Endschalter für die Z-Achse

Hier gehts um die Elektronik des RF1000. Damit sind Kabel, Platinen, Endschalter und das Display gemeint.
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rf1k_mjh11
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Re: Endschalter für die Z-Achse (Wärmeausdehng Halter)

Beitrag #71 von rf1k_mjh11 » Fr 22. Mai 2015, 11:38

Sven,

Bezüglich Abstandshalter & Wärmeausdehnung:

Sven hat geschrieben:Hi, also bei mir werden die Halter eher nur handwarm, aber ich drucke meist nur PLA bei 55° Bed-Temperatur, da wird es nicht so schlimm werden.
Sven


Ich habe auch den schlimmsten Fall angenommen, wo bei ABS die Platte schon über 100° haben kann (also 80° über Zimmertemperatur, und 80 / 2 = 40). Und der Abstandshalter wird bei dir aus PEEK sein, oder? Ist ein Kunststoff und daher wirds eher nicht warm. Ist es aber doch aus Alu, beweist das schon einen Fehler meiner Annahme: dass die Wärmeleitung des Abstandshalters besser als angenommen ist und daher mehr Wärme in die darunterliegende Aluplatte geleitet wird (der sogennante Untertisch).

(Gehört aber längst nicht mehr in diesen Thread ... )

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Re: Endschalter für die Z-Achse - Platinenbiegen

Beitrag #72 von rf1k_mjh11 » Fr 22. Mai 2015, 11:58

hal4822, Sven,


hal4822 hat geschrieben:Jetzt wäre mal wirklich interessant, wieviele RF-1000-User die Platine starr eingebaut haben und damit Ärger hatten. Mein starrer "Unterbau" aus PLA hat jetzt schon länger gelebt als das Original. Dabei habe ich vorsichtshalber den "zerlegten" und wieder zusammengesteckten Schalter verwendet. Ich glaube langsam nicht mehr daran, dass der Schalter nachgeben können muss.


Ob sich die Endschalterplatiene durchbiegen muss, hängt von mindestens 2 Bedingungen ab:[list="1"][*]Die Einstellung des Endschalters selbst (ist dieser z.B. mit 0.3mm "Luft" eingestellt, muss die Platine schon nachgeben, damit die Düse beim Heat Bed Scan die Kermikplatte überhaupt berühren kann).[*]Die Ebenheit des Betts. Diese ergibt sich aus:[list="a"][*]Der Ebenheit der Keramikplatte[*]Wie horizontal der Untertisch, bzw. die Keramikplatte vom System gehalten wird. Hier spielen die Spindeln, der Führungswagen und die -schiene des Untertisches sowie die Y-Platte alle mit.[/list]

Eventuell vorhandene Fehler können sich aufheben oder addieren. Da kann es bei manchen vorkommen, dass sich die Endschalterplatine einfach durchbiegen muss, damit der Heat Bed Scan gemacht werden kann.[/list]
Ob das Konstrukt mit dieser erlaubten, zeitweiligen Durchbiegung ein guter Ansatz ist, bleibt zu diskutieren. Meiner Meinung nach ist es das nicht. Aber zum Glück ist mein Bett recht horizontal, und die Keramikplatte recht eben.

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Re: Endschalter für die Z-Achse - Platinenbiegen

Beitrag #73 von hal4822 » Sa 13. Feb 2016, 08:50

rf1k_mjh11 hat geschrieben:hal4822, Sven,

...Aber zum Glück ist mein Bett recht horizontal, und die Keramikplatte recht eben.

mjh11


Das gilt dann wohl auch bei mir, was dann aber das gelegentliche Versagen des Schalters umso weniger erklärt.
Vielleicht werden beim Fertiggerät ja schon im Werk bessere Keramikplatten verbaut als bei den Bausätzen mitgeben werden ?
Letzteres werde ich dann übrigens gleichmal prüfen (einfach durch auflegen auf die eingebaute Originalplatte; ein Lineal würde diagonalen Verzug kaum aufdecken), denn ich hatte mir schon vorsorglich eine Ersatzplatte schicken lassen.

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Re: Endschalter für die Z-Achse

Beitrag #74 von Wessix » So 14. Feb 2016, 17:40

Hab mal an der Datei noch bisschen was verändert (für die die es interessiert, via FreeCAD nach Onshape). Bei mir saß der Schalter nicht so proper, habe die beiden Stifte, die ihn halten etwas konisch gemacht - dann kann man ihn aufpressen - und in den Winkel ne leichte Schräge, denke ist dann stabiler. Der ganze Ruhm gehört aber dem Ersteller der Ursprungsdatei s.o.
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Re: Endschalter für die Z-Achse

Beitrag #75 von Wessix » So 20. Nov 2016, 20:11

Hatte den halter vor einiger Zeit noch um ein zweites Teil ergänzt, nun sitzt alles perfekt und stabil
Z ENDSCHALTER-HALTERneu Teil2.stl






So sollte das dann zusammen aussehen:

Z-Schalterhalter.jpg
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Re: Endschalter für die Z-Achse

Beitrag #76 von rwin » So 20. Nov 2016, 21:30

Habe auch ein neuen Endschalter verbaut und dafür aus Thingiverse den Halter genommen.
Die passende STL hier:
20161120_212403.jpg
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Re: Endschalter für die Z-Achse

Beitrag #77 von mhier » Mo 21. Nov 2016, 12:27

Ist denn die Wiederholgenauigkeit noch ausreichend von so einem Schalter mit Fähnchen? Ich habe auch so einen, aber ohne Fähnchen. Der lässt sich immer noch gut 1mm überfahren nach dem Auslösen. Trotzdem hat mir die Wiederholgenauigkeit nicht ganz gereicht, u.a. deswegen mein Firmware-Mod :-)

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Re: Endschalter für die Z-Achse

Beitrag #78 von georg-AW » Di 22. Nov 2016, 09:43

Hi
Der maximal noch zulässige Federweg ( der Überhub ) ist eine rein mechanische Grösse. Er hat mit der Wiederholgenaugkeit nichts zu tun. Ein qualitativ guter Mikroswitch mit Fähnchen reicht allemal. Die EIN- Schaltgenauigkeit liegt bei deutlich weniger als 0.1mm. Wichtiger ist die sog. Hysteresis d.h. die Rückkehrgenauigkeit ( Hysteresis = Nachhinken ) Der Punkt also wo der Schalter wieder AUS-schaltet wenn er vorher aktiviert war.
Für Z ist das auschlaggebend. Gute Schalter von Cherry, Hartmann oder Omron sind ok. Goldkontakte wären optimal.
Ich habe meinen Drucker schon 2014 mit derartigen Dingern ausgerüstet.viewtopic.php?p=2606#p2606 oder hier
viewtopic.php?p=3504#p3504


ciao Georg

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Re: Endschalter für die Z-Achse

Beitrag #79 von mhier » Di 22. Nov 2016, 16:48

Der mechanische Hebel hat aber was mit der Wiederholgenauigkeit zu tun. Wenn der Schalter selbst sagen wir 0.05mm Wiederholgenauigkeit hat (was für uns schon definitiv zu schlecht ist, aber vielleicht ist er ja besser?) und dann noch per Hebel der Weg umgesetzt wird, ist die effektive Wiederholgenauigkeit sogar >0.1mm, je nachdem wo die Schraube auf dem Fähnchen aufsitzt.

Die Hysteresis stört ggf. in der Standard-Konfiguration der Firmware, weil er nicht weit genug zurückfährt beim Wiederholen des Homings. Das lässt sich aber umstellen. Dann ist es nur noch eine Frage, wie lange das Homing dauert ;-)

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Re: Endschalter für die Z-Achse

Beitrag #80 von georg-AW » Di 22. Nov 2016, 21:01

Hi
Ein ganz normaler Microswitch (zb. Honeywell snap action ) hat eine temporäre EIN-Schaltpunkt-Genauigkeit von < 0.001 inch ( <0.025 mm ) Dies wird durch den Hebel in etwa verdoppelt, also <0.05mm ( abhängig vom Aufsetzpunkt der Betätigungsschraube ) Manche Schalter sind aber besser. Wer wesentlich höhere Schaltpräzision verlangt, muss einen industriellen Präzisionsschalter zb. von Baumer einsetzen. Das kostet. Miniaturmicroswitchs genügen für unsere Zwecke vollauf. ( Präzision merklich kleiner als eine Layerhöhe von zb. 0.4mm)
Hallschalter sind wesentlich schlechter, Standard- Lichtschranken etwas besser. Induktive oder kapazitive Schalter sind schlechter.
Eine Hysteresis von ca. 10% des Nennschaltabstandes ist immer vorhanden. Kein Schalter ohne Hysteresis !


ciao Georg


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