Endschalter

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Re: Endschalter

Beitrag #21 von Digibike » So 10. Jan 2016, 23:54

Hi!

Doch, hat jemand... :zwinkern:
Sieht gut aus! :good: Ich hatte es in einem anderen Thread ja schonmal... Wenn man sich nun eine Kappe für den Schraubenkopf druckt mit einer
Stärke von 0,4 mm, so hätte man nach dem Headbedscan die volle Kontrolle, da er ja bei der Bed-Matrix abarbeiten 0,4 mm tiefer ist und
ergo nur noch beim Homeing das Signal "Bin auf 0 auf Z-Achse". Danach kann man den Offset im Gcode einfach tiefer stellen und
schon hat man die volle Kontrolle trotz ScanMatrix. Und Belastung hat der Schalter dann im Prinzip während dem Druck gar keine mehr...

Gruß, Christian
Du suchst Hilfe bei Druck(er) Problemen? Dann lies bei der Anfrage hier "Lösung für Druckeinstellung/Hardwareprobleme gesucht?" durch und beantworte die
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RFrank
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Re: Endschalter

Beitrag #22 von RFrank » Mo 11. Jan 2016, 12:17

Hallo zusammen

Deutsche Ingenieurskunst ist nicht wirklich verwirklicht und Sicherheitsrichtlinien missachtet.
Ein Kabelbruch (wie bei vielen schon aufgetreten) führt bei der Standartlösung zum Crash.
Mein Endschalter liegt massiv auf einem Block und es federt nichts, also kein sich langsam verändernder Nullpunkt.
Dafür gibt die Anschlagschraube nach, wenn die Auslöseschaltkraft überschritten wird (mit integrierter Feder).

Es geht aber nichts über eine Lichtschrankenlösung am besten mit inkrementaler Wegerfassung (ggf. über einen extra Arduino Nano mit Encoderrad auf den Motoren/Achsen).
Damit wäre ein Anhalten und wieder Neustarten zu jeder Zeit möglich.
Die Lichtschranken habe ich besorgt, lediglich das Signal muss noch invertiert werden (nicht viel Platz auf der Platine).

Gruß Frank
Erhöhung+Verlängerung Kabelkette (2G), NOT-AUS (Reset), Optische Z-Endschalter, MK8 Extruderritzel, gelagerter Abroller, Einhausung, Aludruckfräsplatte

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Re: Endschalter

Beitrag #23 von RAU » Mo 11. Jan 2016, 20:26

RFrank, das Signal brauchst du nicht invertieren, dafür gibt es eine Variable in configuration.h
#define ENDSTOP_Z_MIN_INVERTING false
Standard ist "true". Dasselbe habe ich auch gemacht, um den Öffner zu betreiben.

Was die Ingenieurskunst angeht, hast du natürlich völlig recht. Mit meiner vereinfachten Lösung habe ich aber auch schon 80...90% des Problems beseitigt. Die Kräfte sind ohnehin viel niedriger, und vor allem kann der Mikroschalter noch ein ganzes Stück überfahren werden, ohne dass sich irgendwo etwas biegt.

Übrigens hat der RF2000 eine Lichtschranke. Ich habe mir mal die Bauanleitung angeschaut. Die große X-Platte wurde nicht geändert. D.h. Die massive Halterung für die Lichtschranke wird wieder mit einer M2-Schraube befestigt. Mit anderen Worten: Passt auch am RF1000.

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Re: Endschalter

Beitrag #24 von RAU » Mo 11. Jan 2016, 22:48

Digibike hat geschrieben:Hi!

Doch, hat jemand... :zwinkern:
Sieht gut aus! :good: Ich hatte es in einem anderen Thread ja schonmal... Wenn man sich nun eine Kappe für den Schraubenkopf druckt mit einer
Stärke von 0,4 mm, so hätte man nach dem Headbedscan die volle Kontrolle, da er ja bei der Bed-Matrix abarbeiten 0,4 mm tiefer ist und
ergo nur noch beim Homeing das Signal "Bin auf 0 auf Z-Achse". Danach kann man den Offset im Gcode einfach tiefer stellen und
schon hat man die volle Kontrolle trotz ScanMatrix. Und Belastung hat der Schalter dann im Prinzip während dem Druck gar keine mehr...

Gruß, Christian


Christian, ich musste erstmal länger darüber nachdenken, wozu das gut sein soll. Es geht vermutlich um den ewig langen Thread darüber, dass wegen dem Z-Schalter die Layer 1 Höhe nicht angefahren werden kann und der Layer zu dick wird. Das habe ich nicht so genau mitgelesen, denn eigentlich habe ich das Problem nie gehabt. Ich habe aber auch immer schon recht kleine Anfangshöhen eingestellt und auch noch nie versucht, 0.1mm im ersten Layer zu drucken (wenn, dann ab dem zweiten). Könnte also sein, dass es nur zufällig immer ohne Probleme ausging. Ich mache das jetzt mal so. Ich stelle wieder 0.2mm Anfangshöhe ein und verwende beim HBS eine Kappe mit nochmal (nur) 0.2mm. Mit eingeschalteter Z-Kompensation kann man sich dann aber auch in die Druckplatte fahren. Man muss schon wissen, was man im Start G-Code einzustellen hat...
Ich glaube aber für den Originalschalter ist das nichts. Man belastet ihn ja so beim HBS viel mehr und fängt sich womöglich ein Gefälle von links nach rechts in der Matrix ein.

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Re: Endschalter

Beitrag #25 von Digibike » Mo 11. Jan 2016, 23:22

Hi!

Ganz stimmt das nicht - ist sogar für den Orginal noch besser...
Du erhöhst doch den Abstand zwischen Bett und Düse um den Wert der Kappe. Beim HBS ändert sich da Belastungstechnisch
rein gar nichts. Aber beim Druck läßt du die Kappe weg. Damit hast du nun den zusätzlichen Weg beim eigentlichen Druck.
klar mußt du das im Gcode kompensieren, aber du bist nur noch beim Homeing am Z-Schalter, danach, nahezu egal, welche
Layerhöhe du einstellst, bist du weg vom z-Schalter - der hat damit nichts mehr zu tun. Du kannst auch im ersten Layer voll
die Höhe kontrollieren und der Schalter wird bei Z-Kompensationsfolter nicht maltretiert... Aber man muß wissen, was man
tut, daß ist richtig! Übertreibt man es mit der Kappenstärke, dann haut es nämlich beim Homeing ins Druckbett (Autsch...).
Aber solange man nicht über den beim schalter einlehren eingestellten Wert geht, sondern eher 0,1 bis 0,2 drunter bleibt,
sollte nichts passieren. Das war mein Gedankengang dazu.

Aber Grundsätzlich dürfte die Lösung um längen besser als die Orginal-Lösung sein und genauer und Langlebiger. Die Orginal
ist ja im Prinzip nur eine Frage, wann, nicht ob...


Gruß, Christian
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Re: Endschalter

Beitrag #26 von RAU » Mo 11. Jan 2016, 23:36

Digibike hat geschrieben:Ganz stimmt das nicht - ist sogar für den Orginal noch besser...
Du erhöhst doch den Abstand zwischen Bett und Düse um den Wert der Kappe. Beim HBS ändert sich da Belastungstechnisch
rein gar nichts.


Übersiehst du da nicht etwas? Der HBS fährt ja das Druckbett solange hoch, bis es die Düse berührt. Diese Höhe wird von den Wiegezellen gemessen und hängt nicht vom Schalter ab. Wenn aber dabei die Kappe drauf ist, wird der Schalter entsprechend weiter überfahren, beim Original also hochgebogen!

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Re: Endschalter

Beitrag #27 von Digibike » Di 12. Jan 2016, 01:35

Hi,

eigentlich nicht... Du hast es doch sogar als Zitat hervorgehoben...
Standard ist 0,5 mm Abstand zwischen Düse und Bett, bis der Schalter auslöst. Wenn du nun für den HBS eine 0,2 mm
starke Kappe drauf machst und den Abstand des Schalters entsprechend nicht auf 0,5 sondern auf 0,7 mm einstellst,
so ist beim HBS mit Kappe exakt wieder das gleiche wie Orginal. Aber wenn beim Druck die Kappe weg ist mußt du
entsprechend die 0,2 tiefer fahren und bist frei vom Z-Schalter...
Weiß nicht, ob ich das jetzt besser erklärt habe, was ich meine...

Gruß, Christian
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Re: Endschalter

Beitrag #28 von rf1k_mjh11 » Di 12. Jan 2016, 10:20

Christian/Digibike,

Was RAU meint, falls ich ihn richtig verstehe, ist, dass während des HBS der Schalter beinahe dauernd betätigt wird und sich unter Umständen langsam ein (temporäres?) Setzverhalten einstellt. Dieses Setzverhalten würde zum besagten 'Gefälle in der HBS-Matrix' von links nach rechts führen.
Und Belastungstechnisch ändert sich beim HBS nichts. Denn der Schalter muss beim HBS ausgelöst werden (zumindest einmal), damit die Z-Position bekannt ist. Um das Auslösen zu unterbinden müsste man das Bett höher einstellen als Z=0. Beim HBS schwebt die Düse aber kaum 0.5mm über das Bett. Damit darf das Bett max. 0.5mm über Z=0 sein, sonst kracht schon beim Start des HBS die Düse seitlich in die 'Barockfliese' (Zitat riu).
Und als letzten Punkt: auch bei einem Bett 0.5mm über Z=0 dürfte der Gumminippel des Schalters schon Schraubenkopfkontakt haben, bloß ausgelöst hat der Schalter noch nicht - allein schon durch den Kontakt könnte sich ebenfalls ein Setzverhalten während des HBS einstellen (muss nicht).

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Re: Endschalter

Beitrag #29 von Digibike » Di 12. Jan 2016, 10:57

Hi mjh11,

mir ist schon klar, was RAU meinte, aber A) hat er nicht mehr den Orginalschalter und B) wäre mit 0,2 höherem Schalter und 0,2 mm starker Kappe kein Unterschied gegenüber 0,5er Einstellung ohne Kappe - gleiche Korrekturhöhe, gleiche Belastung. Lediglich später beim Druck wird dieser
Schalter nicht mehr angefahren, was bei jeder Schaltervariante zur Entlastung führt, da jeder Schalter für eine max. Schaltbetätigung ausgelöst ist.
Das die Probleme und beim HBS gleich sind, hatte ich nie angezweifelt - das ist Systembedingt gegeben. Mir ging es einzig um die Dauerbelastung/ beim Orginal einhergehend auch mit der Alterung (Platinen mögen ein aushebeln generell nicht allzu gern... Zumindest die Lötstellen mit Sicherheit nicht...) und den eigentlichen Druck. Gleichzeitig hat man während dem Druck dann auch die volle Kontrolle zurück - bei betätigtem Z-Schalter kann man da ja bekanntlich nicht beliebig korrigieren...
Der HBS ist eigentlich nur notwendiges Übel und war bei mir vor DGlass-Umbau vielleicht 4 mal notwendig. Wegen ´ner Düse oder ´nem Extruderwechsel mach ich den Scan nicht. Da fahr ich einfach zum Druckstart die erste Koordinate an, fahr mit Blattlehre dazwischen und vergleiche mit dem, was ich eingestellt habe. Damit habe ich den Korrekturwert. Der bezieht sich auf die ganze Platte und das gebe ich im Startgecode für die nächsten drucke vor. Ergebnis: 1 zerstörter Endschalter in 2 Jahren durch eigene Dummheit (wenn man oben ansteht und mit den Tasten runter fahren will, stattdessen aber
hoch fährt, dann ist es halt eigene Dummheit...). Aber ansonsten gabs da keine Probleme.
Aber nichts desto trotz hab ich mir jetzt 3 Hall-Schalter besorgt. Werden Adaptiert an die Orginal Kabel, muß lediglich 3.tes Kabel hin ziehen, da Orginal ja 5 V auf Masse gezogen werden. Die Schaltung braucht aber selber auch einen Stromkreis, ergo muß ich Masse anlegen. Dann sollte das funktionieren.
Hat den Hintergrund, daß ich nicht so toll finde (gefiehl mir von Anfang an nicht wirklich...), daß X und Y so mit schmackes beim Homeing angefahren werden. Das ist auf Dauer auch nicht so gesund. Perfekt wäre da wenn 10 mm vorher schon ein Kontakt überfahren würde und die FW das Tempo entsprechend dann auf Slow reduzieren würde. Ist aber leider nicht...

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Re: Endschalter

Beitrag #30 von RFrank » Di 12. Jan 2016, 12:10

Hallo RAU

RAU hat geschrieben:RFrank, das Signal brauchst du nicht invertieren, dafür gibt es eine Variable in configuration.h
#define ENDSTOP_Z_MIN_INVERTING false
Standard ist "true". Dasselbe habe ich auch gemacht, um den Öffner zu betreiben


Sicherheitsschaltkreise und dazu zähle ich auch die Nullpunktanfahrung haben immer ein HIGH Signal und gehen auf LOW im Fehlerfall/ Endschalteranfahrung.
Stelle dir folgendes Szenario vor: Der Tisch ist in der Werkstückausgabeposition. Du startest am nächsten Tag mit Home All und hast einen Kabelbruch in der Z-Achse des Endschalters. Der Motor fährt ungebremst in die Anschläge und zerstört nicht nur den Endschalter :dash: .
Wenn ich umbaue, dann richtig!

Gruß Frank
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