3D-Scanner-Erweiterung für RF1000 ?!

Hier könnt Ihr Erweiterungen oder Verbesserungen des RF1000 vorstellen oder diskutieren. Verbesserungspotential ist ja vorhanden. Modifikationen und Zubehör können hier ebenfalls diskutiert werden.
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plastiker
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3D-Scanner-Erweiterung für RF1000 ?!

Beitrag #1 von plastiker » Fr 30. Jan 2015, 18:26

Hallo Zusammen,

würde hier gerne mal eine wirklich sinnvolle(!!!) Erweiterung für einen 3D-Drucker wie den RF diskutieren:

Hat bei C/RF schon mal einer an eine 3D-Scanner-Erweiterung gedacht? Ich könnte mir eine bezahlbare Erweiterung mit Kamera,
Linienlaser (für Lichtschnittverfahren), aufsetzbaren Drehteller und ggf. Abdeckungen + geeignete Scan-Software vorstellen.

Es könnte so ähnlich aussehen wie beim DaVinci 1.0 AiO von xyzprinting, nur in qualitativ GUT. :geheim:

Jedenfalls würde ich mir eine solche Erweiterung sofort bestellen, im Gegensatz zum
Umbau-aufwendigen "Fräsen"-Upgrade :skeptisch: .

Würde mich über Kommentare oder weitere Anregungen freuen.

Grüsse,
plastiker
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Re: 3D-Scanner-Erweiterung für RF1000 ?!

Beitrag #2 von SirShadowless » Fr 30. Jan 2015, 19:30

Ein 3D Scanner ist eine Erweiterung die ich mir auch wünschen würde...

Viele arbeiten mit dem kinect Sensor der xbox, Microsoft hat auch eine entsprechende Software dafür.

Qualitativ weiß ich aber nicht wie gut / genau das System arbeitet...
Den Videos auf Youtube kann man ja nicht immer blind vertrauen...

Ich werd das System sicher mal testen, vielleicht schon bald...
lg Andy

PS: zeit ist zu kostbar um auf groß und kleinschreibung zu achten :D

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Re: 3D-Scanner-Erweiterung für RF1000 ?!

Beitrag #3 von Oo » Fr 30. Jan 2015, 20:43

Find ich ganz cool

ATLAS 3D
ATLAS 3D http://www.kickstarter.com

Preis ist gut und wenn die Daten stimmen scheint der an sich auch nicht schlecht zu sein.

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Re: 3D-Scanner-Erweiterung für RF1000 ?!

Beitrag #4 von 3D » Sa 31. Jan 2015, 10:01

Hallo @plastiker,

http://www.youtube.com/watch?v=5x_iBKHU-o0 = nur das Ergebnis davon ist dann ziemlich schwach…

Ich habe DAVID-Laserscanner in einfacher Ausführung und auch den Kinect … Habe davon aber noch nichts ausprobieren können, da momentan der Platz und gewisser Aufwand und noch aus Zeitproblemen das noch nicht möglich machen…

Es gibt viele verschiedene 3D-Scanner, zu unterschiedlichsten Preisen und Qualitäten, aber eines, welches ich mit Fotos ausprobiert habe, erwies sich als schwierig und eher als Gelump für solche Zwecke, auch wenn es dazu konstruiert wurde.
Für 3D-Fotoscanner gebe es professionelle, aber sehr teure Programme, oder auch kostenlose… Aber den richtigen für eigene Zwecke zu finden, ist es nicht immer leicht, zumal die auch nicht so billig sind! …

Schönes WE von 3D

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Re: 3D-Scanner-Erweiterung für RF1000 ?!

Beitrag #5 von plastiker » Sa 31. Jan 2015, 16:08

Hallo Zusammen,

Ihr habt natürlich recht, es gibt qualitativ und preislich schon alle möglichen 3D-Scanner, mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen.
Das ist nicht anders als bei den 3D-Druckern. Von der miesen Foto-Kombiniersoftware bis zum 100fach High-Tech-Spiegelreflexkamerasystem und Super-Software mit x-Millionen-Polygonverarbeitungen pro Sekunde ist bei den Scannern alles dabei.

Man muss sich natürlich immer vorher fragen, WAS man damit anfangen will. Wenn man z.B. hauptsächlich Personen scannen
und verkleinert oder wie auch immer ausdrucken will - klar dann kommt man um einen großvolumigen Aufbau mit Drehstuhl o.ä.
und Kinect-Sensor oder Fotokamera natürlich nicht herum. Das passt in keinen kompakten 3D-Druckerbauraum.

Für die Abmessungen des RF und wenn es einem nur darum geht relativ kleine Gegenstände bis ca. 20cm zu "kopieren",
würde sich eine 3D-Lösung a la DaVinci, Atlas 3D oder makerbot 3D-scanner eignen. Vor Ur-Zeiten hatte meine ich sogar der große C schon mal einen kleinen 3D-Scanner mit Drehteller im Programm.

So was würde ich halt benötigen, um mal eben schnell z.B. einen Flugmodell-Impeller oder eine gebrochen Plastikklemme zu erfassen
und auszudrucken. Da würde mir was Kleines vollkommen reichen. Mit farbigen oder schwarzen Objekten hätte ich kein Problem,
abwaschbares Kreidespray ist vorhanden.

Ich habe die -u.a. auch von C- angebotene Triscatch/Trimodo Software mit Kamera getestet. Ergebnis: nur Abstürze, JEDESMAL bei Programmstart Registrierung mit ganz vielen pers. Daten bei irgendeiner Software-Bude(???) erforderlich wo wohl ein Student "Support" leistet, JEDESMAL Total-Absturz der Software etc. Totaler SCH... :sick:

Mit dem DAVID-Laserscanner ließ es schon besser, allerdings habe ich es mit Streifenprojektion und dem empfohlenen Projektor
nicht hinbekommen. Mit Laser hatte ich es ebenfalls getestet. Einstellerei etc. war halt SEHR zeitaufwendig. Das muss schon schneller gehen, auf Knopfdruck bzw. mit halbwegs verträglichem Aufwand und ohne manuelles Objekt hin und herdrehen. :pinch:

Naja, werde mich mal weiter umschauen, das mit dem Atlas 3D ist schon mal ein guter Tip. Weiß einer, wir gut die Software dazu ist?
Es nützt einem nämlich der beste Ruck-Zuck-Drehteller-Linienlaser-Scanner nix, wenn die Software max. 100 Polygone verarbeiten
kann und aus jedem lustigen Gartenzwerg oder so einen unförmigen Quasimodo macht :whistle:

Freue mich auf weitere Diskussionsbeiträge.

Schöne Grüsse,
plastiker
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Re: 3D-Scanner-Erweiterung für RF1000 ?!

Beitrag #6 von 3D » So 1. Feb 2015, 07:02

Wie ich schon im Vorbeitrag von mir auf die Vielfalt der vorhandenen 3D Scanner hingewiesen habe, erscheint mir persönlich der dort vorgestelltes Modell „MatterformLabs Photon“ ganz fein und sehr kompakt im Vergleich zu MakerBot Digitizer.
Der ist in zusammengeklappten Zustand nur wie ein größeres Buch, aber wenn man dann dem seine Arbeit machen lässt, dann macht dieser die gründlicher als andere, zumal der von unten bis nach oben an Spindel selbständig hinauffährt und alle Bereiche bis zu 25cm Höhe (bis 19cm in der Breite) abscannt, womit sehr viel (wenn überhaupt) damit wenige Aussetzer (Schatten) gibt.
Wenn ich nicht schon die anderen 3D-Scanner hätte die ich schon habe, würde ich diesen sehr kompakten Laserscanner für unter 300€ kaufen.
Wozu müsste dieser dann in den Druckerbauraum passen oder wie integriert sein? Das halte ich persönlich für völlig unnötig.

Dieser von dir erwähnte Triscatch/Trimodo Software habe ich auch. Diese ist aber m. E. mit seinem Preis ein eher völlig ungeeigneter 3D-Scanner.
Denn die allgemeine Problematik bei den Auflösungen von 3D-Scannbild, sind die unheimlich großen Daten an Informationen, die verarbeitet werden müssen, für was man ein modernes PC-System mit entsprechender Hardware braucht.
Die Entwickler dieser Software sind diesem Problem entgegen getreten und statt dem Objekt als solchem bezogene Fotogrammmetrie zu verwenden, haben die das so radikal vereinfacht und den Datenvolumen damit so radikal minimiert, dass dieses Programm im Grunde nur die 4-Punkt-Muster als Vorlage zu dem 3D-Bild nimmt, d.h. auch wenn es kein Objekt drauf ist, macht der trotzdem von dem Nichts ein 3D-Bild. Denn das Objekt ist dabei nur das Nebenprodukt.
Und da ist also das Bild des Objektes zweitrangig, welcher als erster total an Dateninfos reduziert verarbeitet wird… Somit in der Grundausstattung kann sowas (auch bei besten Bildern, die mit Verarbeitung auf das Minimum reduziert werden) lediglich 3000 Polygone auflösen, womit eine Kugel eher zu einer Art würfeligen Gebilde wird…
Diese Software wird (wegen Entwicklungskosten etc. – alles mag dabei so seine Berechtigung haben oder auch nicht) im Verhältnis zu anderen 3D-Programmen, sehr teuer verkauft! Die Software selber in dem, was die für den Anwender bietet, ist völlig überteuert und nicht immer einfach in der Anwendung. (Für die Zulassung von höheren Wolkenauflösungspunkten muss man dann ordentlich tiefer in die Tasche greifen!)
Ich würde niemanden sowas empfehlen, wie diesen „TriScatch 3D“.

Viel besser ist da m. E. der Laserscanner!
Ich habe nur den Fehler gemacht (bei dem DAVID Starter-Kit), dass ich unnötig da Geld für das ganze Paket darin verpulvert hatte, da man es hätte auch nur diesen USB-Stick kaufen können und alles andere wäre günstiger zu beschaffen gewesen, oder auch z.T. bei mir schon vorhanden gewesen (z.B. externes Webcam).

Streifenprojektion und dem empfohlenen Projektor

Ich habe dazu nur einen einfachen Linienlaserpointer, welcher dabei war.
Und dieser Set um über zwei Tausend Euro, das kann ich mir nicht leisten! Mit Projektor und Kamera habe ich da noch nix experimentiert, weil ich auch noch gar nicht soweit bin. Hab‘ noch anderes zu tun…

Grundlegend halte ich also die 3D LASER-Scanner für bessere Variante bei kleineren Objekten, und für sehr kompakten und recht selbständigen Scanner, den oben von mir angeführten. Zumal man den zuklappen kann und wie Buch ablegen kann, welcher damit nur minimalsten Platz braucht.

Aber was die Auflösung in Verbindung mit dem dazu gelieferten Programm betrifft, dann wenn das nicht direkt bei der Beschreibung im Web dabei zu ersehen ist, dann wer soll das hier groß noch was dazu schreiben können? Haben sonst hier so viele Leute 3D-Scanner zu Hause rumstehen? ;)

Gruß von 3D

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Re: 3D-Scanner-Erweiterung für RF1000 ?!

Beitrag #7 von Digibike » So 1. Feb 2015, 13:27

plastiker hat geschrieben:...
So was würde ich halt benötigen, um mal eben schnell z.B. einen Flugmodell-Impeller oder eine gebrochen Plastikklemme zu erfassen
und auszudrucken. Da würde mir was Kleines vollkommen reichen. Mit farbigen oder schwarzen Objekten hätte ich kein Problem,
abwaschbares Kreidespray ist vorhanden....
Freue mich auf weitere Diskussionsbeiträge.

Schöne Grüsse,
plastiker


Hi!

Da wirst Pech haben... Einen Impeller wirst mit Sicherheit nicht drucken können - der würde dir um die ohren fliegen! Versuch das lieber erst gar nicht! Schon bei Propellern für Slowflyer ist da schon machbar, aber danach auch schluß. Dazu ist die Dichte und der Verbund der einzelnen Layer viel zu gering - Riskierst da erhebliche Verletzungsrisiken - kannst nur Optisch nachdrucken -sozusagen als Muster, aber keinesfalls bei den Rotationsgeschwindigkeiten und Druckverhältnissen einsetzen!!! Das nur als gut gemeinten Rat! Wenn du willst, Kannst dir ja mal so ein Teil drucken und einen Plexiglaskäfig drumherum bauen und das Ding darin mal laaaangsam auf Nenndrehzahl bringen, dann wirst verstehen, was ich meine... ;)

Gruß, Christian
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Re: 3D-Scanner-Erweiterung für RF1000 ?!

Beitrag #8 von plastiker » So 1. Feb 2015, 16:12

Hallo Digibike,

also das war nur ein Bsp und es fallen mir noch 1000 andere Dinge ein zum scannen.

Aber speziell beim Impeller geht's mir zum 1sten ums digitalisieren, damit ich die vernünftigen Abmasse im CAD habe und das Ding nicht neu malen muss. Ansonsten könnte man aber auch aus z.B. ABS + etwas Harz auf der Oberfläche z.B. eine Negativform für ein Impellerblade machen und das dann mal in CFK gebogen auflaminieren als Bsp.. Das hält dann schon ein paar UPM aus...

Grüsse,
Bernd
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Re: 3D-Scanner-Erweiterung für RF1000 ?!

Beitrag #9 von plastiker » So 1. Feb 2015, 16:17

Hallo 3D,

da bin ich froh, dass ich nicht der Einzige bin, der Triscatch Mist findet...

Bei David hatte ich nur die Software, da gab es das Paket mit dem Laser noch nicht, und mein Ersatzlaser funktionierte wohl nicht damit. Daher hatte ich mir einen kleinen Miniprojektor für ~200,- geleistet. Der tat auch was er sollte, aber die Einstellerei
und Aufnahmen waren nicht so toll.

Und bzgl. Platz gebe ich Dir recht, einen Scanner kannst Du auch daneben stellen und betreiben. Aber das gleiche gilt auch für die Fräserweiterung. Eine separate Portalfräse deckt auch mehr Fläche ab als das Umbaukit für den RF, aber das ist ja trotzdem interessant für manche Leute hier...

Grüsse,
plastiker
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Re: 3D-Scanner-Erweiterung für RF1000 ?!

Beitrag #10 von wolfkarst » Di 3. Feb 2015, 23:26

Hallo,
als 3D-Scanner benutze ich meine Spiegelreflex-Kamera.

Einfach einmal mit 20-30 Bildern tief umrunden und nochmal von einer höheren Position aus. (Oder das Objekt auf einen Drehteller stellen, rotieren lassen und die Kamera Serienfotos anfertigen lassen)

Diese ca. 50 Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln lasse ich dann von der osm-Bundler Software (https://code.google.com/p/osm-bundler/w ... pplication) analysieren und erhalte eine Punktewolke, die ich mit MeshLab aufräume ...

Wichtig ist hierbei, das mit einer guten Kameraoptik in hoher Auflösung Fotografiert wird und der Software dann die genauen Sensor und Optikdaten der Kamera eingegeben werden (meine habe ich auf Wikipedia gefunden)

Mit den Ergebnissen bin ich ganz zufrieden, auch wenn der Computer mehrere Stunden für die Berechnungen braucht.

Vielleicht ist das auch eine Lösung für Euch

PS. Ich benutze Linux. Es könnte sein, dass Windows-Nutzer hier leider in die Röhre schauen, da osm-bundle für Linux entwickelt wurde, auch wenn es eigentlich nur ein Phython-Script ist.
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