich zunächst auch in Erwägung gezogen, mir dann aber diese (anderswo hier im Forum genannten) Hall-Endstop-Sensoren bestellt:
http://www.2printbeta.de/Elektronik/Sen ... ::326.html ... ::326.html
Sie haben den Vorteil dass sie eine einstellbar Empfindlichkeit haben und sowohl von Nord- als auch Süd-Magnetfeldern ausgelöst werden können.
Ich habe die Hoffnung den Z-Endstopp später auf der Z-Platte befestigen zu können und dann je ein Magnet ganz oben und unten anbringen zu können - aber dazu werde ich erst einmal die "Reichweite" testen... Wenn die auch nur 1-2mm haben geht das natürlich nicht.

Zusätzlich werde ich einen "harten Endstopp" in Form einer mechanischen Barriere einbauen, damit selbst bei einem (wie ich ja vermute) Firmware-Fehler die Extruder-Spitze allerhöchstens 1mm "in die Platte" gedrückt werden kann - in der Hoffnung, dass das die Drucksensoren noch abfangen können.

Beste Grüße,
Jens


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