Lichtschranken als Endschalter?

Hier gehts um die Elektronik des RF1000. Damit sind Kabel, Platinen, Endschalter und das Display gemeint.
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rf1k_mjh11
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Re: Lichtschranken als Endschalter?

Beitrag #11 von rf1k_mjh11 » So 16. Aug 2015, 20:47

tuerk,

Ein Maß fehlt auf der Zeichnung. Siehe roten Pfeil im Screen Shot.



Zusätzlich ergibt das linke Maß von 14 mm keinen Sinn, falls die 1.6mm Bohrung nicht bis in das dickere Teil rechts wandern soll. Falls die linken 14mm in Wirklichkeit 10.5 sind, geht es sich aus (und das Teil bleibt symmetrisch). Sonst muß der Bohrungsabstand von 14 auf 10.5 reduziert werden. Siehe dazu die grünen Pfeile.

Ich nahm einen Abstand von 10.5 von links an. Das fehlende Maß nahm ich als 7mm an. Damit bleibt auch alles symmetrisch.


mjh11
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tuerk
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Re: Lichtschranken als Endschalter?

Beitrag #12 von tuerk » So 16. Aug 2015, 21:28

Hallo mjh11,
danke für deine Arbeit. Deine Annahme war richtig die Maße sind so wie schreibt. Nochmal Danke für deine Mühe.. :freunde: :freunde: :freunde:

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georg-AW
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Re: Lichtschranken als Endschalter?

Beitrag #13 von georg-AW » So 16. Aug 2015, 22:25

Hi
Ich würde an deiner Stelle deine Schaltung noch einmal überdenken. Über den Daumen gerechnet, liegen im Betrieb am Pin 2 des
Eingangs an der RF1000 Platine nur noch ca. +3V oder weniger. 2V fallen mindestens am 180 Ohm( im RF1000) ab. Deine externe Schaltung inkl. Hex-Schmitt Trigger zieht etwa 10mA. Der 74HCT14 ist damit eigentlich unterversorgt.
Wenn der originale mechanische Endschalter ( Pin 3-4) verwendet wird, so fliessen über seinen Arbeitskontakt ca. 5mA bei Betätigung.
Ersetze den IC durch einen gewöhnlichen NPN Transistoren zb BC547C oder ähnlich. Dessen Basis hängst du über einen 10kohm an den Kollektor des Phototransistors. Emitter an GND, Der Kollektor des NPN Trans verbindest du mit Pin 3.
Die Betriebsspannung an der externen Platine ist allerdings nicht konstant, es empfiehlt sich deshalb zwischen Plus und GND der ext. Schaltung einen Pufferelko zu setzen, oder den 180 ohm Widerstand ( hängt einseitig an +5V ) auf der RF1000 Platine zu überbrücken, dann entfällt der Spannungsabfall.

ciao Georg

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tuerk
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Re: Lichtschranken als Endschalter?

Beitrag #14 von tuerk » Mo 17. Aug 2015, 07:22

Hallo Georg,
Die 5 Volt wollte ich mit einem 7805 auf die Zusatzplatine realisieren. Mit dem Transistor War mein erster Gedanke aber mit dem Optokoppler habe ich die Sache galvanisch getrennt. Oder???

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georg-AW
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Re: Lichtschranken als Endschalter?

Beitrag #15 von georg-AW » Mo 17. Aug 2015, 11:09

Hi
Im Prinzip genügt zum Ersatz des mechanischen Endschalters eine Lichtschranke einfachster Ausführung.
Wenn die Schranke bzw. der darin enthaltene Phototransistor ein NPN ist und als offener Kollektor nach draussen geführt ist, kann mit einem zusätzlichen NPN Transistor als Inverter die ganze Sache gebaut werden. Eine galvanische Trennung ist nicht notwendig.
Da nun deine Schaltung noch zusätzliche Elemente ( Anzeige-LED's ) enthält und alles an Pin 2 hängt, treten Probleme auf.
Der 180 ohm Widerstand auf der RF1000 Platine ist eigentlich für jede externe Schaltung hinderlich weil darüber immer Spannung abfällt und somit die Spannung für die Ersatzschaltung ausserhalb reduziert.
Weshalb dann über den Ausweg über eine externe Spannungsversorgung und eine galvanische Trennung nachgedacht wird.
( 7805 und Optokoppler ) Das funktioniert, ist aber kompliziert und aufwendig.
Es gibt simple Lichtschranken zb von Panasonic/Sunx welche in Kombination mit einem einzigen NPN Transistor und zwei Widerständen als Ersatz für mechanische Endschalter verwendet werden können.
Eine Skizze folgt demnächst.

ciao Georg

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Re: Lichtschranken als Endschalter?

Beitrag #16 von tuerk » Mo 17. Aug 2015, 13:17

Hallo Georg,
das ist ja alles schön so, aber ich möchte das so bauen das auch andere die nicht so viel Ahnung von Elektronik haben (wie ich) das vielleicht nachbauen möchten. Der Einsatz von fertigen Lichtschranken und der vorhandenen Schaltern als Notaus war auch Gedanke der den Umbau und als Erweiterung sowie als Sicherheit fungieren soll. Der Aufwand ist mir Egal denn es ja mein Hobby, Du weißt ja die Definition von Hobby ist mit größte Möglichen Aufwand den kleinsten Nutzen daraus ziehen. Eine zusätzliche Leiterplatte ist auch nicht weiter schlimm. Vielleicht kann man ein Um Bausatz daraus machen. An meiner CNC Fräse habe auch Lichtschranken als Referenzschalter und Mikroschalter als Endschalter. Am Drucker fahren die Achsen in voller Fahrt gegen die Schalter und wie lange die das mitmachen ist fraglich. Für die Z Achse ist auch eine Lichtschranke in kombination eines Notausschalter auch nicht zu verachten denn der Extruder und Heizbett kosten mehr als der Aufwand für den Umbau auf Lichtschranken.
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Re: Lichtschranken als Endschalter?

Beitrag #17 von georg-AW » Mo 17. Aug 2015, 13:19

Hi
Hier noch das Schema wie du den mechanischen Endschalter durch eine kleine Gabellichtschranke ersetzen könntest.
Der Aufbau auf ein kleines Stück Versuchs-Loch-Platine ist sicherlich nicht kompliziert. Keine externe Stabilisation 7805), keine galvanische Trennung ( Optokoppler ) etc.
Ich habe die Schaltung selbst noch nicht getestet. Wichtig ist es, den gesamten Strom welcher über Pin 2 der Stecker X13 bzwX14 oder X15 fliesst, möglichst klein zu halten. Er kann aber nicht unter ca. 5-7mA reduziert werden.
Das Ganze kostet auch nicht viel....

ciao Georg
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Re: Lichtschranken als Endschalter?

Beitrag #18 von rf1k_mjh11 » Mo 17. Aug 2015, 14:08

tuerk,

Der Abstand zwischen dem Lichtschrankenschaltpunkt und dem 'Notaus-Schalter-Schaltpunkt wird kritisch sein.
Einerseits dient der Lichtschrankenschaltpunkt als "Home" Punkt, andererseits wird er aber absichtlich im Zuge des Heat Bed Scans überfahren, Je nach Schieflage und Unenbenheit des Betts wird der Schaltpunkt mehr oder weniger überfahren. Da sollten 0.5-0-7mm schon drin sein. Mein Bett, obwohl ziemlich eben (innerhalb von ca. 0.3mm) hat ein deutlich bombierte Keramikplatte (ca. 0.45mm), die in der Mitte höher ist als an den Rändern.
So gesehen müsste der "Not-Aus" Schalter bei mir früher schalten, falls sich der Extruder irgendwo in der Mitte des Betts befindet. Stelle ich die Schaltpunkte dann so ein, kann es sein, dass sich kein Heat Bed Scan mehr ausgeht, da der "Not-Aus" betätigt wird.
Stelle ich den Not-Aus-Schaltpunkt so ein, dass der Not-Aus an der 'tiefsten' Stelle nicht betätigt wird, habe ich in der Mitte des Betts erst wieder Düse-Bett-Kontakt.

Im Endeffekt müssen die zwei Schaltpunkte der Schalter innerhalb von ca. 0.5-0.7mm liegen. Oder denke ich falsch?

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Re: Lichtschranken als Endschalter?

Beitrag #19 von tuerk » Mo 17. Aug 2015, 16:44

Hallo Jungs,
für die X und Y Achse funktioniert das somit den Schalter hinter die Lichtschranke da sind So etwa 3 mm die in der Lichtschranke über fahren werden können. In der Z Achse ist das natürlich anders da muß der Notausschalter separat einstellbar sein. Die Halterung für die Lichtschranke und der Notausschalter liegen neben einander und sie getrennt einstellbar.

reini
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Re: Lichtschranken als Endschalter?

Beitrag #20 von reini » Mo 17. Aug 2015, 18:44

Hallo

Tolle Sache, werde ich jedenfalls auch nachrüsten. :good:
Notaus Z-Schalter habe ich durch einen zusätzlichen Schalter (oder abstecken) gelöst.
Beim Heizbettscan ist der NotAus AUS, Nachher wieder an. Diesen Scan macht man ja nicht immer :good:
Wie gesagt Heute hat mich der NotAus schon gerettet. :oops:

Reini
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