Was macht ihr eigentlich mit den Abfällen?

Die Wahl des Filaments ist nicht ganz unwichtig für ein erfolgreiches Umsetzen einer Idee in ein Produkt. Hier kann alle Erfahrung geteilt werden.
Gemelon
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Re: Was macht ihr eigentlich mit den Abfällen?

Beitrag #11 von Gemelon » Fr 3. Okt 2014, 19:20

Hallo PAPLA,
die Links kannte ich bis jetzt nicht. Der erste Link ist aber Super. Dieser Lyman-Mulier Extruder ist eine geniale erfindung. Das ist genau wie im großen nur auf Modellformat komprimiert. Wäre möglicherweise einen Test wert. Ich habs mir aber noch nicht so genau angeschaut, aber ich hoffe das es da irgendwo eine genau Beschreibung des Projekts gibt.

Gruß
Gemelon.
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Re: Was macht ihr eigentlich mit den Abfällen?

Beitrag #12 von Oo » Fr 3. Okt 2014, 20:44

Hi,

@Gemelon
hab es mir selber jetzt nicht angeschaut aber in der Beschreibung steht:
Manual is 60 pages and there are 35 stl part files in the zip folder.
60 Seiten ist ne menge.

Ich finde das an sich ganz cool kannte die Seiten auch noch nicht.
Wenn es mal sagen wir für 100€ zu haben ist bin ich dabei ^^.
Aber 600 Dollar geht eigentlich kommt halt drauf an wie viel Abfall man hat.
Wenn man sich mal ein paar Rollen selber gemacht hat, ist das Geld irgendwann
wieder drin.

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plastiker
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Re: Was macht ihr eigentlich mit den Abfällen?

Beitrag #13 von plastiker » Fr 3. Okt 2014, 20:49

Hallo Gemelon,

habe so einen Miniatur Extruder schon live gesehen und der funktionierte gar nicht schlecht.

Bestand aus den üblichen Komponenten, sprich Garagentormotor als Antrieb, Plastifizierschnecke war ein modifizierter Bohrer von 'ner Hilti, Abzug über Rollen + Schrittmotor, Bastel-Steuerung für die richtige Abzugsgeschwindigkeit etc.

Ist natürlich schick, sich einen Sack ABS-Granulat hinzulegen und dann für ~4.50EUR/kg ABS-Filament selber zu machen.
Problematisch ist es aber definitiv, den Filament-Durchmesser konstant sprich in den erforderlichen engen Toleranzen zu halten.
Wer Käse-Spaghetti kennt weis Bescheid... :lol:

Reste Aufmalen: den verschmuddelten Reste-Kram wieder zermalen ist nix für mich. Was ich nicht mehr brauche: ab in die gelbe Tonne damit. Da zahl ich führ das es einer mitnimmt, es wird zumindest hierzulande umweltfreundlich weiterverwertet und ein anderer
verdient sich mit dem Plastikabfall auch noch eine goldene Nase.

Und in der Zeit drucke ich mir was Schönes :)

Grüsse,
Plastiker
RF500-Bausatz, diverse Modifikationen/Verbesserungen
RF1000 -die allererste Generation. 1.+2. Dualumbau, eigene Einhausung, RF2000 heatbed/Extruder,
einige Verbesserungen + Umbauten

Gemelon
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Re: Was macht ihr eigentlich mit den Abfällen?

Beitrag #14 von Gemelon » Fr 3. Okt 2014, 22:49

@Plastiker
Wie ich oben schon geschrieben hab, kenne ich mich mit dem Recycling von Kunststoffen ein wenig aus, aber nur im großen Maststab. In sofern bin ich wahrscheinlich einer derjenigen, die sich deiner Meinung nach eine Goldene Nase verdient haben mit Plastikabfall. :tanzen2:

Nun ganz so ist es leider nicht. :(

Ich habe nur die Elektronik und die Software für die Agglomeratoren entwickelt, als meine Firma in den 80ger Jahren einige Methoden für das Kurstoffrecycling entwickelt hat. Ich war nur ein kleiner Angestellter, die goldene Nase haben sich höchstens meine Chefs verdient.
Aber bei der Entwicklung eines Miniextruders würde ich gerne mit machen. Oder noch besser bei der Verbesserung und Vereinfachung eines bestehenden Extruders, der leicht für alle normalen Anwender herstellbar und verwendbar ist.

@Oo
Ja ich finde auch dass eine Recycling Maschine nicht sehr viel mehr als 100€ kosten sollte. Maximal wäre ich noch bereit 300€ zu bezahlen, aber dann für den gesamten Prozess.
In den Videos ist ja z.B. nur von einem Shredder die Rede, und schon der soll 800$ Kosten. Damit sind die Reste nur Zerkleinert aber noch längst nicht Recycled. Das wäre mir einfach zu Teuer.

Wir sollten mal Conrad vorschlagen, eine Extruder für den Drucker zu entwickeln. Vielleicht machen die ja so was. Direkt vom Extruder in den Drucker, so wie es der Makibox Entwickler einst vorgehabt hat.
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