RF2000 Mod :: Der etwas andere Z-Lift

Hier geht es ausschliesslich um die Extruder und Kühlung des Filamnts des RF2000. Fragen und Probleme sowie Verbesserungen können hier diskutiert werden
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Nibbels
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RF2000 Mod :: Der etwas andere Z-Lift

Beitrag #1 von Nibbels » Fr 15. Jun 2018, 23:31

Ich habe euch ein Bild und Videos, die ich niemandem vorenthalten will :D
i1647^cimgpsh_orig.png

Das Bild sollte den Großteil der Idee erklären. Ich habe mir aus Messing einen Hotend-Halter gedreht, der unten ein E3D-Heatbreak aufnehmen kann. Dieser Hotend-Halter ist rechts gelagert und kann ca. 1mm Hub.

https://youtu.be/eiCQTFIL8dQ

https://youtu.be/mDdIXh4b_7o



https://www.youtube.com/watch?v=MWHU1APD16k


https://www.youtube.com/watch?v=gYf2XM9Ut68


Darüber, ob das was bringt, kann man sich streiten. Aber es funktioniert so wie ich es geplant hatte. Das Hotend wackelt auch nicht, obwohl es in Z verschiebbar ist. Die Z-Differenz die nach dem Einstellen gegenüber dem Linken Hotend übrig bleibt, kann ich mit der Mod-Firmware ausgleichen. Beim Hotend-Wechsel fährt einfach das Heizbett in die richtige Höhe. (Extruder Rechts Z-Offset)

LG
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Re: RF2000 Mod :: Der etwas andere Z-Lift

Beitrag #2 von Digibike » Sa 16. Jun 2018, 09:03

Hi,

Ist ja ähnlich wie beim Ultimaker 3. Bei dem ist ist es so, dass die Linke Düse in Z Fix ist. Die rechte ist 1 mm höher und in Z beweglich.
Allerdings fährt die rechte geschätzt 2 mm in Z runter, wenn Sie aktiviert wird. So ist immer gewährleistet, dass die Inaktive Düse 1 mm
weg vom Druckobjekt ist. ( Hab es noch nicht nachgemessen, aber vom Gefühl her ist es sogar mehr Weg - Die komplette Spitze verschwindet
hinter der Silikonabschirmung, wenn Sie zurück gezogen wird...).

Gruß, Christian

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Re: RF2000 Mod :: Der etwas andere Z-Lift

Beitrag #3 von Nibbels » Sa 16. Jun 2018, 10:13

Digibike hat geschrieben:Hi,

Ist ja ähnlich wie beim Ultimaker 3. Bei dem ist ist es so, dass die Linke Düse in Z Fix ist. Die rechte ist 1 mm höher und in Z beweglich.
Allerdings fährt die rechte geschätzt 2 mm in Z runter, wenn Sie aktiviert wird. So ist immer gewährleistet, dass die Inaktive Düse 1 mm
weg vom Druckobjekt ist. ( Hab es noch nicht nachgemessen, aber vom Gefühl her ist es sogar mehr Weg - Die komplette Spitze verschwindet
hinter der Silikonabschirmung, wenn Sie zurück gezogen wird...).

Gruß, Christian


Ja, zumachen würde ich die rechte Düse gerne :D
Denn die soll eigentlich nur die lösbare Zwischenlage aufbringen. Ich hab schon überlegt, ob ich mit einem Servo eine Rasierklinge unters Hotend reindrehen kann oder ähnlich. Evtl. muss ich mir die Konstruktion vom Ultimaker nochmal anschauen.

Eine andere Idee gegen Oozing wäre noch gewesen, mit einer Spritzennadel beim Hotendwechsel genau so viel Wasser in eine Senkung des Heizblocks zu befördern, dass die paar Joule für grob -50°C als Dampf verschwinden.
Aber dann bleibt noch das Oozing beim Aufheizen.

E3D saugt den Sabber ja teilweise mit nem Staubsauger ab :D

Das Füllen der Düse klappt super mit dem Sensiblen Filament-Laden über die DMS-Kraft-Sensoren des RF2000.

LG
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Re: RF2000 Mod :: Der etwas andere Z-Lift

Beitrag #4 von Digibike » Sa 16. Jun 2018, 11:21

Nibbels hat geschrieben:..Ja, zumachen würde ich die rechte Düse gerne :D
Denn die soll eigentlich nur die lösbare Zwischenlage aufbringen. Ich hab schon überlegt, ob ich mit einem Servo eine Rasierklinge unters Hotend reindrehen kann oder ähnlich. Evtl. muss ich mir die Konstruktion vom Ultimaker nochmal anschauen.

Eine andere Idee gegen Oozing wäre noch gewesen, mit einer Spritzennadel beim Hotendwechsel genau so viel Wasser in eine Senkung des Heizblocks zu befördern, dass die paar Joule für grob -50°C als Dampf verschwinden.
Aber dann bleibt noch das Oozing beim Aufheizen.
...


Zugemacht wird da nix... Unten ist nur eine Art Silikonsocke mit Loch für die Düse. Da ragt die Düsenspitze Links etwa 3 mm raus.
Somit ist gewährleistet, dass der Extruderlüfter auch nur die Hotends kühlt und nicht etwa die Heizung samt Düse...
Der Rechte Extruder ist, inaktiv, so hochgezogen, dass er nur noch angedeutet aus der Silikonsocke "rausschaut".Wenn er
aktiviert wird, fährt er praktisch ein paar mm raus aus der "Socke". Wie gesagt, nachgemessen habe ich da nichts und auch nicht
in der FW nachgeschaut, was er da an Weg macht, wenn er den Wechsel macht. Aber allzuviel Weg kannst ja auch nicht machen,
den das würdest ja wieder in der Höhe einbüßen - er muß die Prozedure ja in jeder Layerhöhe machen können und irgendwann
geht schlicht dann der Weg aus...

Für das Oozing beim Aufheizen ist schlicht der Abstreifturm zuständig. Aber auch da ist zu beachten, dass er die richtige Temperatur
hinbekommt, damit es mit dem vorherigen gedruckten auch noch verbindet/haftet! Das ist besonders kritisch, wenn die Materialien
unterschiedliche Temperaturen haben - dann kannst das "kälter" gedruckte nämlich vom "heißer" gedruckten so abziehen (Support-Ersatz?)...

Gruß, Christian

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Re: RF2000 Mod :: Der etwas andere Z-Lift

Beitrag #5 von AtlonXP » Sa 16. Jun 2018, 11:55

Hallo Nibbels,
dein Betrag ist schön gemacht. :-)

Diese Art von Hot End Absenkung stehe ich etwas kritisch gegenüber.
Wenn es sich in der Praxis bewährt, warum nicht?
Auf jeden Fall ist es ein einfacher Weg und so sollte es sein.

LG AtlonXP

zero K
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Re: RF2000 Mod :: Der etwas andere Z-Lift

Beitrag #6 von zero K » So 17. Jun 2018, 10:38

Die Idee finde ich sehr interessant - für mich soll der rechte Extruder ausschließlich für Supportstrukturen zur Anwendung kommen.
Wenn ich es richtig verstand, zieht der Retract das Hotend an einen oberen Anschlag und der Print drückt es an einen Unteren in Druckposition.
Nicht ganz bei mir angekommen ist, wie das Hotend oben gehalten wird.
Das Filament, durch das Ritzel gehalten, ist im Hotend weich und der Halt des Hotends möglicherweise nur kurzzeitig.
Eine Druckfeder nach oben würde die Messung der DMS stören.

Oder habe ich nicht genau genug geschaut?

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Re: RF2000 Mod :: Der etwas andere Z-Lift

Beitrag #7 von Nibbels » So 17. Jun 2018, 11:48

Digibike hat geschrieben:Für das Oozing beim Aufheizen ist schlicht der Abstreifturm zuständig. Aber auch da ist zu beachten, dass er die richtige Temperatur
hinbekommt, damit es mit dem vorherigen gedruckten auch noch verbindet/haftet! Das ist besonders kritisch, wenn die Materialien
unterschiedliche Temperaturen haben - dann kannst das "kälter" gedruckte nämlich vom "heißer" gedruckten so abziehen (Support-Ersatz?)...

Gruß, Christian


Danke!!

Ich habe nun eine Temperaturänderung definiert.
Die Temperaturänderung habe ich auf die Zeit während des Priming-Tower-Drucken gedruckt wird gelegt. Der Priming-Tower muss wie du angedeutet hast groß/flächig genug für die Änderung sein.
Screenshot_6.jpg

Erster "funktionierender" Versuch. Doch der Priming-Tower ist umgekippt, darum hat das oben mit dem Füllgrad teilweise nicht mehr geklappt.
Falls sich einer wundert, das sind zwei gelbe PLA ^^.

Ich drucke nun den Kalibrierwürfel, da ich noch ca. 0.5mm Versatz drin habe.
Den für rechts erhöhten Retract hatte Simplify3D bei diesem Hütchen für das rechte Hotend nicht übernommen gehabt. Darum ist innen noch einiges an Stringing vom rechten Hotend. Ich musste den Dual-Prozess löschen, das Profil bearbeiten und dann mit dem "Tools -> Dual Extrusion Wizzard" den Dual-Prozess neu erstellen. Simplify hat definitiv einige Bugs.
Für dieses Hütchen musste der Drucker in jeder Lage die Farbe wechseln, da innen noch ein Steg nach oben geht. (Es sind nicht einfach nur Ringe mit 5 Toolchanges,)

Zu meinen vorläufigen Start-ToolChange-End-Codes:

Start-Code

Code: Alles auswählen

;--------------------------------------
; Start Code T0-T1 header
;--------------------------------------
G28 ; home all axes
G92 E0 ; Filamentwegreset
M3001 ; activate Z-Compensation
M3909 ; activate SensiblePressure

; Altes Filament und Luft in Duese ausstossen
;--------------------------------------
T1
M3912
G1 F4000 E-4

T0
M3912
G1 F4000 E-4
;--------------------------------------
; Start Code T0-T1 header end
;--------------------------------------

Ich lege unten zwei Startmaden und gehe davon aus, dass die Z-Kalibrierung gut ist. Darum kein mhier-Z-Offset-Scan.
Der Z-Versatz zwischen rechts und links ist ebenfalls eingestellt.

Die Startmaden M3912 werden seit der Mod-Firmware 1.41.28 nicht mehr für beide Hotends übereinander gedruckt. Es wird für Dual-Head automatisch etwas Platz gelassen und die Startmaden ergänzen sich, wenn man mit beiden Hotends je eine druckt.
Screenshot_7.jpg


Tool-Change-Script:

Code: Alles auswählen

{IF NEWTOOL=0}M104 S[extruder0_temperature] T0
{IF NEWTOOL=0}M104 S180 T1
{IF NEWTOOL=0}T1
{IF NEWTOOL=0}G1 E-3 F1800
{IF NEWTOOL=0}T0
{IF NEWTOOL=0}G1 X[next_position_x] Y[next_position_y] Z[next_position_z] F[travel_speed]
{IF NEWTOOL=0}M3913 P1100

{IF NEWTOOL=1}M104 S[extruder1_temperature] T1
{IF NEWTOOL=1}M104 S180 T0
{IF NEWTOOL=1}T1
{IF NEWTOOL=1}G1 X[next_position_x] Y[next_position_y] Z[next_position_z] F[travel_speed]
{IF NEWTOOL=1}M3913 P1100

Genau beim Wechsel wird die Temperatur des inaktiven Hotends auf 180 kommandiert. Diese Temperatur ändert sich während der Prining-Tower gedruckt wird.
Der rechte Extruder muss immer mehr Retract einplanen. (Düse hochziehen + Retract).
Der M3913 P1100 drückt solange Filament in die Düse, bis die Digits über 1100 steigen. Damit befülle ich die Nozzle am Startpunkt des Priming-Towers. Das klappt mit der kleinen Digit-Grenze ziemlich gut.
(Das Script ist in der Form noch nicht perfekt.)

Das Ende-Script wie immer, wobei ich M84 noch einsparen könnte.

Code: Alles auswählen

M104 S0 T0 ; turn off left extruder 1
M104 S0 T1 ; turn off right extruder 2
M140 S0 ; turn off heat bed
M3079 ; output the object
M84 ; disable motor


@AtlonXP: Generell wollte ich nicht zwingend den großen Hub. Ich will minimal aber genügend Hub. Doch das Einstellen ist konstruktionsbedingt nicht einfach. Die Extrudier-Beschleunigung und Extrudiergeschwindigkeit sind aber generell ziemlich hoch, das Runterdrücken scheint kaum ein Problem zu sein, weil das Hotend sehr leicht läuft und die Kraft, die es nach oben zieht sehr klein (aber ausreichend) ist.
Wenn ich später mal PVA zwischen andere Materialien drucken will, und die Qualität des rechten Hotends nicht 100% mit dem linken vergleichbar wäre, wie beim starren linken wäre das verschmerzbar.

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Re: RF2000 Mod :: Der etwas andere Z-Lift

Beitrag #8 von Nibbels » So 17. Jun 2018, 11:52

zero K hat geschrieben:Die Idee finde ich sehr interessant - für mich soll der rechte Extruder ausschließlich für Supportstrukturen zur Anwendung kommen.
Wenn ich es richtig verstand, zieht der Retract das Hotend an einen oberen Anschlag und der Print drückt es an einen Unteren in Druckposition.
Nicht ganz bei mir angekommen ist, wie das Hotend oben gehalten wird.
Das Filament, durch das Ritzel gehalten, ist im Hotend weich und der Halt des Hotends möglicherweise nur kurzzeitig.
Eine Druckfeder nach oben würde die Messung der DMS stören.

Oder habe ich nicht genau genug geschaut?


Es gibt diese zwei Anschläge, korrekt, und das Hotend zieht sich selbst durch eine magnetische Kraft nach oben. Beim Retract hilft das Filament noch mit. Darum klackert das so schön und schnell hin und her :)
Das Hotend wird von der roten Halterung aus nach oben abgestoßen, darum beeinflusst es die DMS-Messung nicht. Diese silbernen Ringe sind Neodyn-Mangnet-Ringe. Jeweils 2 auf Abstoßung. Die unteren siehst du nicht, weil sie wie die Gleitbuchse im roten PETG versteckt sind.

Edit: So sieht mein Würfel aktuell aus:
https://youtu.be/2qJEBgIxDvU


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Re: RF2000 Mod :: Der etwas andere Z-Lift

Beitrag #9 von zero K » So 17. Jun 2018, 12:23

Magnete - völlig g**le Idee. :tiptop:

Na ja - schön klackern - ich gehöre zu einer Generation weit, weit bevor diese "Technomosik" aufkam.
Außerdem darf meine Kiste nur bis ich sie einigermaßen beherrsche im Flur stehen - dann muss sie in den Keller.
Wahrscheinlich hätte ich versucht, das Geräusch durch eine Elastomerlage zu dämpfen.

Das Axiale, ist das ein schmiermittelfreies Kunststoffgleitlager?

Gruß zero K

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Re: RF2000 Mod :: Der etwas andere Z-Lift

Beitrag #10 von Nibbels » So 17. Jun 2018, 13:15

zero K hat geschrieben:Magnete - völlig g**le Idee. :tiptop:

Na ja - schön klackern - ich gehöre zu einer Generation weit, weit bevor diese "Technomosik" aufkam.
Außerdem darf meine Kiste nur bis ich sie einigermaßen beherrsche im Flur stehen - dann muss sie in den Keller.
Wahrscheinlich hätte ich versucht, das Geräusch durch eine Elastomerlage zu dämpfen.

Das Axiale, ist das ein schmiermittelfreies Kunststoffgleitlager?

Gruß zero K


:coolbubble:

Ich hab ein paar Bilder.
Screenshot_8.jpg
Screenshot_9.jpg
Screenshot_10.jpg
Screenshot_11.jpg


Oben zwischen den Magneten muss ein kleiner Ring rein, weil sonst die Abstoßungskraft Magnet-auf-Magnet zu groß ist. Der Spacer korrigiert das. Dann ist die Federkraft über den Weg hinweg in Ordnung. Siehe roter Ring auf Bild.

Ich habe erst diese IGUS Kunststofflager verwendet, aber diese Messingbuchsen sind in sich stabiler. Trotzdem kann ich das Messing durch das PETG mit den Schrauben noch etwas spannen.
Screenshot_12.jpg


Generell muss ich zu dem Lager sagen, dass ich Glück hatte, dass diese 8er-Messing-Stäbe einigermaßen gerade waren und die haben zufällig in diese eine markierte Gleitlagerbuchse perfekt reingepasst. Darum habe ich nicht die anderen gewählt, sondern genau diesen Typ. Das war viel basteln, weil ich die Präzision selbst kaum hinbekomme. Hab mal versucht mir das Teil so genau zu drehen, aber das geht nicht mit meinem Knowhow/Maschine.
Diese Messinggleitbuchsen sind gesintert, darum etwas porös und die sollten lebensdauergeschmiert sein. Trotzdem hatte ich mal irgendein Öl drangemacht. Doch das wäre, wenn die Spannkräfte im Hotendhalter stimmen, nicht notwendig gewesen, vermute ich.

Wenn ich die Schrauben, die das PETG zusammenziehen, voll anknalle, kann ich die Buchse so unter Druck setzen, dass das Hotend fast festklemmt. Darüber kann ich zumindest im Moment die Spielfreiheit in XY gegenüber dem leichten Lauf in Z einigermaßen gut einstellen.

Die Gewinde fürs Heatbreak habe ich direkt in der Drehmaschine reingedreht, aber im Handbetrieb mit losem Schlitten. Dort im Bohrfutter war der Gewindeschneider eingespannt und der hat sich durch das Drehen der Spindel selbst reingezogen.
Die Formen, die ich mit der Drehmaschine nicht hinbekam habe ich mit dem Dremel Micro nach Augenmaß so hingeschliffen. z.B. oben die Filamentstütze am Ritzel.

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