Druck mit raft löst sich

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Re: Druck mit raft löst sich

Beitrag #11 von Digibike » Di 4. Nov 2014, 16:37

Wollte ich grad auch schreiben - Einhausung ist gut! Aber bei PLA darf die Temperatur nicht ansteigen - am besten
um 30 Grad max. bleiben... Hast dann keine Probleme mit Wrapping durch zugluft. Wenn die Temperatur höher
wird, wirds problematisch, da die Abkühlphasen der Layer viel zu lang werden... Wird dann eine einzige schwimmende
Suppe, die eventuell auch noch hinter dem Extruder her schwimmt.
Bei ABS brauchst du zusätzlich Heizenergie - wird übrigens aus einem einzigen Grund bei den Druckern nicht angeboten: Weil eine Firma 3D FDM-Drucker baut, die komplett eingehaust sind, inkl. Temperaturregelung, und darauf die Patente haben.
Solange die Patente noch gültig sind, wird sich daran auch nichts ändern und du kannst nur in Eigeninitive drum herum bauen, da die Hersteller die horrenden Lizenzgebühren dafür scheuen...

Aber grundsätzlich verbessert es das Druckverhalten bei richtiger Handhabung entscheidend (sowohl genauigkeit als auch Stabilität des Druckprozesses an sich)!

Gruß, Christian

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Re: Druck mit raft löst sich

Beitrag #12 von Pck-design » Di 4. Nov 2014, 17:23

Ok!

Ich hatte das nur geschrieben, da ein paar Einträge zuvor von PLA und ablösenden Ecken und Temperaturen bis zu 70 Grad geschrieben wurde von Sir Shadowless.
Hatte halt große Probleme mit dem Warping. Hatte die Werte aus Wiki für den Nunuseintrag übernommen und jetzt halt festgestellt, dass man mit viel niedrigeren Temperaturen arbeiten muss!
Bin ja schon Froh, dass es mir endlich gelingt, das Modell ein zweites mal zu drucken! :D

Wollte nichts falsches schreiben, nur Erfahrungen mitteilen! :D

MfG Michael

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Re: Druck mit raft löst sich

Beitrag #13 von Digibike » Di 4. Nov 2014, 22:35

Hi!

Ist doch kein Problem.... Wollte nur darauf hinweisen, daß du nicht unbedingt höher mit der Temperatur mußt, sondern eventuell bereits ein Problem mit zu langsam Abkühlenden Strukturen hast - das ist nämlich das, was man mit der Einhausung eigentlich erreichen will - ein langsames und gleichmäßiges Abkühlen des gesamten gefüges und die Ausgrenzung von Punktuell wirkender Zugluft. Aber es wird halt schnell zur Gratwanderung zwischen langsam und zu langsam, weil dann a) keine Haftung mehr bei PLA mit dem Untergrund aufgebaut wird und b) die Strukturen verschwimmen, da die unteren Schichten noch zuviel Wärme in sich haben und somit noch zu weich für die nächsten Layer sind...

Hier hast du mit der Einhausung sehr viele Möglichkeiten und vor allem Reproduzierbare Möglichkeiten! Aber du mußt jetzt dir halt auch die Parameter erarbeiten, unter denen die jeweiligen Materialien auch tatsächlich verarbeitbar sind!

Aber wenn du diese mal hast, läßt sich der Druck im Prinzip beliebig reproduzieren, solange keine Verstopften Düsen, Verunreinigte Filamente etc. dir einen Strich durch die Rechnung machen....

Gruß, Christian


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