Dünnwandhohlkugel

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georg-AW
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Dünnwandhohlkugel

Beitrag #1 von georg-AW » Sa 24. Okt 2015, 16:39

Hi

Vor einigen Wochen haben hier im Forum ein paar Skeptiker herausgefunden, dass Hohlkugeln mit dünnen Wänden nicht auf dem RF1000 gedruckt werden können. Es sprechen auch einige Argumente dagegen.
Tatsächlich funktioniert das aber ausgezeichnet. Die folgenden Bilder zeigen eine Hohlkugel mit 1mm Wandstärke und 50mm Durchmesser. Sie steht auf einem Sockel und wird bis zur Hälfte mit 4 Supporten gestützt. ( Supporte in der Konstruktion integriert.)
Die Supporte lassen sich leicht wegbrechen.
Der Druck ( gesliced mit Cura ) wurde mit 0.1mm Layer in PLA hellblau gemacht, mit 100% infill.
Problemzonen gibt es im Innern sozusagen in Äquatornähe > wo wenige strings entstanden sowie aussen wo es ringing gab.
Der Druck dauerte ca. 3 1/2 Stunden, Hotend Temp. 210°C, Bett 60°C am Anfang. Brim, nach 1 Layer 100% Lüfter ( 3 Lüfter)

ciao Georg
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hal4822
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Re: Dünnwandhohlkugel

Beitrag #2 von hal4822 » Sa 24. Okt 2015, 19:40

Da ging es aber hauptsächlich darum, dass die Kugel extrem dicht sein soll: http://www.rf1000.de/forum/slicer-softw ... e?start=36 ... e?start=36

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georg-AW
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Re: Dünnwandhohlkugel

Beitrag #3 von georg-AW » Sa 24. Okt 2015, 19:47

Hi
Das wird derzeit bei mir getestet. Bisher scheint das so zu sein. Warten wir es ab.

ciao Georg

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Re: Dünnwandhohlkugel

Beitrag #4 von hal4822 » So 25. Okt 2015, 07:39

Ich war damals auch nicht faul und hatte an meinem Weg zur Lösung gearbeitet. Ich war davon ausgegangen, dass diese "Kunstnieren" in größerer Stückzahl gebraucht werden und so ein Gerät zur Prototypenherstellung wie der RF 1000 von vornherein untauglich ist.
Der Screenshot aus SketchUp zeigt einen Schnitt durch eine Negativ-Form, die "nur" noch praxistauglich gemacht werden müsste.
D.h. Teilbarkeit an den richtigen Stellen und Anbringung von Einfüll- und Austrittsanschlüssen würden eigentlich die Hauptarbeit ausmachen.


Da ich kein Mediziner bin und nicht so interessiert um festzustellen, was da nun Arterie,Vene oder Harnleiter sein soll bei diesem Nierenmodell aus dem Web, habe ich mir die Mühe gespart. Ich weiß ja nichtmal, von welchem Lebewesen das Modell stammt :dry:
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hal4822
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Re: Dünnwandhohlkugel

Beitrag #5 von hal4822 » Do 29. Okt 2015, 06:59

Zum Thema Dichtheit habe ich eine interessante Alternative für Dualextruder gefunden:
http://community.3d-printhub.de/renkfor ... ch-t9.html ... ch-t9.html

Das ändert zwar absolut nichts an meiner ablehnenden Einstellung zum ursprünglichen Vorhaben (war ein anderer Thread zum selben Thema), aber es erinnert mich daran, dass schon im WW2 Kraftstofftanks durchschusssicher gemacht wurden, indem man sie INNEN mit Gummi auskleidete.
Wenn man einen flexiblen Innenbehälter mit einem netzartigen Exoskelett druckt, dann kann das fallweise das Ausschwenken mit einem flüssigen Dichtmittel übertreffen, denn ein Netz würde man ja mit keiner Flüssigkeit füllen können :yes:


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