225 Volt zwischen Erde und Aluplatte ?

Hier gehts um die Elektronik des RF2000. Damit sind Kabel, Platinen, Endschalter und das Display gemeint.
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225 Volt zwischen Erde und Aluplatte ?

Beitrag #1 von zage » Fr 4. Mai 2018, 17:42

Hallo

Ich sollte es eigentlich wissen,aber es ist mir nicht ganz klar !

Ich habe die Glasplatte gegen eine Aluplatte ausgetauscht.Das heisst
die Heizmatte auf die Aluplatte geklebt.
Nun messe ich zwischen Erde und der Aluplatte ca.225 Volt AC obwohl die Aluplatte
durch die Stützen vollkommen isoliert ist.
Ich kann mir nur vorstellen,dass durch die Heizmatte induktiv eine Spannung auf die
Aluplatte übertragen wird.
Denn der gemessene Strom der fliest ist minim, und reicht nur für ein unangenehmes Kribbeln.

Wie ist das bei Euch ?

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Re: 225 Volt zwischen Erde und Aluplatte ?

Beitrag #2 von AZ-3 » Fr 4. Mai 2018, 17:54

Hallo,

hatte ich auch, bis ich den Schukostecker drehte.
Grüße Jan

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Re: 225 Volt zwischen Erde und Aluplatte ?

Beitrag #3 von Nibbels » Fr 4. Mai 2018, 18:18

Ich glaube drehen oder die Platte erden wird die Lösung sein.

Ich merke das ohne Erdung auch leicht beim Carbon, aber wegen Faserrichtung nur an den Seiten.

Digibike hatte das meines Wissens auch mal erzählt.

LG
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Re: 225 Volt zwischen Erde und Aluplatte ?

Beitrag #4 von zage » Fr 4. Mai 2018, 18:34

Danke Jan u.Nibbels

Es kann schon was bringen,aber !!

Da ich akribisch auf genaue Verdrahtung bei jedem Zusammenbau eines Gerätes achte.
Erde,Phase und Nullleiter, und immer eher 5mal schaue,dass alles in Ordnung ,und auf der richtigen Seite ist,kann ich nicht
verstehen,dass das Drehen des Steckers in meinem Fall einen Erfolg bringen kann.
Auch die Steckdosen im ganzen Haus wurden vor einigen Wochen vom Starkstrominspektor kontrolliert,und in
Ordnung befunden.
Ich müsste einen neuen Stecker montieren,und die Verdrahtung (Phase u.Nullleiter) tauschen,funktioniert auch,aber
es würde mich stören.

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Re: 225 Volt zwischen Erde und Aluplatte ?

Beitrag #5 von AtlonXP » Fr 4. Mai 2018, 18:38

Hallo zage,

ein induzieren des Magnetfelds möchte ich nicht ausschließen,
ich meine jedoch, es sollte sich auf der Aluplatte aufheben.

Wie hast (mit was) du dein Heizbett auf die Alu Platte verklebt und wie sah das Silicon der Matte zwischen Heizung und Aluplatte
vor dem Verkleben aus (angebrutzelt)?

Ich tippe auf eine Fehlerhafte Isolierung und daraus erfolgenden Kriechströme.

Ein Netzstecker drehen könnte wirklich was bringen, oder auch verschlechtern,
da der Kriechstrom (Phase) einmal vor dem Heizungswiederstand und einmal danach ist.

LG AtlonXP

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Re: 225 Volt zwischen Erde und Aluplatte ?

Beitrag #6 von zage » Fr 4. Mai 2018, 18:46

Hallo AtlonXP

Das Heizbett hatte auf der Glasplatte nicht gut gehalten,und war unbeschädigt.
Es klebte fast von alleine auf der Aluplatte,
Daher konnte ich es mit einigen wenigen verriebenen Leimstrichen ankleben.

Der Leim den ich benutzte ist der POWER GLUE von Patex,und Temperaturbeständig bis 120 Grad.

Ein vorgängiger Test an einer Stelle zeigte mir,dass dieser Kleber das Bett nicht angriff.

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Re: 225 Volt zwischen Erde und Aluplatte ?

Beitrag #7 von AtlonXP » Fr 4. Mai 2018, 19:18

OK,
ich schlage für den Anfang vor:

Ziehe den Anschlussstecker von deinem Heizbett ab.
Messe mit dem Ohmmeter beide Anschlussleitungen der Heizung gegen die Aluminium Platte.
Zwischen 10 und 100 K Ohm sollte nichts messbar sein.

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Re: 225 Volt zwischen Erde und Aluplatte ?

Beitrag #8 von zage » Fr 4. Mai 2018, 19:40

Hallo AtlonXP

In keinem Bereich eine Messung...nicht einmal im Megaohmbereich !!

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Re: 225 Volt zwischen Erde und Aluplatte ?

Beitrag #9 von Digibike » Fr 4. Mai 2018, 20:04

Nibbels hat geschrieben:...Digibike hatte das meines Wissens auch mal erzählt.
...


Ja, leichte bläuliche Blitze in den ersten Layern machten mich im Dunkeln darauf aufmerksam. Aber bewegt sich im Rahmen
von ca. 15 V. Bei Netzspannung wäre ich, Leistung hin oder her, schon etwas Hellhöriger...
Mag nur unangehm bitzeln, aber wenn jemand mit herzproblemen da hin kommt, könnte das böse enden...
@Zage, das drehen bringt sehr wohl eine Änderung! Allein schon für die Sicherheit kann das nicht unerheblich sein...!
Die Heizmatte arbeitet ja mit Netzspannung, also 230 V. Dein Schalter vom Drucker schaltet aber nur eine Phase ab bzw.
an! Wenn der Stecker also "verkehrt" rum drin steckt, kannst du den Drucker ausschalten und es liegt trotzdem noch
230 V am Heizbett an! Zwar ohne Ground, aber das Problem ist schnell behoben, wenn du dich dazwischen klemmst ( wozu
Ground vom Netz, wenn ich doch über den netten "Zage" auch gegen Erde abfließen kann... :evil: ).
Elektronik und Elektrik sind schon ein Buch mit Sieben Siegeln teilweise. Hatte es auch bei der Renovierung im Bad mit
FI nachrüsten zu tun. Im Prinzip bringt der FI ja, wenn ich das bei den Bädern aus Kunststoff und den Abwasserrohren
aus Kunststoff richtig verstehe, eigentlich gar nichts. Der Strom kann nicht abfließen - Kunststoff isoliert ja, aber es
bilden sich Wirbelströme - und die sind für einen dann letztlich tödlich...! Wunderte mich nämlich, dass die alten
Badewannen extra geerdet sind, aber die neuen nicht - klar, Kunststoffrohre und Kunststoffwanne - wo soll´s den
abgeleitet werden? Was der FI da machen soll, ist mir allerdings nicht klar! Löst ja erst bei dem definierten Verluststrom
aus - den gibts da aber nicht, da ja nichts abfließen kann...
Nicht das da das selbe Problem infolge von Induktiver Spannung (Wirbelströme, da Sie nicht abfließen können...) auftritt.
Dafür spricht, dass die Aluplatte ein guter Leiter ist, Flächig in einem Magnetfeld (heizmatte) ist und auf Kunststoffsockeln
Isoliert gegen Erde ist. Aber bin kein Elektriker.

Gruß, Christian

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Re: 225 Volt zwischen Erde und Aluplatte ?

Beitrag #10 von AtlonXP » Fr 4. Mai 2018, 20:07

OK,
na das ist schön.

Es wird nun wohl reichen, wenn du deine Aluplatte erden tust.
Ich meine im Schleppkabel ist eine Erde mit eingelegt.
Im Meg. Ohmbereich habe ich immer bedenken wegen Radio Empfang. ;-)
Ich hoffe du hast meine Denkweise verstanden.

LG AtlonXP


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