So sieht ein richtiger Crash aus

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Gemelon
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Re: So sieht ein richtiger Crash aus

Beitrag #11 von Gemelon » Mo 29. Sep 2014, 20:27

Nun ich möchte nach möglichkeit nichts auf der Leiterplatte verändern müssen. Man müsste einen Schaltplan von der Hauptplatine haben, dann könnte man feststellen was für ein Prozessorpin, welchem Erweiterungs pin auf der Platine entspricht. Es sind ja noch einige Erweiterungsstecker vorhanden. Mit etwas Glück ist der Reset auf einen der Pins gelegt, den könnte man dann werwenden den Drucker ab zu würgen. Das Problem hierbei wäre, wie kommt man wieder aus dem Reset heraus. Da muss ich mich mal mit beschäftigen wenn ich dann mal wieder einen Drucker habe (so etwa in vielen vielen Wochen :( )

Gruß
Gemelon
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Re: So sieht ein richtiger Crash aus

Beitrag #12 von Gemelon » Mo 29. Sep 2014, 20:45

Ich glaube jetzt komme ich dahinter was Digibike meint.
Es scheint hier ein Missverständnis vor zu liegen. Der Motor hat keine Plus,Minus oder Stepper Leitung. Die vier Leitungen sind einfach nur die Anschlüsse der zwei Spulen im Motor. An diesen Leitungen liegen die Spannungen die aus dem Treiber von der Hauptplatine kommen. Die Spannung beträgt in der Spitze zwar nur 3,1 Volt aber mit einem Strom von 2,5Ampere und das ist für so einen kleinen Schalter schon eine Hausnummer. Außerdem würde es gar nichts nützen nur eine der Leitungen zu Trennen, der Motor würde unter gewissen Bedingungen einfach weiter Laufen. Zwar mit gierigerer Kraft, aber im schlimmsten Fall reicht das auch schon. Wenn schon dann müsste man alle 4 Leitungen unterbrechen und dafür bräuchte man dann einen anderen Schalter.
Hierbei würde dann aber auch das Problem auftauchen, wie komme ich aus dieser Ausschaltsituation wieder heraus.

mfg
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Re: So sieht ein richtiger Crash aus

Beitrag #13 von 3dplaner » Mo 29. Sep 2014, 20:50

Hallo, genau so war es bei mir auch.
Gruß Helmut

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Re: So sieht ein richtiger Crash aus

Beitrag #14 von Gemelon » Mo 29. Sep 2014, 20:52

Ok Oo, habs gerade erst gelesen.
Du hast recht, man muss das ganze über den Arduino laufen lassen. Da wäre dann nur eine verhältnismäsig kleine Progammänderung notwendig.

Hallo Helmut, was meinst du? Hattest du auch eine Crash?
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Oo
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Re: So sieht ein richtiger Crash aus

Beitrag #15 von Oo » Mo 29. Sep 2014, 21:15

Hi,

Jo war da mehr bei Servo Motoren sorry, dann hast du halt 2 Leitungen die du über den Schalter trennen musst. Sonst keine Ahnung musst du dir Gedanken machen ob du ein Öffner oder Schließer willst also beim Taster.
Vielleicht kann man einfach einen Öffner irgendwie einbauen.
Und muss vielleicht dann gar nicht Programieren...
Aber das müsste man erst mal klären der Öffner würde dann den Strom durch lassen, und wenn gedrückt wäre der Strom weg.

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Re: So sieht ein richtiger Crash aus

Beitrag #16 von Dondo » Mo 29. Sep 2014, 22:10

Hallo,

Udo hatte ja mal einen Beitrag zum Not-Aus Schalter verfasst (http://rf1000.de/index.php/forum/erweit ... den-rf1000 ... den-rf1000). Man könnte doch dann einfach besagten Anschluss auf der Platine zum Stoppen der Motoren nehmen.

Gruß Bene

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Re: So sieht ein richtiger Crash aus

Beitrag #17 von Digibike » Mo 29. Sep 2014, 22:25

Gemelon hat geschrieben:Die Spannung beträgt in der Spitze zwar nur 3,1 Volt aber mit einem Strom von 2,5Ampere und das ist für so einen kleinen Schalter schon eine Hausnummer. Außerdem würde es gar nichts nützen nur eine der Leitungen zu Trennen, der Motor würde unter gewissen Bedingungen einfach weiter Laufen. Zwar mit gierigerer Kraft, aber im schlimmsten Fall reicht das auch schon. Wenn schon dann müsste man alle 4 Leitungen unterbrechen und dafür bräuchte man dann einen anderen Schalter.
Hierbei würde dann aber auch das Problem auftauchen, wie komme ich aus dieser Ausschaltsituation wieder heraus.


Hi!

raus? Gar nicht! Der Druck ist eh hinüber, mußt also nur Drucker aus machen (nehme mal an Menü motoren deaktivieren
geht nicht...?) und Spindel von Hand wieder runter drehen auf Schalter Frei, dann sollte es klappen. Schalter, wie ich gesagt hab, müssen aber einiges ab, wenn du an die Motorspannung ran gehst - sagst ja selber, 2.5 A in Spitze - und wenn der so rustikal läuft, wird er sicher deutlich über 1,5 A haben, damit kann man bei so mikriegen Mikroschalter-Kontakten schon recht ordentlich schweißen.... ;)
Im Prinzip wäre für sowas vielleicht die Notaus-Schaltung von Udo nicht das dümmste - eben vom Druckbett ausgelöst...
Bevor was in die Brüche geht - vergiss den aktuellen Druck und mach die Maschine Stromlos und gut...

Hast übrigens recht: Hat 4 Leitungen (hinten dran versteckte sich noch eine Schwarze... ).
Aber war nicht eine Steuerleitung und die restlichen sind Dauerplus und Masse? Hab mich wie gesagt nie wirklich damit
auseinander gesetzt, wie die Stellmotoren genau funktionieren, aber Sie brauchen eine Umkehrung und einen Puls für
die Schrittweite. Strom muß dauernd anliegen, weil Sie sonst nicht halten könnten...!
Also ich kann mich ja irren, vielleicht denk ich auch grad völlig falsch, aber eigentlich von der Logik her muß nur das
Steuersignal sauber getrennt werden und der Motor dürfte gar nichts mehr machen...
Das wäre mit einem Mikroschalter realisierbar, aber den Strom selber - bei der ersten Betätigung geht der Schalter auf
Dauer geschlossen wegen dem Spannungsbogen verschmelzt der einfach die Kontakte zu ´ner 0 Ohm Brücke und gut
ist´s...

Gruß, Christian

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Re: So sieht ein richtiger Crash aus

Beitrag #18 von riu » Di 30. Sep 2014, 06:20

Dondo hat völlig recht. Wenn man einen 2. Endschalterkreis aufbauen will, der den Extruder schützen soll, kann man den X3 auf dem Board dafür sehr gut nehmen.

Das ist aber ein Schliesser. Also wenn die Motoren stillstehen sollen muss der Kontakt geschlossen werden, im Gegensatz zu den Endschaltern die verbaut sind (kann man Firmwaretchnisch aber alles umstellen).

Vielleicht gibt es ja auch einen 2 Stufen Microschalter, 1. Stufe ein Öffner und 2. Stufe ein Schliesser, so 3 mm weiter. Ich schau mal im Netz.

Dann könnte man die jetzige Endschalterposition verwenden.

Nachtrag: Ich habe jetzt auf die Schnelle nichts gefunden. Man könnte aber auch einen zweiten Schalter in erhöhter Postitionen auf der Z-Achse montieren und mit einem weiteren Betätiger schalten. Also den jetzigen Endschalter seine Arbeit machen lassen aber wenn der Tsch um weitere 2 mm hochfährt, mit einem Microschalter den Notaus betätigen (kann ja parallel zum vorhandenen Notaus, bei mir angeschlossen werden). Ich werde da mal was basteln wenn ich Zeit habe.

Gruß,
Udo

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Re: So sieht ein richtiger Crash aus

Beitrag #19 von Gemelon » Di 30. Sep 2014, 06:36

Die Notaus Schaltung von Udo scheint sehr gut geeignet zu sein. Das ist eine gute Idee. Das hatte ich bis jetzt noch nicht durchgelesen. Man muss dann zwar die Z-Achse händisch nach unten drehen, aber besser als ein defekter Drucker allemal. Ich denke mal, diese Lösung werde ich ausprobieren (Wenn ich den Drucker dann mal wieder bekomme).

Übrigens,
die Motore in diesem Drucker sind Schrittmotore, die haben innen 2 von einander getrennte Spulen, das erklärt die 4 Anschlussleitungen. Es gibt dabei weder plus noch minus Leitungen und auch keine Steuerleitung. Die Spulen werden mit einem Stromverlauf betrieben der von dem Stepper Motor Controller Chip DRV8711 erzeugt und von ein paar N-Kanal MOSFETs vertärkt wird. Bei einem 1/128 microstepping ergibt sich dann an den Motorleitungen ein in etwa sinusförmiger Stromverlauf mit ein paar kleinen Treppen drin.

Gruß
Gemelon
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Re: So sieht ein richtiger Crash aus

Beitrag #20 von Gemelon » Di 30. Sep 2014, 06:44

riu hat geschrieben:Man könnte aber auch einen zweiten Schalter in erhöhter Postitionen auf der Z-Achse montieren und mit einem weiteren Betätiger schalten.


Hallo Udo,
ich bin mir nicht sicher, ob du mein Video weiter oben in diesem Beitrag gesehen hast?

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