Vakuum-Filamenttrockner

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PeterKa
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Re: Vakuum-Filamenttrockner

Beitrag #11 von PeterKa » Do 2. Nov 2017, 15:07

Das mit dem Plastikschlauch scheint keiner ernst zu nehmen. Klar ist ja auch viel zu billig und zu einfach.

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hal4822
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Re: Vakuum-Filamenttrockner

Beitrag #12 von hal4822 » Do 2. Nov 2017, 16:47

PeterKa hat geschrieben:Das mit dem Plastikschlauch scheint keiner ernst zu nehmen. Klar ist ja auch viel zu billig und zu einfach.

PeterKa


"Plastikschlauch" bringt jetzt in der Suche nichts - aber wenn Du "Plastikfolie" oder Luftpolsterfolie meinst, dann muss die ja gegen meinen Drucktopf abstinken ;) . Niemand soll zu seinem Glück gezwungen werden und wer bin ich schon, dass ich Amazon das Geschäft mit dem Vakuum verderben wollte :tiptop: (laut emoji-Untertitel heißt das "tiptop"; der Künstler hat m.E. aber eindeutig "das sei ferne von mir" ausdrücken wollen)

Mal ein Ausschnitt aus dem 1. Amazon-Link zum Thema: "5 Gallons (21 Liter) Chamber - Maximum Rated Vacuum:29.9inHg @ sea level / 24.82 @ 5000ft." Mag ja sein, dass diese Töpfe mehr Wandstärke aufweisen (habe dazu nichts gefunden), aber mit etwas Beton mache ich meinen Topf auch tauglich für die Tiefsee :tanzen2: (der tanzt nicht, der steigt nur flott ab! Die Leiter muss man sich halt einbilden).


ot: In diesem Zusammenhang hier interessiert mich das Thema Unterdruck eh nicht. Da ich aber 3d-Druck als fantastische Möglichkeit im (z.B.Silicon-) Formenbau ansehe darf angemerkt werden, dass Silicon per Unterdruck entgast werden sollte. Unnütz ist mein Drucktopf für mich jedenfalls nicht.

Zumal Reichsbedenkenträgern es schwerfallen sollte, die Gefahren von Implosion den Gefahren von Explosion gleichzusetzen

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Re: Vakuum-Filamenttrockner

Beitrag #13 von PeterKa » Do 2. Nov 2017, 17:14

Ich nehme dafür Einkaufstüten für 10 cent das Stück. Auch die größeren Zippies von Toppits sind geeignet. Wie gesagt handelt es sich um ein Standardverfahren im Epoxyd Formenbau und ich mache das seit 20 Jahren. Ohne Topf ;)

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Re: Vakuum-Filamenttrockner

Beitrag #14 von Nibbels » Do 2. Nov 2017, 18:23

Die Druckdifferenz beim Vakuum ist bekanntlich beschränkt auf ca. 1 bar.

Das mit den Folien, dem Kaugummi-Klebeband und Tape ist mir gut bekannt :)
Ich hab mal an der Uni Ski gebaut. Dafür musste ich die Bläschen aus dem Epoxy saugen, dann infiltrieren.
Wir hatten sowas: https://www.3bscientific.de/vakuumrezip ... 18615.html nur etwas rustikaler und nicht ganz so hübsch.

Ich hatte vorher beim Lesen der Amazon-Rezensionen zu Vakuumpumpen etwas aufgeschnappt:
Einer meinte, dass eine einstufige Pumpe nicht für das evakuieren von einer Klimaanlage geeignet sei, weil damit die Feuchtigkeit nicht rausgezogen werden kann - er sprach dann von einer zweistufigen Pumpe, die man dazu bräuchte.
Kann das jemand kommentieren?

(Bin immernoch auf dem Vakuumpumpen-Trip, weils eine spannende Spielerei ist.)

LG
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Bitte 1.42.17 bis 1.42.21 meiden!

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Re: Vakuum-Filamenttrockner

Beitrag #15 von hal4822 » Do 2. Nov 2017, 18:33

PeterKa hat geschrieben:...Ohne Topf ;)

PeterKa

Der Topf war meinerseits eh mehr ironisch gemeint. Ich weiß auch, dass ich eine Cola-Dose zur Implosion bringen kann indem ich einfach verhindere, das Luft die ausgetrunkene Brause ersetzt.
Mein Drucktopf scheint mir aber mindestens so stabil wie diese Vakuum-Töpfe bei Amazon. Deckel und Boden vertragen sicher mehr Außendruck (1 Bar) als ich erzeugen kann und die zylindrische Wand hat auch mein Vertrauen. Vermutlich auch die des TÜVs.

Außerdem ist es mir eh Wurscht - ich lasse meine Filament eben erst garnicht feucht werden. Hab´s oft genug gesagt, und prompt fanden sich stets Besserwisser.

https://youtu.be/Cbidjd3v9ic - ausgerechnet bei Minute 11:11 musste ich an Deine Folie denken :good:

p.s.: alles davor und danach kann man sich trotz gut eingesetzter Zeitraffer eh schenken.

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Re: Vakuum-Filamenttrockner

Beitrag #16 von PeterKa » Fr 3. Nov 2017, 08:20

Es hat mir ja keine Ruhe gelassen. Ich habe ein Stück Filament, das lange gelegen hatte auf meinen Crepesofen gepackt un etwa 12 Stunden bei 50-60 Grad getrocknet, ohne Vakuum, ohne Folie und ohne Topf ;)

Startgewicht war 21,38 Gramm, nach 4 Stunden 21,35 und nach 12 Stunden 21,33. Also habe ich 0,05 Gramm Wasser (oder andere Lösungsmittelreste) herausgebacken. Wenn mich meine Mathe nicht im Stich lässt sind das etwa 0,234%. (Dir Waage ist sehr zuverlässig, ich habe noch eine Stelle mehr auf dem Display!)

Das ist natürlich nicht alles, aber die Trockungskurve (Gewicht gegen Zeit) flacht ab. In etwa 1 Woche düften etwa 0,3% an Wasser herausgebacken worden sein. Wieviel Wasser das PLA aufnehmen kann weiß ich nicht, bin auch zu faul das nachzuschlagen.

Viel mehr bringt ein Exsikator auch nicht, er macht es aber deutlich schneller, in sagen wir mal 1 Stunde.

Der Grund ist der Dampfdruck des Wassers, das ja bekanntlich im "Vakuum" weit unter Zimmertemperatur siedet, verschont mich bitte mit genauen Zahlen.

Und die Erniedrigung des Dampfdruckes auf dem Weg von 1 Bar zu 0,1 Bar ist 90% auf dem unendlich langen Weg zu 0 Bar kommen insgesamt nur noch schlappe 10% dazu.

Der Enddruck des Vakuums spielt absolut keine Rolle (also <0,1 Bar), selbst wenn wir dadurch mehr exsikkieren können saugt sich das Filament in kurzer Zeit wieder voll.

Die Wasserstrahlpumpe ist natürlich geeignet, denn einen Druck von 0,1 Bar schafft auch diese locker. Und das Restvolumen im Exsikkator ist sowieso mit Wasserdampf gesättigt, solange das PLA noch ausgast. Und wie gesagt... Trocken im physikalischen Sinn bekommen wir das PLA sowieso nicht, und wenn, dann nur für kurze Zeit.

Also, Pumpe wurscht, Topf wurscht, Folie wurscht. Wärme wichtig, Geduld wichtig.

PS: Ich hab natürlich eine 2 stufige ölfreie Membranpumpe im Einsatz.... eine mit "la costa lotta".

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Re: Vakuum-Filamenttrockner

Beitrag #17 von hal4822 » Fr 3. Nov 2017, 15:10

PeterKa hat geschrieben:Also, Pumpe wurscht, Topf wurscht, Folie wurscht. Wärme wichtig, Geduld wichtig.

PeterKa


last not least: Vorbeugen nicht wurscht :dafür: :dagegen:

Mal im Ernst: wenn ich meinen Schnellkochtopf plus Filament intus in die Sonne stelle, dann kann ich nichts falsch machen weil´s nichts kostet.
Beim Discounter gibt es übrigens ab und zu Vakuum-Dingens, mit denen man mittels Staubsauger Bettwäsche entlüften soll. Mit deren Ventilen hatte ich bisher zwar nicht die allerbesten Erfahrungen, aber dafür würden alle meine Filamentrollen dort gleichzeitig reinpassen; ab und zu mal den Staubsauger ranhalten beschert ruhigen Schlaf.

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Re: Vakuum-Filamenttrockner

Beitrag #18 von Darrol » Fr 3. Nov 2017, 18:51

Nibbels hat geschrieben:Hätte ich auch gesagt,
zumindest mein Modell wiegt 5,8kg und hat ne Wandstärke von ca. 4mm Guss (oder sontsiges Eisen) oder Stahl
Das ist ein Rohr mit Bodendeckel und stabilem Aufsetzdeckel.

Ich weiß nur nicht so recht, ob ich mit einem historischen Dampfdrucktopf aus den Jahren 1927+ Filament trocknen sollte.

LG


ICh würde es ohne zu zögern tun... :10punkte:

Diese von mir oben genannte Harzfalle hat, wie ich herausgefunden habe, auch gerade mal eine Wandstärke von 0,8mm.
Worauf ich mir gedacht habe, dass man ja dann auch gleich einen Edelstahlkochtopf nehmen kann...
Nach etwas Recherche kam ich dann mit den Kosten für alle anderen Einzeilteile trotzdem auf knapp den doppelten Preis.
D.h. günstiger wirds nicht. Ich frage mich aber dennoch ob das mit dem dünnen Stahl

hal4822 hat geschrieben:
PeterKa hat geschrieben:Also, Pumpe wurscht, Topf wurscht, Folie wurscht. Wärme wichtig, Geduld wichtig.

PeterKa


last not least: Vorbeugen nicht wurscht :dafür: :dagegen:

Mal im Ernst: wenn ich meinen Schnellkochtopf plus Filament intus in die Sonne stelle, dann kann ich nichts falsch machen weil´s nichts kostet.
Beim Discounter gibt es übrigens ab und zu Vakuum-Dingens, mit denen man mittels Staubsauger Bettwäsche entlüften soll. Mit deren Ventilen hatte ich bisher zwar nicht die allerbesten Erfahrungen, aber dafür würden alle meine Filamentrollen dort gleichzeitig reinpassen; ab und zu mal den Staubsauger ranhalten beschert ruhigen Schlaf.


Also für mich sehe ich da 2 Probleme:
1. Ich habe keine Geduld :silly:
2. Das Filament trocken halten ist für mich nicht parktikabel und mit zu viel Aufwand verbunden da mein Maschinchen und alles Filament im Waschraum platziert sind. V.a. bei Nylon ist das beinahe ein Ding der Unmöglichkeit.

Das man mit viel Geduld Filament auch bei niedrigen Temperaturen ausreichend trocken bekommt bezweifle ich nicht. Allerdings möchte ich meine Spulen keinen halben Tag im Backofen lagern und mein Crepe-Eisen ist dafür auch nicht abkömmlich.
Der Trick mit der Tüte mag für Arbeiten mit Kunstharz hervorragend sein um Luftbläschen aus eine GF-Teil zu bekommen aber wenn es um das Thema Trocknung geht, muss der erste Schritt, wie hier auch schon festgestellt, immer eine Temperaturerhöhung sein. Anschließend den Umgebungsdruck zu senken dient v. a. dazu den Vorgang zu beschleunigen.

Man darf auch nicht glauben, dass man sein Plastik in die Vakuumtrocknung schmeißt und nach einer Stunde alles gut ist.
Tatsächlich läuft es eher so ab, dass man zuerst mal sein Trockengut in der KAmmer auf die gewünschte Temperatur bringt und dann erst beginnt den Unterdruck zu ziehen. Wenn sich der Druck auf einem annehmbar niedrigen Nieveau eingependelt hat macht man die KAmmer dicht und wartet ca. 30 Min.
In dieser Zeit wird der Druck in der Kammer wieder steigen auch wenn die Kammer perfekt abdichtet. Der Grund dafür sind die Dinge, die aus dem Trockengut ausgasen und nun die Kammer füllen. Wenn man etwas sehr feuchtes trocknet ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Druck in der Kammer fast wieder Normalniveau erreicht. Man sollte die Kammer auf jeden Fall wieder belüften bevor es soweit kommt. Wenn man das nämlich tut wird ein Großteil des Wassers an dem hoffentlich kühlen Deckel kondensieren. Daraufhin kann man die Kammer öffnen und alles Kondensat mit einem Lappen aufwischen.
Das Spielchen wiederholt man bis der Unterdruck nach dem Ziehen stabil bleibt.

Erst danach macht es meiner Meinung nach Sinn sich Gedanken zu machen wie man sein Material trocken lagern kann. Und den Bedarf für den Aufriss sehe ich auch nur bei PETG und Nylon.
Mein knapp 1 Jahr altes PLA lässt sich ohne Probleme drucken und bei einem noch älteren ABS hatte ich sogar den Eindruck, dass es sich sogar besser Verarbeiten lässt als frisches Material.
Letzteres hat aber vermutlich weniger mit Wasser sondern eher mit noch nicht ordentlich ausgegasten Bestandteilen zu tun.
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Re: Vakuum-Filamenttrockner

Beitrag #19 von PeterKa » Fr 3. Nov 2017, 20:06

Also unabhänging von den Schußfolgerungen möchte ich dich noch nachschieben, daß es für das Wasser keine erhöhte Temperatur benötigt um es ganz zu entfernen. Ich habe jahrelang mit Höchstvakuumanlagen (besser 10 exp -11 Bar), sprich nur noch ein paar tausend Moleküle im Rezipienten gearbeitet. Physiker halt.

Noch im Bereich des Vorvakuums gab es einen Bereich in dem der Druck lange nicht gesunken ist. Verursacht war das durch das Wasser, dessen Dampfdruck dann bei Zimmertemperatur so hoch war daß es komplett verdampft ist.

Um zum Endvakuum zu kommen musste die Kammer auf über 250 Grad erhitzt werden, wobei sie so heftig ausgaste, daß der Druck um 2 Größenordnungen und mehr anstieg. Aber in diesen Gasen war kein Wasser, das war längst komplett aus der Anlage verschwunden.

Ich schiebe das nur nach, weil hier durchaus falsche Meinungen hierüber kursieren, und diese eine Mal weiß ich wirklich genau drüber Bescheid ;)

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Re: Vakuum-Filamenttrockner

Beitrag #20 von AtlonXP » Fr 3. Nov 2017, 22:27

Hallo,

einige Überlegungen meinerseits:

Temperatur ist zum einfachen Trocknen das Maß der Dinge und am besten über 100 C°.
PLA scheint wahrscheinlich am temperaturempfindlichsten zu sein.
Wenn PLA weich wird, heißt das noch nicht, dass es nicht mehr Formstabil ist.

Die Gretchenfrage bei alle Kunstoffen die wir verarbeiten heißt:

Wann ist der Kunststoff nicht mehr formstabil und wann fängt die Oberfläche mit dem Nachbardraht zu verkleben an.

Formstabil möchte ich nicht gleichsetzen mit der Erweichungstemperatur.
Wenn die Butter in der Sonne davon läuft, ist diese nicht mehr Formstabil.
Weich ist sie schon viel früher geworden.

Bei PETG, ABS und PA mache ich mir bei 105 C° noch keine sorgen.
Einzelne Filament Trommeln sind bei mir aus PP, die werden irgendwann im Backofen bei 105 C° schmoren.
Ich glaube, die sollte halten.

Bei PLA Filament, sollte man einen Versuch wagen,
ob dieses nach so einer Prozedur noch seine Rundheit und Durchmesser behalten hat,
das Material wird ja eigentlich nicht mechanisch belastet.

Mein glasklares ABS hat tatsächlich Wasser gezogen und ich merke es wenn das Hot End zischt!
Na ja, ein paar neben Effekte bei dem Drucken gibt es auch. :whistle:
Nach meinen Recherchen ist dieses ABS mit Plexiglas (PMMA) vermischt.
Dies könnte der Grund für das Problem sein.

@ Nibbels: Ein schöner Topf, wenn er passt, dann sage ich nur: „Druck dir was!“ :-)

Vielleicht könnte man vom Auto, so einen mini Kompressor zur Vakuum Pumpe umbauen und anschließen?
Ich habe so ein Ding noch nie von innen angesehen.
Ich schätze aber mit etwas Ideen geht das Ding bestimmt auch anders rum. :coolbubble:

LG AtlonXP


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