1st Layer auch mit .57er Firmware zu dünn?

Firmware Veröffentlichungen und Einstellungen können hier angekündigt und diskutiert werden.
Benutzeravatar
Zaldo
Globaler Moderator
Globaler Moderator
Beiträge: 629
Registriert: Do 24. Sep 2015, 10:38
Wohnort: Raum Frankfurt
Hat sich bedankt: 38 Mal
Danksagung erhalten: 50 Mal

Re: 1st Layer auch mit .57er Firmware zu dünn?

Beitrag #51 von Zaldo » Fr 4. Dez 2015, 17:28

Also ich glaube allmählich dass der komplette HBS (in dieser Version) vermurkst ist. Ich habe nun die ersten beiden Bahnen die der HBS auch nimmt, komplett mit der Fühlerlehre nachgemessen (Mit den Metalllehren auf dem 100° heißen Bett. Mitleid bitte!) und da habe ich durchgehend 0,5mm Abstand zum Extruder. Außerdem habe ich noch genau in der Bettmitte gemessen, ebenfalls 0,5mm. Jetzt habe ich außerdem noch so drei, vier dutzend mal Home All gemacht, auch mehrmals mit "Output Object" dazwischen, und bin immer wieder in die Bettmitte gefahren zum nachmessen. 0,5mm.

Jetzt starte ich den HBS. Normalerweise macht er ja dann erst mal ein XYZ Home, fährt dann an die erste Position, fährt in Schritten das Bett ran, bis sich der F Wert ändert, dann fährt er zurück und bringt den Extruder auf die nächste Position. So er das auch macht, sind die dabei abgelesenen Werte auch korrekt und liegen jeweils im Bereich von -0,49 bis -0,54mm (das habe ich auch schon bis zur Bettmitte so beobachten können.

Nur: Oft macht der HBS irgendwelche unerklärlichen Faxen. Eben zum beispiel: Scan gestartet, fährt an die erste Position, tackert sich langsam ran (bis auf -0,5mm der F Wert wie erwartet hochgeht. Dann fährt er schrittweise ganz langsam auf Z=3mm zurück, macht Z Home, fährt den Punkt erneut an und landet auf einmal bei -0,69mm. Das macht er nicht immer, auch nicht immer am Anfang, ich habe es auch auf der zweiten Bahn schon beobachtet, dass er mittendrin, nach dem zunächst korrekt ermittelten Wert in kleinen Stücken wieder rausfährt, Z Home macht und dann auf einmal 0,1 bis 0,2mm mehr auf der Uhr hat. Stellenweise hat er sich so bis auf -0,8mm hochgeschraubt (an einer Stelle die ich mit der Lehre mit 0,5mm nachgemessen habe) und hat dann den Scan irgendwann abgebrochen. Er kann das übrigens auch andersherum, eben hat er nachdem er -0,7mm gemessen hatte, Z Home gemacht, ist noch ein stück rausgefahren (wieviel kann ich nicht sagen, weil manchmal dabei auch die Anzeige nicht mitläuft) und hat nach einer neuerlichen messung auf einmal 0,12mm (also kein Minus mehr) gemessen. An dieser Stelle hat er dann noch insgesamt dreimal versucht, jedesmal einen anderen Wert gemessen und dann abgebrochen. Ich habe dann sofort einen Hardreset gemacht, Home all, den Extruder von hand an genau diese Stelle geschoben und - ratet mal - 0,5mm gemessen.

Aber wenn so ein Scan es schaffen sollte, unbeaufsichtigt, und dann solche Stufen drin sind die in Wahrheit garnicht existieren, dann wunrdert mich nix mehr. Das würde zumindest erklären, warum nach einem neuerlichen HBS die Korrekturwerte nicht mehr stimmen.

Eine Matrix kann ich nicht anbieten, bisher hat es kein Scan geschafft durchzulaufen. Ich spiel nachher die .48 wieder drauf.
· Besserer Z-Referenzschalter · Druckbett Feinjustage · Platinenkühlung · Weiße Bauraumbeleuchtung · Not-Aus
· Dauerdruckplatte · Temperaturgeregelte Einhausung · Repetier Server auf Raspberry · MK8 Vorschubritzel

Benutzeravatar
riu
Administrator
Administrator
Beiträge: 1289
Registriert: Do 4. Sep 2014, 23:48
Wohnort: Düsseldorf
Hat sich bedankt: 48 Mal
Danksagung erhalten: 162 Mal
Kontaktdaten:

Re: 1st Layer auch mit .57er Firmware zu dünn?

Beitrag #52 von riu » Fr 4. Dez 2015, 19:21

Hallo Zaldo.

Ich habe auch die .48 dual drauf (aber nur einen Extruder dran). Das mit dem Scan ist bei mir auch schon aufgefallen. Damit der Scan bei mir durchläuft, habe ich max retries von 5 auf 10 erhöht. Das mit dem Antasten, langsam runterfahren, wieder Antasten rührt vom F max delta her. Da liegt der Hase im Pfeffer. Während des Scans ändert sich der F Wert auf dem Extruder einfach. Das liegt an der Spannung der Schleppkette die voll auf den Extruderwagen übertragen wird.

Fahre mal mit der Hand den Exruder von der Home Position bis ganz nach Rechts. Dann weisst du was ich meine. Das ist leider suboptimal in der Verwendung der Wägezellen. Eigentlich muss bei jedem Start des Tastens der aktuelle Wert für das Delta genutzt werden. Ich glaube das passiert aber nicht sondern der Wert am Anfang ist für alle Messungen der Delta-Low F Wert. Ich hoffe du konntest mir folgen :dash:

Lieben Gruß,
Udo

Benutzeravatar
rf1k_mjh11
Developer
Developer
Beiträge: 1693
Registriert: Di 6. Jan 2015, 19:44
Wohnort: Autriche
Hat sich bedankt: 214 Mal
Danksagung erhalten: 430 Mal

Re: 1st Layer auch mit .57er Firmware zu dünn?

Beitrag #53 von rf1k_mjh11 » Fr 4. Dez 2015, 21:04

Udo,

rui hat geschrieben:Fahre mal mit der Hand den Exruder von der Home Position bis ganz nach Rechts. Dann weisst du was ich meine. Das ist leider suboptimal in der Verwendung der Wägezellen. Eigentlich muss bei jedem Start des Tastens der aktuelle Wert für das Delta genutzt werden. Ich glaube das passiert aber nicht sondern der Wert am Anfang ist für alle Messungen der Delta-Low F Wert. Ich hoffe du konntest mir folgen :dash:


Bei mir hängt nur der Extruder an den Messzellen. Der Kabelschlepp hat kein Einfluss. Sieht man auch an der Anzeige, wenn ich den Wagen verschiebe: keine Änderung.
Dein Dualumbau hat den Kabelschlepp auf den 'Messbalken' verlegt?

mjh11
Merke, am PC gibt es immer einen Weg!
Schafft es der Mensch, einmal etwas idiotensicher zu machen, kontert die Natur sofort mit einem besseren Idioten.

Benutzeravatar
rf1k_mjh11
Developer
Developer
Beiträge: 1693
Registriert: Di 6. Jan 2015, 19:44
Wohnort: Autriche
Hat sich bedankt: 214 Mal
Danksagung erhalten: 430 Mal

Re: 1st Layer auch mit .57er Firmware zu dünn?

Beitrag #54 von rf1k_mjh11 » Fr 4. Dez 2015, 22:15

So. Angekündigter Probelauf ist fertig (na ja, vielleicht nicht ganz).

Ich wollte eigentlich absichtlich ein Z=0 von ca. 0.5mm über dem Bett einstellen. Ich muß zugeben, das habe ich nicht getan. Bei mir war in der Mitte des Betts ein Abstand von knapp 2 Blatt Papier beim 'homen' in Z. (Also ein Abstand von ca. 0.12-0.18, ein Blatt spielend, zwei Blatt sehr streng).

Habe einen neuen HBS (Heat Bead Scan) durchgeführt. Ergebnis (Matrix) im Anhang. Man sieht, dass der höchste Punkt bei mir auch zufällig in der Nähe der Bettmitte ist.

Habe ein GCode-File angelegt, der im Prinzip nichts anderes macht, als zur Bettmitte fährt, zur linken vorderen und linken hinteren Ecke fährt und jeweils mehrere Sekunden wartet (gibt mir Zeit zum messen!). Das alles geschieht bei einer Höhe von spezifizierten 0.05mm. Zum Schluss geht es wieder Richtung Bettmitte und endet dort.
Ein paar Piepser sind auch dabei, damit ich rechtzeitig mit den Fingern weg bin. Der Extruder wurde auf ca. 180°, das Bett auf ca 60° geheizt.

Ich bin die Runde (die Datei) mindestens 10 Mal gefahren (siehe die GCode-Date "Z_HeightTest_20151205a.gcode").
Danach habe ich die GCode-Datei abgeändert, damit zu Anfangs einmal das Bett um 1.95mm abgesenkt wird (Der Endschalter ist garantiert frei!). Das geschieht sogar noch vor Primer-Linie (Pumpen-Linie). Danach wird eigentlich das gleiche Programm mit den drei Ecken gefahren (die GCode-Date "Z_HeightTest_20151205b.gcode").

Erwartetes Ergebnis:
Erste Datei:
Einigen Aussagen nach hätte die Düse nur einen Abstand von 0.05mm zum Bett haben sollen - da sollte ein Blatt Papier nicht, oder nur sehr streng hinein passen.
Zweite Datei:
Zoldas und meiner Theorie nach sollte die Düse einen größeren Abstand haben, da vorher eine Bewegung ausgeführt wird, die den Schalter wieder freigibt (siehe Post). Das spätere Hochfahren des Betts würde, dieser Theorie nach, mit dem Auslösen des Endschalters gestoppt werden und zu einem größeren Abstand führen. (Da hätte es sehr geholfen, wenn ich meine Düse mit mehr Abstand zum Bett eingestellt hätte :scham: ).

Beobachtete Ergebnisse:
Erste Datei:
Die ersten 4-5 Runden war kaum ein Unterschied in der Bettmitte zu erkennen (vielleicht weil es ja der höchste Punkt ist?) - Da ging 1 Blatt spielend, 2 Blatt recht streng hinein. In allen drei Ecken war der Abstand in etwa gleich, nur hinten Rechts war es etwas strenger. Aber es ging immer 1 Blatt hinein (obwohl es eigentlich nur sehr streng gehen sollte!). Das Papier ging bei späteren Versuchen immer strenger hinein (ob das Bett sich nach einiger Zeit mehr wirft? - Ich hatte aber mindestens 5-8 Minuten vorgewärmt).
Im Endeffekt wurde der Abstand nicht viel geringer (obwohl es das hätte tun sollen). Man konnte gut beobachten, wie der angezeigte Z-Wert in jeder Ecke bei jedem Durchlauf immer wieder gleich war, aber von Ecke zu Ecke unterschiedlich.
Zweite Datei:
Hier war kaum ein Unterschied zum vorhergehenden Ergebnis zu erkennen. Der Abstand in der Mitte und den drei Ecken war wieder in etwa gleich.
Auch die beobachtete Anzeige gab praktisch dieselben Z-Werte her wie mit der vorhergehenden Versuchsreihe.
--> Damit dürfte meine Theorie eines möglichen Bugs den Bach runter gehen....

Eine kleine 'Ungereimtheit' habe ich doch beobachtet. In der Mitte des Betts wurde immer 0.08 oder 0.09 als Z-Wert angezeigt - solange der GCode noch am laufen war. Aber immer sehr kurz nach dem Fertiglaufen des Codes schalteten die Motore ab (wahrscheinlich irgendeine Standardvorgabe von Repetier-Host oder dem Drucker selbst). Da stand dann immer 0.05 in der Anzeige, obwohl sich die Spindeln nicht bewegt haben.
Das heisst, der 'echte' Z-Wert von 0.09 wird zu 0.05, ohne dass sich was bewegt, bloß weil die Motore abgeschalten wurden. Gebe ich "G1 Z0.05" ein, bewegt sich die Spindel nicht (obwohl eigentlich der Z-Wert 0.09 ist und das Bett sich bewegen sollte).
Die Erklärung weiß ich schon: "Durch das Ausschalten der Motore geht die Home-Position verloren".
Eine 'falsche' Anzeige ist aber doch irritierend, obwohl die Wahrscheinlichkeit, dass diese Situation zu einem Problem führt, sehr gering ist.

Ich werde mich nach diesen Versuchsreihen mehr auf die Z-Kompensation verlassen und das Prinzip weniger hinterfragen.
Falls einer wirklich will, dass ich mein Düsen/Bettabstand auf 0.5 stelle und es nochmals probiere, mache ich es vielleicht (genügend Stimmen vorausgesetzt).

Zum Schluss noch ein Rat an Zaldo: Stelle den Schaltpunkt des Endschalters auf ca. 0.2mm ein, statt 0.5, und versuche ein HBS nochmals.

mjh11

EDIT: Jetzt geht aus irgendeinem Grung das Datei-Anhängen nicht. Ich reiche die Dinger nach, wenns wieder klappt.
Merke, am PC gibt es immer einen Weg!
Schafft es der Mensch, einmal etwas idiotensicher zu machen, kontert die Natur sofort mit einem besseren Idioten.

Benutzeravatar
Zaldo
Globaler Moderator
Globaler Moderator
Beiträge: 629
Registriert: Do 24. Sep 2015, 10:38
Wohnort: Raum Frankfurt
Hat sich bedankt: 38 Mal
Danksagung erhalten: 50 Mal

Re: 1st Layer auch mit .57er Firmware zu dünn?

Beitrag #55 von Zaldo » Sa 5. Dez 2015, 00:29

riu hat geschrieben:Das mit dem Antasten, langsam runterfahren, wieder Antasten rührt vom F max delta her. Da liegt der Hase im Pfeffer. Während des Scans ändert sich der F Wert auf dem Extruder einfach.


Moin Udo,
meinst Du jetzt das schleichende Ändern des (Grund-) F-Wertes über die Zeit? Da hat das Extruderwagen bewegen keinen Einfluß bei mir. Der F Wert schwankt ja immer ein paar Digits hin und her. Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass der Drucker abwartet, bis er einen größeren Sprung "sieht". Manchmal macht er dann ja nochmal ein paar Schritte rückwärts, da würde ich davon ausgehen, dass er das Ergebnis nochmal gegencheckt (weil der Sprung vielleicht etwas klein war). Aber warum er manchmal auf satte +3mm fährt? Das ergibt in meinen Augen keinen Sinn. So vom draufschauen ist an den F werten nicht ersichtlich, warum der Drucker sich mal so und mal so verhält, aber vielleicht sieht man ja - bedingt durch die Aktualisierungsrate des Displays - auch nicht alles.

Tatsache ist, dass ich mit der .48 nur beim allerallerersten Scan einen Abbruch hatte (weil das Bett schief stand, das war noch bevor ich den Muttern-Mod eingebaut habe. Ansonsten ist jeder Scan anstandslos durchgelaufen. Und mit der .59 ist mir überhaupt erst zwei mal ein Scan geglückt. Heute von 10 Stück kein einziger. Und das bei gleicher Ausgangssituation. Und Tatsache ist ebenfalls, dass ich mit der .48 kein Problem hatte mit dem Drucken, und mit der .59 ist es nahezu unmöglich, ohne dass ich Z korrigiere. Also da kann mir doch keiner erzählen, dass sich da nichts geändert hat!

Ich schätze, nur RF1000 kann uns den Scan Algorithmus erklären.
· Besserer Z-Referenzschalter · Druckbett Feinjustage · Platinenkühlung · Weiße Bauraumbeleuchtung · Not-Aus
· Dauerdruckplatte · Temperaturgeregelte Einhausung · Repetier Server auf Raspberry · MK8 Vorschubritzel

Benutzeravatar
Zaldo
Globaler Moderator
Globaler Moderator
Beiträge: 629
Registriert: Do 24. Sep 2015, 10:38
Wohnort: Raum Frankfurt
Hat sich bedankt: 38 Mal
Danksagung erhalten: 50 Mal

Re: 1st Layer auch mit .57er Firmware zu dünn?

Beitrag #56 von Zaldo » Sa 5. Dez 2015, 00:47

rf1k_mjh11 hat geschrieben:Zum Schluss noch ein Rat an Zaldo: Stelle den Schaltpunkt des Endschalters auf ca. 0.2mm ein, statt 0.5, und versuche ein HBS nochmals.


Hallo mjh11,
der letzte Scan der bei mir durchgelaufen ist (mit der .59er FW) hatte einen Z Grundabstand von 0,1mm. Ich habe heute (bevor ich den Abstand wieder auf 0,5mm wie in der Anleitung beschrieben eingestellt, und danach garkeinen Scan mehr hinbekommen habe) auch experimentiert. Ich konnte wahlfrei von Z=1 auf Z=0,1 und zurück fahren, egal eb mit Kompensation oder ohne. Allerdings war bereits bei Z=0,1 der Endschalter schon frei. Wenn das also tatsächlich nur geht, solange der Endschalter nicht (mehr) gedrückt ist, dann wird man um eine möglichst knappe Kalibrierung kaum, rum kommen, wenn man von einem höheren auf ein niedrigeres Layer fahren will.

(Ziel der Neueinstellung auf 0,5 war eigentlich auszuprobieren, inwieweit sich das anders verhält, wenn der Z Schalter hierbei gedrückt ist, aber da ich keinen HBS mehr hinbekommen habe, und die beschriebenen Ungereimtheiten aufgetreten sind, konnte ich das bisher nicht testen.)

So wie ich Dich verstanden habe, hast Du aber im Verlauf Deiner Testreihe den HBS nicht nochmal (mehrmals) wiederholt? Es wäre jetzt mal ganz spannend gewesen zu sehen, ob - nachdem die Ergebnisse ja reproduzierbar einigermaßen Konstant - sich das Verhalten nach einem neuerlichen HBS grundsätzlich ändert. Denn mein Plan war unter anderem auch, mal so 10 HBS hintereinander zu machen, und die Matrixen miteinander zu vergleichen.

Welche FW Version hast Du eigentlich drauf?

Die ganze Messerei wäre viel einfacher, wenn die Z Anzeige den korrekten Wert anzeigen würde. Es müsste doch eigentlich möglich sein, eine Kompensation für die Z Anzeige zu programmieren. Wenn man das in die Menüstruktur des Druckers einbauen würde, könnte jeder für die Z Anzeige einen Offset nach seinen persönlichen Bedürfnissen eingeben, und wäre nicht mehr daran gebunden, was Conrad als "Ideal für den Kunden" empfindet...

Gruß
Holger

PS: Hattest Du mir eigentlich das XLS geschickt um die MAtrix zu visualisieren? Weil in meinem PN Fach findet sich irgendwie nix mehr von vor der Forunumstellung...
· Besserer Z-Referenzschalter · Druckbett Feinjustage · Platinenkühlung · Weiße Bauraumbeleuchtung · Not-Aus
· Dauerdruckplatte · Temperaturgeregelte Einhausung · Repetier Server auf Raspberry · MK8 Vorschubritzel

Benutzeravatar
rf1k_mjh11
Developer
Developer
Beiträge: 1693
Registriert: Di 6. Jan 2015, 19:44
Wohnort: Autriche
Hat sich bedankt: 214 Mal
Danksagung erhalten: 430 Mal

Re: 1st Layer auch mit .57er Firmware zu dünn?

Beitrag #57 von rf1k_mjh11 » Sa 5. Dez 2015, 09:27

Hoger/Zaldo,

Ich kann mehrere HBS-Ergebnisse der letzten 11 Monate liefern. Ich habe noch eine von davor (v.0.91.34?), aber da war die Anzahl der Messpunkte etwas anders als jetzt. Ich fahre seit Jänner (=Januar :yes: ) 2015, und immer noch, v0.91.51. Wie man im Anhang sieht, ist das Aussehen des Betts im großen und ganzen gleich geblieben, nur die Zahlen haben sich geändert (weil ich halt wieder was umgebaut habe und der Z-Abstand ein klein wenig anders wurde).

Hoppla! Ich kann noch immer keine Dateien hochladen. Bekomme Meldung "HTTP Error". So wie Gestern als es auch nicht ging. Damit kann ich die versprochenen Anhänge von vorhin auch noch nicht nachreichen.
(@Udo: aufgefallen ist mir dabei, dass der Knopf "Place Inline" jetzt auch fehlt. Vorgestern war der noch da. Ob es einen Zusammenhang gibt?)

Zaldo hat geschrieben:Hattest Du mir eigentlich das XLS geschickt um die Matrix zu visualisieren? Weil in meinem PN Fach findet sich irgendwie nix mehr von vor der Forunumstellung...


Falls du mich darum gebeten hast, habe ich es sicher per PN gesendet. Finde bei mir aber auch nichts. Meine Mailbox ist jetzt auch neuerdings leer. Ich kann es ja noch einmal probieren. Falls es klappt, sende ich auch die Anhänge vom gestrigen Beitrag und du kannst sie an meiner statt ''nachreichen'.

mjh11
Merke, am PC gibt es immer einen Weg!
Schafft es der Mensch, einmal etwas idiotensicher zu machen, kontert die Natur sofort mit einem besseren Idioten.

Benutzeravatar
rf1k_mjh11
Developer
Developer
Beiträge: 1693
Registriert: Di 6. Jan 2015, 19:44
Wohnort: Autriche
Hat sich bedankt: 214 Mal
Danksagung erhalten: 430 Mal

Re: 1st Layer auch mit .57er Firmware zu dünn?

Beitrag #58 von rf1k_mjh11 » Sa 5. Dez 2015, 09:48

So, Zaldo,

Habe eben eine PN mit den fehlenden Anhängen und die Excel-Datei an dich gesendet. Dort funzt das Datei-Anhängen. Es gibt auch den Knopf "Place Inline" wieder.

Wenn du kannst, reiche bitte die fehlenden 3 Anhänge für mich nach.

Danke,

mjh11
Merke, am PC gibt es immer einen Weg!
Schafft es der Mensch, einmal etwas idiotensicher zu machen, kontert die Natur sofort mit einem besseren Idioten.

RF1000
Developer
Developer
Beiträge: 340
Registriert: Fr 10. Okt 2014, 16:31
Hat sich bedankt: 40 Mal
Danksagung erhalten: 78 Mal

Re: 1st Layer auch mit .57er Firmware zu dünn?

Beitrag #59 von RF1000 » Mo 7. Dez 2015, 09:03

Hallo Zaldo,


wenn bei dir der Heizbettscan nicht durchläuft dann musst du prüfen, ob du eine mechanische Ursache ausschließen kannst. Die von dir beschriebenen Effekte (z.B. dass der Scan an einem Punkt wiederholt wird oder dass ein erneutes Z-Homing stattfindet) sind Versuche der Firmware, doch noch einen Scan hinzubekommen, wenn die Messung eigentlich fehlgeschlagen ist. Und fehlschlagen kann die Messung eigentlich nur, wenn die DMS-Werte beim Scan sich nicht so verhalten wie es erwartet wird. Wobei die Erwartung ist:

- Die Firmware fährt einen x/y Punkt an.
- Dort wird kurz gewartet und anschließend der aktuelle DMS-Wert gemessen (= der Idle-Wert).
- Das Bett fährt hoch, bis sich der DMS-Wert ändert (eigentlich zweimal, einmal schnell und einmal langsamer, um eine möglichst hohe Genauigkeit zu erreichen).
- Das Bett fährt runter, bis wieder der Idle-Wert anliegt.

Wenn das Bett nun z.B. 3 mm runter fährt, dann wird der Idle-Wert nicht mehr erreicht.

Wenn du bei identischer Hardwarekonfiguration mit der V 0.91.48 den Scan jedes Mal ohne Fehler/Wiederholungen hinbekommst und mit der V 0.91.59 quasi keinen Scan mehr erfolgreich abschließen kannst, dann kommen wir vielleicht so weiter:

- Setze DEBUG_HEAT_BED_SCAN auf 1 und installiere die V 0.91.48.
- Führe den Scan durch während der RF1000 mit dem Repetier-Host verbunden ist.
- Speichere die Logdatei nachdem der Scan abgeschlossen worden ist.
- Setze DEBUG_HEAT_BED_SCAN auf 1 und installiere die V 0.91.59.
- Führe den Scan durch während der RF1000 mit dem Repetier-Host verbunden ist.
- Speichere die Logdatei nachdem der Scan abgeschlossen worden ist.

Bitte poste beide Logdateien hier oder sende sie mir per PN.


mfG
RF1000

Benutzeravatar
Zaldo
Globaler Moderator
Globaler Moderator
Beiträge: 629
Registriert: Do 24. Sep 2015, 10:38
Wohnort: Raum Frankfurt
Hat sich bedankt: 38 Mal
Danksagung erhalten: 50 Mal

Re: 1st Layer auch mit .57er Firmware zu dünn?

Beitrag #60 von Zaldo » Mo 7. Dez 2015, 17:12

Danke für die Info. Dann muss ich erstmal Repetier Host aufs Laptop installieren, weil der Drucker mittlerweile eingehaust im Lager steht, und mit Repetier Server (auf dem RPI) mit der Außenwelt spricht - fernab vom nächsten PC.

Edit: Oder kann ich das Log auch über die Repetier Server Konsole bekommen?

Eine Frage habe ich aber dennoch: Warum muss eigentlich das Filament eingelegt (also im Vorschubritzel) jedoch nicht im Extruder sein? Letzteres ist klar, der Zug vom Filament würde sich auf den DMS Wert auswirken, aber warum kann es dann nicht komplett draußen sein? Der Extrudermotor nebst Ritzel und Gegenplatte ist doch vom Extruder und den Wiegezellen ohnehin entkoppelt?
· Besserer Z-Referenzschalter · Druckbett Feinjustage · Platinenkühlung · Weiße Bauraumbeleuchtung · Not-Aus
· Dauerdruckplatte · Temperaturgeregelte Einhausung · Repetier Server auf Raspberry · MK8 Vorschubritzel


Zurück zu „Firmware / Tweaks“