Tatortbeleuchtung

Hier könnt Ihr Erweiterungen oder Verbesserungen des RF1000 vorstellen oder diskutieren. Verbesserungspotential ist ja vorhanden. Modifikationen und Zubehör können hier ebenfalls diskutiert werden.
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georg-AW
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Re: Tatortbeleuchtung

Beitrag #11 von georg-AW » So 25. Jan 2015, 12:11

Hi
Das Netzteil im Drucker kann 200 Watt liefern bei 24VDC. Insgesamt ist das Netzteil grosszügig dimensioniert. Aber schon die Extruderheizung braucht ca. 35 Watt max. . Dann kommen noch die Motoren, die Elektronik, die Beleuchtung etc. Dabei ist zu beachten, dass zwischen Dauerstrom und Spitzenstrom zu unterscheiden ist.
Der Spitzenstrom ist meist höher wie der Dauerstrom, er muss aber auch geliefert werden können.
Die Bett-Heizung ist übrigens in 230 V. Sie braucht in die Betrachtung nicht einbezogen werden.
Meine Tatortbeleuchtung hat keinerlei Kondensatoren, d.h. der Einschaltspitzenstrom wird das NT nicht damit belasten.

Ich denke, solange du keinen zweiten Extruder und andere Verbraucher laufen hast, kannst du die Tatortbeleuchtung ans eingebaute Netzteil hängen. Der Innenraum des Druckers wird etwas wärmer werden.
( ich gebe dafür aber keine Garantie ab, "bitte schlagen Sie Ihren Arzt oder Apotheker "... )
Bitte die Funktion vor dem Einbau mit einem externen Netzteil überprüfen. Das Netzteil ist zwar kurzschlussicher, man weiss aber nie...

ciao Georg

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Re: Tatortbeleuchtung

Beitrag #12 von Big Fish » Sa 7. Feb 2015, 18:54

Hey du,

ich hab mir jetzt mal alle Teile für die Tatortbeleuchtung besorgt.
Allerdings ist mir was aufgefallen, wie hast du das ganze gemacht mit der Befestigung, bei mir ist auf der Linken Seite die Energiekette in der Home Position im Weg. Wenn ich das Ding fest mache, kann ich die Home Position nicht mehr anfahren.
Ich muss ca. 9mm unterhalb der Homing Position halt machen.

Bild

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Re: Tatortbeleuchtung

Beitrag #13 von georg-AW » Sa 7. Feb 2015, 19:41

Hallo Big Fish

Es sollte eigentlich genau reichen ( 0.5mm Luft ). Ich sehe nun bei deinem Bild, dass das Teil nicht richtig auf dem Alu aufsitzt. Bei mir hatte sich mit dem einen Filament das Teil ziemlich verzogen. Es ist unten ( da wo die Energiekette aufliegt ) über einen Millimeter gewölbt gewesen. Bei einem anderen Filament war das nicht der Fall. Evl. musst du die Unterseite überarbeiten ( planfräsen ) oder ein anderes Filament einsetzen. Weiter hast du wahrscheinlich eine normale Zylinderkopfschraube verwendet. Die ist zu dick. Ich habe eine flache Zylkopfschraube mit Torx eingesetzt.
Ich nehme an, dass der Drucker vom März 2014 sich nicht wesentlich von deinem unterscheidet bezüglich Abmasse.
Eine weitere Ursache könnte die Verlegung oder die Art der Energiekette sein. D.h. der minimale Radius ist evl. anders wie bei mir.
Also entweder Kunststoffteil überarbeiten oder Energiekette repositionieren.

ciao Georg

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Re: Tatortbeleuchtung

Beitrag #14 von Big Fish » So 8. Feb 2015, 00:16

Danke für die Info.

Also bei mir geht es nicht nur um ,05mm sondern eher um ganze 9mm die ich zu wenig habe. könntest du mir mal ein Foto von der Aufanhem deiner Energiekette im Homing zustand schicken?
Mein Drucker ist vom Feb 2014. Also nicht allzu viel auseinander..

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Re: Tatortbeleuchtung

Beitrag #15 von georg-AW » So 8. Feb 2015, 12:59

Hi Big Fish

Wie du im folgenden Bild sehen kannst, funktioniert die Montage der Beleuchtung bei mir problemlos. Es sind im Minimum 0.5mm
Abstand zwischen Energiekette und linkem Plastikteil. Ich vermute nun, dass sich dein Problem auf eine kleine Ursache mit grosser
Wirkung zurückführen lässt. Die Befestigung der Kette am Aluteil ist so, dass der Radius der Kette bei " homed " Position u.a. auch
von der Art der Kante abhängt. Wenn die Kante B scharfkantig ist, wird der Radius oben anders als wenn die Kante B stark
gebrochen ist. Bereits wenige Zentel mehr können oben einen um viele Millimeter grösseren Radius verursachen. Ein grösserer Radius bringt einen grösseren Abstand zum Kunststoffteil. Eine weitere Fehler-Möglichkeit wäre es, wenn unsere beiden Maschinen sich in diesem Punkt ( evl. nur geringfügig ) unterscheiden würden. Mein Fertiggerät ist evl. anders zusammengebaut wie dein Bausatz.
Es gäbe damit zwei Möglichkeiten der Problemlösung: Aluteil hinten oben etwas mehr fasen oder das Kunststoffteil etwas dünner machen.
( meines Erachtens lassen sich so etwa 3 Millimeter herausholen. ( ohne komplette Neukonstruktion )

ciao Georg

PS: Bevor du das Blechteil mit den beiden Kunststoffteilen verklebst, müssen diese beiden PLA Teile genau fluchten sonst gibts hinterher Probleme mit den beiden Befestigungsschrauben ( die Schlitzlöcher fluchten dann nicht )
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Re: Tatortbeleuchtung

Beitrag #16 von wolfkarst » So 8. Feb 2015, 13:38

Hallo,
nur mal auf Verdacht ein kleiner Kommentar:
Meiner hatte ursprünglich einen V1 Extruder. als ich diesen kaputt gemacht hatte habe ich auf V2 umrüsten müssen. Dieser war kürzer (ca. 4-5 mm) wodurch ich den Endkontakt um einiges nach oben verstellen musste.
Vielleicht liegt hier das Problem.
Gruss Karsten
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Re: Tatortbeleuchtung

Beitrag #17 von georg-AW » So 8. Feb 2015, 15:38

Hi

Bingo. Das wäre tatsächlich des Rätsels Lösung. Mir ist nicht bekannt welchen Extruder Big Fish eingebaut hat. Ich habe die Tatortbeleuchtung mit einem Extruder V0 ausgemessen. ( Länge des Extruders von der Spitze der Düse bis Ok Messingbund mit
Schlüsselfläche = 65mm. Die Version V1 ist identisch in der Länge , hat aber bereits die Mantelfläche mit den rundherum angeordneten M3 Bohrungen. ( Ich habe im vergangenen Mai 2 Ersatzextruder V1 bestellt und innert 2 Wochen erhalten ! )
Version V2 hat eine andere Düse ( M6 Feingewinde etc ) und ist evl. tatsächlich um etliche Millimeter kürzer, das würde das Problem erklären.
Wie lange sind denn nun die Extruder heute ?

ciao Georg

Zwischenzeitlich habe ich die Konstruktion etwas modifiziert Soweit dies überhaupt möglich war.
Das ganze ist nun weniger hoch, und hinten wo der Bogen der Energiekette bei dir gestört hat, ist nun mehr Platz vorhanden.
Ich habe das aber für mich nicht gedruckt da bei mir die vorherige Konstruktion passt.
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Re: Tatortbeleuchtung

Beitrag #18 von Big Fish » Di 17. Feb 2015, 19:53

Hi George,

danke für die Hilfe. Ich habe mich nun soweit durchgearbeitet, bis ich es endlich alles zusammenzubekommen habe.

Beim ersten Test haben sich die beiden parallel geschalteten Wiederstände in Kohlenstoff verwandelt.

Ich habe mich nochmal durchgerechnet. Nach meinen Berechnungen brauche ich eigentlich keinen Wiederstand vor den beiden LED Leisten brauche. Aber ich bin bei dem Thema auch nicht wirklich fit. Kannst du mir dazu noch ein paar Tipps geben?

Grüße

Chris

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Re: Tatortbeleuchtung

Beitrag #19 von georg-AW » Di 17. Feb 2015, 21:03

Hi Big Fish

Du brauchst in jedem Falle einen Seriewiderstand von 3.3 Ohm und min. 0.75 Watt. Die COB Elemente müssten eigentlich wie jede einzelne LED oder LED Kette mit einem definierten ( möglichst eingeprägten ) Strom betrieben werden. Die Angabe einer festen Spannung ist unsinnig . Der Strom zählt. Der sollte möglichst konstant sein. Hier ca. 0.4 A
Dummerweise sind die COB Elemente mit 12V beschriftet. Das soll nur eine ungefähre Angabe sein. Die Kennlinien von LED bzw. LED Ketten ( COB's ) sind derart, dass der Strom stark nichtlinear ansteigt wenn die Spannung nur leicht über Uf angehoben wird.
Man muss auch im Hinterkopf haben, dass mit der Erwärmung der COB's der Strom koninuierlich ansteigt, solange bis das COB in die ewigen Jagdgründe abhebt und der Seriewiederstand abraucht wenn er nicht richtig dimensioniert ist.
Wie du auf meiner Skizze ersehen kannst, habe ich aus Platzgründen den Seriewiderstand aus drei parallelgesschalteten Einzelwiderständen von 10 Ohm zu je 1/4 Watt hergestellt.

Dies ist zur Strombegrenzung absolut notwendig.

Ich gehe natürlich davon aus, dass du die Verdrahtung der COB's richtig gemacht hast. Siehe auch das Foto und die Schaltungsskizze welche die korrekte Verdrahtung zeigen. Bitte zu beachten, dass beim Anlöten der Litzen am COB kein Schluss mit dem Aluträger des COB's gemacht wird. Sonst wird's haarig. Besonders wenn das Rf1000 eigene Netzteil Verwendung findet.


ciao Georg

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Re: Tatortbeleuchtung

Beitrag #20 von Big Fish » Mo 23. Feb 2015, 22:49

Sorry für die späte Antwort. Bin erst jetzt nochmal dazu gekommen mir das ganze anzusehen.

Die Verkabelung ist genauso wie du es beschrieben hast. Auch die Widerstände sind die gleichen. Alle 3 parallel trotzdem rauchen die mir ab. Ich habe auch geprüft, ob ich irgendwo einen Kurzschluss verbaut habe. Aber Fehlanzeige.

Wie berechnest du den eigentlich die Notwendigkeit eines 3,3 Ohm Widerstand?

Grüße

Chris
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