Druckplattenklibrierung

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3dplaner
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Druckplattenklibrierung

Beitrag #1 von 3dplaner » Di 6. Jan 2015, 16:08

Hallo, ich habe die Druckerplatte kalibriert lief alle gut.
gerade lese ich in der Bedienanleitung
ERSTINBETRIEBNAHME: Erster Druck eines .........
wenn Sie mit PLA-Filament........
dann Platte mit Putzband bekleben.
Nun meine Frage, muss doch dann wieder neu kalibrieren.
Vielen Dank Helmut

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Cyco
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Re: Druckplattenklibrierung

Beitrag #2 von Cyco » Di 6. Jan 2015, 20:14

Hallo,

ich drucke schon immer ohne irgendwelche Hilfsmittel (nur PLA). Aber wenn man davon ausgeht, dass Du das Band überall sauber verklebt hast, dann würde es wohl reichen, etwas von dem Klebeband auf die Schraube zu kleben, welche den Z-Schalter auslöst...

Joe

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Re: Druckplattenklibrierung

Beitrag #3 von 3dplaner » Di 6. Jan 2015, 20:27

Hallo Joe, danke
dann werde ich es auch so versuchen. Der Einfall mit der Differenz ist so genial wie einfach.
Vielen Dank Helmut

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Re: Druckplattenklibrierung

Beitrag #4 von SirShadowless » Di 6. Jan 2015, 21:27

Ich nutze das bluetape immer bei "heiklen" dünnwandigen Objekten die eine geringe Auflage haben.

Ohne neuer Kalibrierung und ohne bei der z-schraube was aufzukleben.

Das Klebeband ist so dünn dass es keine Probleme verursacht.

Mein Abstand druckplatte und düse 0,2mm
First Layer zw 0,08mm und 0,16mm je nach verwendeter layerhöhe
(0,1 bis 0,2mm)
lg Andy

PS: zeit ist zu kostbar um auf groß und kleinschreibung zu achten :D

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Re: Druckplattenklibrierung

Beitrag #5 von 3D » Mi 7. Jan 2015, 08:09

Eine typische Anfängerfrage:
Wenn also der Z-Endschalter in der Höhe von 0,5mm zwischen Extruderkopf und Druckplatte auslösen muss, wie kalibriert er das dann?
Ist nicht kalibrieren eben die Oberfläche der Druckplatte mit gewissen Druck abzutasten?
Oder muss man erst nach dem kalibrieren die Z-Endschalterschraube einstellen?
Und noch was: Wenn die Druckplatte gar nicht an den vier Ecken angeschraubt ist, würde sie etwas wohl auf dem Schaumstoff… nachgeben, oder wie ist das denn genau?

Gruß

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Re: Druckplattenklibrierung

Beitrag #6 von SirShadowless » Mi 7. Jan 2015, 11:21

Der z-endschalter wird bei der Kalibrierung (Heat bed Scan) überfahren um die Keramikplatte mit Druck auf die Düse zu vermessen.

Dass passiert auch beim Druck mit aktivierter z-Kompensation.
Ist ganz normal.
An der Schraube musst du nach erfolgreichem Scan nichts mehr verändern.

Die Platte ist nicht verschraubt und liegt auch nicht am Schaumstoff auf.
Wenn du nochmal nach siehst wirst du sehen dass der Schaumstoff abgerundet ist und die Platte nur auf den Hülsen aufliegt.
Völlig normal
lg Andy



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Re: Druckplattenklibrierung

Beitrag #7 von 3D » Mi 7. Jan 2015, 14:47

Sorry, aber was bedeutet hierbei „überfahren“? Wenn die Düsenspitze doch 0,5mm bis zu der Platte kommt, stoppt das doch automatisch wegen dem Auslösen des Endschalters! Und wie soll er 0,5 mm noch tiefer fahren, da macht der den Endschalter kaputt. Oder wie?

Und was bedeutet „aktivierter z-Kompensation“?

Gruß

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Re: Druckplattenklibrierung

Beitrag #8 von SirShadowless » Mi 7. Jan 2015, 15:46

Das druckbett ist nicht 100% plan.

Z-Kompensationen bedeutet dass der Drucker den Abstand zw düse und platte selbst ausgleicht zu Beginn.
Da ist es normal dass der Drucker den endschalter "überfährt" im 1/100 Bereich.
Dass ist nicht ganz optimal für den Schalter aber er kann damit leben.
lg Andy



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Re: Druckplattenklibrierung

Beitrag #9 von 3dholgi » Mo 19. Jan 2015, 11:49

HI,
die Druckplatte habe ich (locker !) mit 4 Nylonschrauben fixiert, es stört nichts und verspannt scheint diese auch nicht.
Zum Thema Z-Endschalter sage ich nichts mehr, nur soviel: Der Originalmist hält eben schnell nicht mehr leichtes Überfahren aus,
entweder hält das Zeugs thermisch oder mechanisch den Betrieb nicht oder sehr kurz nur aus, völlig Banane.
Da muss man also tunlichst selbst etwas Verlässlicheres bauen, sonst fliegt einem regelmässig alles um die Ohren ...

Frage zur Heizmatte: So wie ich das sehe bzw. gründlich mal durchgemessen habe, heizt diese ja nachdem Motto:
Hier mal 110 statt eingestellten 160 Grad C. und da mal 80 statt 160 ? Da sind Schwankungen drin zum Schlechtwerden,
abgesehen davon wird also die Platte auch völlig inhomogen beheizt. Gibts da was vernünftiges im Austausch ?
Cu
3dholgi


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