Masshaltigkeit der Objekte

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riu
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Masshaltigkeit der Objekte

Beitrag #1 von riu » Sa 13. Sep 2014, 16:46

Hallo zusammen.

Also ich habe jetzt diese Lüfterhalter 4 mal gedruckt um dann endlich auf ein zehntel Millimeter genau hinzubekommen. Da PLA relativ wenig bis garkeinen Verzug aufweist kann es nur an den Schritten in der Firmware liegen. Dem werde ich mich nach dem Umbau am Wochenende als nächstes widmen.

Es kann ja nicht sein dass ich eine Öffnung von X 30.00 mm und Y 3.3 mm in einer Wandstärke von 0.8mm nicht hinbekomme. So gross ist das dann Teil ja dann doch nicht dass es sie so verzieht. :sick: :?:

Also 200 Schritte macht ein im RF verbauter Stepper pro Umdrehung. Ich werde dass mit der Messuhr vielleicht hinbekommen und euch dann mal die korrekten Werte (die dann erstmal für meinen Drucker gelten) hier schreiben. Es kommt eben schon auf die Riemenspannung etc. an. Auch Fertigungstoleranzen der Zahnriemenräder spielen da mit rein.

Gruss,
Udo

DZ
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Re: Masshaltigkeit der Objekte

Beitrag #2 von DZ » Sa 27. Sep 2014, 13:45

Hallo Udo,

vielleicht hilft dir das...
3 D Drucker Community
das ist ein Beitrag aus der 3 D Drucker Comunity,

ich wollte jetzt nicht den ganzen Thread rein kopieren

Gruß
Daniel

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riu
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Re: Masshaltigkeit der Objekte

Beitrag #3 von riu » Sa 27. Sep 2014, 19:12

Hallo und willkommen Daniel.

Den Thread kenne ich, wenn Du diesen aber liest, wirst du feststellen dass es dort auch keine allgemeingültige Regel/Einstellung in der Firmware gibt. Es liegt ja auch in grossem Maße am Filament und den Umgebungsbedingungen. Das alles zusammen ergibt dann den Faktor den ein Objekt grösser oder kleiner wird.

Ich habe meine Schritte auf X+Y korrigiert, aber damit ist es nicht getan. Wenn ich 100 mm auf X fahren will macht das mein Drucker nun +- 0,05 mm auch. Dennoch werden teilweise meine Objekte bis um 0,8 mm kleiner, oder 1-2 mm größer (NinjaFlex). Ich denke ein Wissenschaftlicher Ansatz wie man ihn auch in der Materialforschung verfolgt, ist hier zielführender.

Es ist unproportional und auch extrem Umgebungsabhängig. Im Prinzip müsste man eine dreidimensionale Matrix erstellen oder besser gleich mehrere mit den entsprechenden Schrupfungs- oder Ausdehnungsfaktoren. So kann mann dan für ein gewisses Objekt einen zuverlässigen Faktor bestimmen. Dabei kann man noch Gewichtungen der Faktoren ermitteln um

Ich will das aber auch nicht zu meinem Hauptberuf gedeihen lassen und versuche einen für mich gangbaren Weg zu finden. Dennoch interessieren mich solche Aufgaben ungemein :yes:

Ich versuche mal meinen Ansatz zu erklären.

Als erstes kommen die Feststellungen und Annahmen auf denen basieren dann alle anderen Ableitungen.

Als aller Erstes wissen wir dass PLA nicht gleich PLA ist und ABS nicht gleich ABS. Also ist der Hersteller so wie die Farbe eines Materials von Bedeutung. Hier schlummert also ein Koeffizient den es für jedes Material zu ermitteln gilt. Ich nehme ebenfalls an dass ein gedrucktes Objekt in allen 3 Dimensionen schrumpft/ausdehnt aber in Z am wenigsten weil diese Höhe vom Extruder bis zum letzten Layer gefahren wird und es ja zu einer Haftung der einzelnen Layer kommt. Die Objekttemperatur am Ende des Drucks bestimmt dann die Abmaße bei Raumtemperatur die ich jetzt mal auf 21 ºC definiere. Also haben wir schonmal ein Delta. Ojekttemperatur bei Erstellung zu Raumtemperatur. Ein weiterer Faktor ist die Masse des Objektes und das Volumen. Je grösser ein Objekt ist, je grösser ist auch die Schrumpfung/Ausdehnung nennen wir es mal thermische Kontraktion kurz TK. Die Grösse eine Obejktes, die Layer Höhe und Perimeter als auch der Infill bestimmen die Masse eines Objektes. Der Einfachheit sollten wir nur das Volumen und die Masse berücksichtigen sonst wirds zu heftig. Die grundlegenden äussenren Abmessungen sind auch von Bedeutung.

Was es zu ermitteln gilt sind Faktoren die vielleicht Auswirkungen auf die Grösse haben könnten und relevant sind.

In wie weit die Druckgeschwindigkeit eine Rolle spielt muss herausgefunden werden. Die Druckraumtemperatur ist gleich der Objekttemperatur bei Erstellung + Heizbetttemperatur als Faktor. Wie kann man das kürzen, bzw. wo? Mehr fällt mir grade nicht ein.

Was haben wir also bis jetzt? Die Faktoren die eine Rolle spielen welche Ausmasse das Objekt nach dem Druck haben wird.

- Material, Farbe, Hersteller
- Objekttemperatur bei Erstellung (Raumtemperatur Heizbett Drucktemperatur) kürzen/mitteln?
- Raumtemperatur
- Druckgeschwindigkeit?
- Objekt-Dimensionen
- Objekt-Masse
- Objekt-Volumen
- Layerstärke
- Druckdüsendurchmesser

Mehr sehe ich erstmal nicht was von Bedeutung wäre.

Nun müssen wir das Ganze in eine Matrix bringen und die entprechenden Werte ermitteln. :schock:
Wenn das erledigt ist, kann man diese Matrix nutzen um ziemlich genau zu sagen um welchen Faktor ich mein Objekt skalieren muss, damit es meine gewünschten Endmaße erhält. Das ist zumindest meine Wunschvorstellung :victory:

Vielleicht kann ich dazu dann eine Webapp coden, wo mal alles eingibt und am Ende ein Faktor ausgespukt wird :?

Genug der Theorie! Ich muss was tun. :lazy:

Gruß,
Udo

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Re: Masshaltigkeit der Objekte

Beitrag #4 von Pedritoprint » So 28. Sep 2014, 09:50

Beim Slice3R kann man dies einstellen, aber bei CURA (beides im RepetierHost integriert) vermisse ich diesen Parameter leider.
Im Slice3R ist es im "Filament Settings" der "Extrusion Multiplier". Dort musst ich bei mir auch 0.96 eintragen (kann man berechnen)
Hierschön beschrieben.
Viel Spass Peter

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Re: Masshaltigkeit der Objekte

Beitrag #5 von riu » So 28. Sep 2014, 10:18

Naja. So ganz ins eingemachte sind die ja nicht gegangen. Es geht ja nicht nur um die Wandstärke, Wenn man mit dem Extrusion-Multiplier so tief geht, ist dann bei einer 0,3er Düse keine egschlossene Deckflöche mehr drin. Habs gestern getestet.

Es geht ja hauptsächlich um die Ausmaße des Objekts. Also im Video 25 x 25 x 10 mm. Wenn da soll und ist , nicht übereinstimmt kannst du da mit dem Multiplier nicht viel reissen :sad:

Gruss,
Udo


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