Rost am RF1000

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mt-checker
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Rost am RF1000

Beitrag #1 von mt-checker » Fr 12. Dez 2014, 11:39

Seid gegrüßt!

Vor kurzem ist mir aufgefallen, dass mein RF1000 an sehr vielen Stellen rostet!
Ich weiß nicht mehr genau wer, aber irgendjemand hat dies auch schon mal bei dem Kugellager am Extruder festgestellt.
Bei näherem Hinsehen sah ich bei meinem Drucker an ALLEN Kugellagern, an den Distanzstangen der Z-Richtung und an diversen Schraubenköpfen (Anpressplatte des Extruders) oberflächlichen Rost.

Dazu werde ich auch noch Bilder einstellen, wenn der aktuelle Druckjob fertig ist ;)

Mich würde mal interessieren, ob das bei euch auch so ist oder nur bei meinem Drucker.
Die Frage ist auch, ob das ein Garantiefall ist, da der Drucker seitdem ich ihn bekommen habe (außer bei einer Reklamation) immer in einem beheitztem Büro stand und sich dort kein Rost ansetzen sollte.

Gruß Marco

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Re: Rost am RF1000

Beitrag #2 von Oo » Fr 12. Dez 2014, 16:41

Hi,

hab auch Rost...

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Re: Rost am RF1000

Beitrag #3 von Pedritoprint » Sa 13. Dez 2014, 20:06

Dies habe ich auch schon vor längerer Zeit and den Distanz-Stangen Z-Richtung bemerkt und deshalb etwas eingefettet. Ansonsten alles noch Rostfrei...
Peter

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Re: Rost am RF1000

Beitrag #4 von Robotniks » Di 16. Dez 2014, 13:32

Hi,

http://de.wikipedia.org/wiki/Rost :lol:

bzw.

http://de.wikipedia.org/wiki/Flugrost :ohmy:

einfache unbehandelte Metallteile wie die Z-Stangen einfach mit Ballistol o.ä einreiben - fertig :-)

Wenn ich meine Fräse, Drehbank, Bohrer, Zubehör und auch Waffen nicht behandeln würde, wäre schon alles verrostet ;-)
Da reicht im Sommer einmal mit schwitzigen Fingern hinfassen aus und nach ein paar Wochen setzt "Flugrost" an.

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Re: Rost am RF1000

Beitrag #5 von riu » Di 16. Dez 2014, 15:49

Nun der Rost (Fe2O3) wird wohl durch Kondenswasser welches sich durch erwärmte Luft an den kälteren unedlen Metalloberflächen kondensiert noch gefördert. Mit einem beheizten Büro hat das nichts zu zun. Oder aber dein Büro ist immer auch 80-90 ºC kuschelig warm :P Der Extruder heizt die Luft um ih herum nun mal auf. Heisse Luft kann mehr Wasser binden und kondensiert dann aus der Luft wenn es schlagartig abgekühlt wird an nur 30 ºC warmem Metall z.B.

Einölen der Oberflächen mit zähflüssigem Öl aber auch Schmierfett verhindert den Sauerstoffkontakt und wirkt wunder, wie Robotniks schon geschrieben hat.

Als Qualitätsmangel würde ich das nicht sehen, eher als normale Alterung. Eine Reklamation kann man dafür nicht starten denke ich.

Gruß,
Udo

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Re: Rost am RF1000

Beitrag #6 von mt-checker » Di 16. Dez 2014, 16:28

Alles klar, vielen Dank für die Tipps! :good:
Stangen und Schrauben sind eingefettet, was aber mit den Kugellagern?
Bei den Riemenspannern und der Filamentführung ist der Einsatz von Fett und Öl eher schädlich/unvorteilhaft, oder?
Wie verhalten sich die Riemen eigentlich gegenüber dem dem Rost?

Gruß Marco

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Re: Rost am RF1000

Beitrag #7 von Digibike » Di 16. Dez 2014, 17:50

Die Rosten nicht... ;) Altern tun Sie aber, ähnlich wie beim Auto auch der Keilriemen von Zeit zu Zeit getauscht werden muß...
Mit einem Pinsel von oben etwas Fett gelegentlich ins Kugellager, wenn du eh grad die SChlitten und Z-Spindel schmierst und
es ist gut. Das Fett verteilt sich be Wärme und Bewegung von allein nach unten in die unteren Lager. Alternativ könnte man auch wenn man auf nummer sicher gehen will, Die Lager gegen gedichtete Lager mit Lebensdauer Schmierung austauschen, aber halte ich für Überzogen - würd ich nur bei Lagerschaden in betracht ziehen.. Übrigens: Viel hilft beim schmieren nicht viel! Was am Anfang Positiv ist, kehr sich sehr schnell ins Negative um, da auch umso leichter Dreck und Staub anhaften und Ihr übriges tun... Generell sollte die Oberfläche leicht fettig sein, aber keinesfalls Fettbatzen anaften. Fett auf Remen ist keine gute Idee, erstens wird die Haftung verschlechtert, neigt schneller zum Überspringen bzw. durchrutschen und eventuell greift das Fett den Riemen an.

Gruß, Christian
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Re: Rost am RF1000

Beitrag #8 von Husky » Do 18. Dez 2014, 11:22

Hallo,

da ich an meinem Drucker auch leichten Flugrost an den 4 Streben feststellen konnte, habe ich diese einfach leicht eingeölt.
Was ja auch schon andere geschrieben haben.

Zu dem Problem habe ich aber mal eine mail an Conrad zwecks Stellungnahme und Lieferung der Streben in anderem Material geschrieben.
Hier die Antwort:
Guten Tag Herr .....

die vier Abstandshalter sind leider nur in der Ausführung lieferbar,
wie sie bei Ihrem Bausatz beigelgen sind.
Eine Änderung des Materials ist momentan nicht geplant.
Sie können aber der Rostbildung leicht entgegenwirken, indem Sie
die vier Stangen leicht einölen. Zum entfernen des Flugrosts können
Sie z.B. ein WD40 oder ein anderes Spray verwenden.

Unserer Entwicklungsabteilung ist der Sachverhalt schon bekannt.
Wahrscheinlich wird das Thema zumindest in die Anleitung aufgenommen.


Gruß,
Husky
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Re: Rost am RF1000

Beitrag #9 von 3dholgi » Sa 20. Dez 2014, 17:25

Aaalso, so'n bischen Flugrost, was soll's ?
Ausserdem ist sowas bei dem Materialpaarungen, wie sie häufig im RF1000 vorkommen, vorprogrammiert,
hätten sie halt mehr Komponenten aus - äähm, wie hies das Material doch gleich - wartet, ich komm gleich drauf - ach ja: KUNSTSTOFF -
machen müssen.
Erst mal bin ich sorgenlos wg. der Rostgefahr - ihr hört von mir, sollten demnächst meine Spindeln durchrostet und zerknirscht sein.
Öööölen, und Zahnriemen Schmieren nicht vergessen :zwinkern:
Gruss
3dholgi

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Re: Rost am RF1000

Beitrag #10 von mt-checker » Sa 20. Dez 2014, 17:34

Hallo liebe Leute!

Vielen Dank für die vielen Antworten, hört sich alles interessant an.
Bei den den Distanzstangen und anderen "festen" Teilen mach ich mir keine Sorgen mehr, wie erwähnt einfach einen Schmier- / Fettfilm auftragen und dann ist gut.
Bei den Kugellagern muss man wohl damit leben...

Gruß Marco


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