Lüfterausgang defekt

Hier gehts um die Elektronik des RF1000. Damit sind Kabel, Platinen, Endschalter und das Display gemeint.
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Re: Lüfterausgang defekt

Beitrag #11 von mhier » Fr 8. Jan 2021, 23:06

Ist mir auch schon passiert, seitdem hängt so ein Platinchen bei mir am Drucker rum ;-)

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Re: Lüfterausgang defekt

Beitrag #12 von Gazelle » Sa 9. Jan 2021, 08:41

Ich werde erst mal den Widerstand auswechseln. Die entsprechenden Teile sind bestellt, diese kleine Platine kommt vielleicht bei Gelegenheit rein.
Ich danke euch für eure Kommentare.
Beim schreiben kommt mir ein Gedanke, vielleicht liege ich da nicht richtig. Wenn der X20 und der X24 vom Prinzip gleich sind nur mit unterschiedlicher Spannung. Dann sollte es doch reichen an X20 einen Step Down Wandler direkt an zu schließen. So erspare ich mir das Löten auf der Platine.

Gruß

Lars

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Re: Lüfterausgang defekt

Beitrag #13 von AtlonXP » Sa 9. Jan 2021, 11:20

Gazelle hat geschrieben:Beim schreiben kommt mir ein Gedanke, vielleicht liege ich da nicht richtig. Wenn der X20 und der X24 vom Prinzip gleich sind nur mit unterschiedlicher Spannung. Dann sollte es doch reichen an X20 einen Step Down Wandler direkt an zu schließen. So erspare ich mir das Löten auf der Platine.


Der Gedanke ist falsch.
Der MOSFET schaltet die Minus Spannung.
Der zweite Draht +24 V muss auf die 12 V+ Reduziert werden.

Es würde bei einer einfachen Reparatur reichen den 1 Ohm Widerstand einfach zu überbrücken.
Das Für und Wieder habe ich dort beschrieben.
Die Schaltung ist sehr klapprig und eine zusätzliche 12 V Versorgung kann nichts schaden.
Ich empfehle nur den Steppdown Konverter so weit wie möglich von deiner Hauptplatine fern zu halten.
Der Konverter sendet EMP Strahlung ab und könnte die Hauptplatine stören.


Bei mir laufen alle Lüfter über die 12 V Schiene.
Meine gelötet Platine macht dort die Übersetzung.

viewtopic.php?p=29315#p29315

LG AtlonXP

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Re: Lüfterausgang defekt

Beitrag #14 von mhier » So 10. Jan 2021, 15:24

Die Lüfter ziehen keinen besonders großen Strom, ich würde daher einen Linear-Regler statt einem Step-Down empfehlen. Ein 7812 sollte es tun. Dann hast du auch keine Probleme mit EMI.

Ich bin mir übrigens nicht ganz sicher, aber es könnte vielleicht klappen, einen 7812 einfach am geschalteten 24V Ausgang anzuschließen. Die Frage ist, ob der Regler schnell genug einschwingt, wenn er mit einigen Hz PWM Frequenz geschaltet wird. Ein Step-Down wird das sicher nicht mitmachen, ein Linear-Regler aber vielleicht schon. Da das Ding ein paar Cent kostet, wäre das vielleicht nen Versuch wert.

Allerdings: Mir ist der Lüfterausgang kaputt gegangen, weil ein sich vom Bett abgelöstes Druckteil derart verheddert hat, dass es den Lüfter und seine Leitungen abgerissen hat und so einen Kurzschluss verursacht hat. Bei der bisherigen Schaltung dient die Zener-Diode dann quasi als Sicherung und verhindert schlimmeres. Wenn du eine robustere Schaltung einbaust, solltest du (wie AtlonXP) richtige Sicherungen verbauen, sonst haut es dir im blödesten Fall eine Leiterbahn auf dem Mainboard durch (die MOSFETS gehen eher nicht kaputt, die können 100A ab oder so). Das ist schwer zu reparieren...

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Re: Lüfterausgang defekt

Beitrag #15 von af0815 » So 10. Jan 2021, 15:49

Einen 7812 (oder auch Switcher) direkt auf einem PWM Ausgang ist keine gute Idee.

Was geht ist bei X20/1 die 24V abzugreifen, einen 7812 mit den entsprechenden Kondensatoren (100nF, 100uF beim Ausgang ev. Eingang, Diode über den Regler, wenn Spannung verkehrt kommen kann) auf eine kleine Platine zu bringen und den Lüfter zwischen 7812 Ausgang und X20/2 an zu schliessen. Zusätzlich musst du dir die Masse (GND) für den 7812 abgreifen (Notfalls vom Netzteil). Und eine Sicherung ist immer eine gute Sache.

Fertige 7812 Platinen gibt es für wenig Geld.

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Re: Lüfterausgang defekt

Beitrag #16 von AtlonXP » So 10. Jan 2021, 16:59

Hallo Leute,
gleich unter der Reparaturlösung mit dem Steppdown Regler,
kommt meine mit dem L7812 Regler.
Na ja, ich habe dort alles beschrieben.

Man sollte sich halt im Klaren sein, dass der Regler nicht viel abkann.
Auch sollte dieser mit Isolator an das Druckergehäuse (Kühlkörper) gekoppelt sein.
Ansonsten wird der je nach Belastung rösch.

P.s: Ich hatte schon einmal eine Reparaturanfrage (per PN.) wegen diesem MOSFET.
Den muss auch schon jemand gehimmelt haben ohne Brandspuren auf der Platine…

LG AtlonXP


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