PrintDry testbericht

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PrintDry testbericht

Beitrag #1 von RoboCop » Di 16. Jan 2018, 02:53

Hallo zusammen,

hier könnt ihr ein kleinen test Bericht lesen.
Der PrintDry wird im schlichten Karton geliefert, dabei ist eine Anleitung, Silica beutel und eine Vorrichtung um Filament ab zu rollen.

Bild

Bedienung ist Kinder leicht, in der Anleitung steht drin welche Temperatur für welches Filament gewählt werden muss und wie lange es getrocknet werden sollte, am großen Dreh Knopf die empfohlende Temperatur eingestellt filament rein, Deckel zu, fertig.

Bild


Ich empfehle Silica beutel bei zu Legen, um die Luft trockener zu machen.

Bild


Ich habe PLA, smart abs, PVA, carbon, Nylon-Carbon filament getrocknet. Im Schnitt verlieren die Rollen 4 gramm an Gewicht.

Besonders am PVA merkt man wie einfach es nach dem trocken zu drucken ist, endlich stabile drucke ohne Stress :developer:

Jedes filament wird durch das trocknen viel besser druckbar... <3

Eigentlich kann man ohne trocknen garnicht richtig drucken!!

Kritik : die großen 2 kg Rollen passen nicht ganz, da muss man sich ein Adapter drucken um den Deckel schließen zu können.
Die abroll Funktion, also trocknen und gleichzeitig drucken, Ratte ich jeden ab. Das filament rollt sich nicht sauber ab und verhädert sich, druck misslingt.

Fazit :

Der PrintDry ist ein Pflicht Kauf!! :coolbubble:

Gruß
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Re: PrintDry testbericht

Beitrag #2 von Nibbels » Di 16. Jan 2018, 12:01

Ich war inzwischen schon 4x auf der Seite und hätte fast eingekauft.
Mich haben bisher die großen Versandkosten gestört.

Hattest du Probleme mit Zoll oder musstest du Mwst. nachzahlen?

LG
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Re: PrintDry testbericht

Beitrag #3 von RoboCop » Di 16. Jan 2018, 15:00

Nibbels hat geschrieben:Ich war inzwischen schon 4x auf der Seite und hätte fast eingekauft.
Mich haben bisher die großen Versandkosten gestört.

Hattest du Probleme mit Zoll oder musstest du Mwst. nachzahlen?

LG



Nein alles kein Problem, die werden für den europäischen Markt aus Holland verschickt!

Was ich noch vergessen habe hinzuzufügen, man kann zwei Rollen gleichzeitig trockenen, das empfehle ich jedem, da Energie effizienter!!

Ich füge noch die Tabelle aus der Anleitung hinzu.
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Re: PrintDry testbericht

Beitrag #4 von Nibbels » Di 16. Jan 2018, 15:41

Ok super, jetzt steht da nicht mehr 60 CA$ Shipping sondern nur noch 30 "$".

Screenshot_6.png


Zwei Stück kosten dann 60Dollars

Screenshot_7.png


Und wenn ich mir noch solche Boxen dazubestellen wollte, sinds schon 90 Dollar Versandkosten ^^.

Und Paypal denkt es sind US-Dollars.
Screenshot_8.png


Ich bin völlig verwirrt ^^. Zumindest auf Kickstarter waren das immer Kanadische Dollar. Stimmt das mit deinen Erfahrungen überein, oder hat mich irgendwas verwirrt?
Hast du bei printdry.com bestellt, oder bei einem Reseller in den Niederlanden?

Ergibt aktuell in jedem Fall 109,13Euro

LG
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Re: PrintDry testbericht

Beitrag #5 von RoboCop » Di 16. Jan 2018, 17:27

Ich habe am 08.11.17 Für einen PrintDry, 115,30 EUR
Zu $129,00 USD
Wechselkurs: 1 Euro = 1,11891 US-Dollar, per PayPal
gezahlt!

An die Firma "USD an TDL Systems Inc" (info@oltfoot.com).

Ich meine mich noch gut erinnern zu können das dass packet aus der Niederlande kommt. Ich habe mich gewundert und habe fest damit gerechnet das es direkt aus der USA kommt.
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Re: PrintDry testbericht

Beitrag #6 von Nibbels » Di 16. Jan 2018, 18:23

Super :D

Ich bereichte dann, wie ich das Teil finde. Das sollte eigentlich mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst werden, hatte aber dann gekniffen ^^.

LG
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Re: PrintDry testbericht

Beitrag #7 von Nibbels » Sa 3. Mär 2018, 01:39

Der Printdry kam vor ein paar Wochen bei mir an. Da war ich aber leider krank und ich habe ihn erst jetzt in Betrieb genommen.

- Man hört das Gerät! Es ist ein helles rauschen, wie von einem kleinen nicht pfeifenden Lüfter.
- Ganz am Anfang hat das Teil so gestunken, dass meine Frau mich gezwungen hat zu Lüften. Zitat: "Bäh, du vergiftest dich!!!".
Das hat aber nach kurzer Zeit aufgehört. Es roch im Grunde stark nach "neuem Fön" oder "neuer Mikrowelle".

Man kann innen das Filament auf ein Drehlager legen.
Dort trocknet es dann, weil der Innenraum beheizt und leicht belüftet wird. (Ich weiß nicht, ob diese Werbung besonders viel mehr aussagt: http://www.printdry.com/science)

1) Zuerst habe ich meine PMMA-Rolle unten getrocknet und oben fast alle kleinen SIlika-Gel-Pakete, die ich aktuell besitze. Eines dieser Pakete hatte andersfarbige Perlen drin. Ich habe 12h bei 70°C getrocknet. Die farbigen Perlen haben aber leider keine Indikator-Funktion, weil ich überhaupt keine Änderung sah.
(Entweder funktioniert das Gerät nicht, oder ich musste diesen Irrglauben ausschließen.)

2) Ich habe das Gerät neu befüllt. Unten ein altes 1kg-Nylon, welches ich aber nicht gewogen habe. Drüber mein >1Jahr altes PVA. Dazu noch ein Nylon-Sample, das ich einfach mal testweise trocknen wollte. Bei diesem anderen Nylon-Sample konnte ich leider kein Gewichtsunterschied feststellen, das waren aber auch nur 146g mit Kabelbindern.
PVA Vorher:
Screenshot_3.jpg

PVA Nachher (+8h / 70°C):
Screenshot_2.jpg


Zwischenzeitlich war ich wieder im IKEA und habe mir neue Samlas gekauft, weil meine riesigen Industrie-Joghurt-Eimer meine Filamentsammlung nicht mehr ordentlich fassen können. Ich werde zukünftig nach der besten Lösung suchen, die Samlas noch dichter zu bekommen.
Bisher kann ich zumindest sagen, dass das Gerät trocknet.
Auch wenn mein PVA nur ca. ein halbes Prozent an Gewicht verloren zu haben scheint.
  • Diese kleine Zahl hatte sicher auch den Grund, dass das PVA auf einer schmalen Rolle fest aufgewickelt ist. Ich habe es nicht abgewickelt und in diese speziellen Dry-Rollen eingelegt. Man kann sich diese PVA-Rolle vorstellen, wie ein fest aufgewickelter Gummi. Ich konnte also wohl nur die Oberfläche trocknen.
  • Ohne Spule (-198g) wäre das auch jetzt schon etwas mehr wie 0,5%.

Ich habe also vorher dieses PVA auf diese Dryspool umgewickelt und lasse nochmal trocknen.
Screenshot_4.jpg

Screenshot_5.jpg


Demnächst mehr :)

EDIT: Dort gibts schon eine bessere Tabelle als in der Anleitung:
http://www.printdry.com/dry
Screenshot_7.jpg


Was ich demnächst mal messen werde ist der Energieverbrauch/kosten. Ich habe noch diesen Conrad-Energy-Check der das messen könnte.

LG
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Re: PrintDry testbericht

Beitrag #8 von hal4822 » Sa 3. Mär 2018, 09:10

Nibbels hat geschrieben:... Eines dieser Pakete hatte andersfarbige Perlen drin. Ich habe 12h bei 70°C getrocknet. Die farbigen Perlen haben aber leider keine Indikator-Funktion, weil ich überhaupt keine Änderung sah...

LG


Lies mal bei Wikipedia was zu Silica Gel in orange und blau bezüglich Temperaturen gesagt wird.

Wenn die Körnchen nur unterschiedlich bräunlich sind, dann hat das einen anderen Grund (habe ich aber vergessen welchen).

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Re: PrintDry testbericht

Beitrag #9 von Oo » Sa 3. Mär 2018, 09:35

Nibbels hat geschrieben: Ich werde zukünftig nach der besten Lösung suchen, die Samlas noch dichter zu bekommen.LG


Sehr gut wie ich finde eigenen sich https://de.wikipedia.org/wiki/Hobbock Zur Filament Lagerung.
Meine haben eine Dichtung im Deckel und noch ein Spannring zum dicht bekommen...

Oo

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Re: PrintDry testbericht

Beitrag #10 von Digibike » Sa 3. Mär 2018, 10:05

Hab mal 10 so Teile bestellt. am Boden 310 und oben 350 Innendurchmesser. Damit sollten eigentlich auch meine
SmartABS 2,2 Kg Rollen rein passen! Danke für den Tip! Mit Glück sind Sie Dienstag da.
Hab ja mittlerweile doch schon ein kleines Lager an Material angesammelt...
Dieser PrintDry erinnert mich doch schon recht stark an einen sogenannten Dörrautomaten, den meine Frau und meine
Schwiegermutter immer wieder nach dem Pilze sammeln (oh, Pardon: Nennen es Pilze fangen... :) ) Tagelang im Einsatz haben...

Gruß, Christian


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