Grundlegendes Druckproblem mit Lücken und Fäden

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Florian
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Grundlegendes Druckproblem mit Lücken und Fäden

Beitrag #1 von Florian » Mi 31. Okt 2018, 13:05

Hallo Forum,

ich bin Lehrer an einer beruflichen Schule, und wir haben seit ca. 2 Jahren einen RF1000, den wir gerne im Unterricht einsetzen würden. Leider haben wir ihn bisher noch nicht so richtig zum Laufen gebracht und ich verliere langsam die Hoffnung.

Während kompakte, rechtwinklige bzw. solide Objekte sich (einigermaßen) drucken lassen, haben wir es bisher noch nicht einmal geschafft, etwas filigranere Teile zu drucken. Es geht mir auch (noch) nicht ums Feintuning, davon sind wir (offensichtlich) noch meilenweit entfernt.

Folgende Probleme treten auf: bei etwas filigraneren Strukturen, insbesondere dann, wenn nur kurze Abschnitte gedruckt werden und/oder Leerfahrten auftreten, stockt der Filamentfluss wenn gedruckt werden soll, was dazu führt, dass richtige Löcher im Druck auftreten.
Dafür zieht der Drucker bei Leerfahrten extreme Fäden.

Exemplarisch hier mal ein paar Bilder von der Blumenvase, die von Conrad auf der SD-Karte mitgeliefert wird (PLA, Original-GCODE-Datei verwendet, Filament von Renkforce, Druck nach ca. 50% abgebrochen). Diese Vase ist ein gutes Beispiel für das was schiefläuft. Dort treten beide Probleme gleichzeitig auf:
IMG_5024.JPG

IMG_5027.JPG

IMG_5026.JPG


Komisch finde ich, dass es an Wänden offensichtlich irgendwie noch von der Bewegungsrichtung abhängt, ob die Löcher auftreten oder nicht:
IMG_5029.JPG

(Man beachte auch die regelmäßig auftretenden Layer, bei denen alles in Ordnung scheint. Hier hat der Drucker nicht abgesetzt, sondern den Rand der Vase komplett abgefahren.

Woran kann das liegen? Wie gesagt, ich bin sicher, dass da fundamental was daneben geht, kann mir aber trotz viel Recherche nicht erklären, woran es hapert. Zahlreiche Versuche mit Temperaturänderungen etc. haben rein gar nichts verändert. Mittlerweile ist der Frust so groß, dass das Ding eigentlich nur noch rumsteht. Vom Einsatz im Unterricht sind wir weit entfernt. Das ist also jetzt sowas wie ein letzter verzweifelter Versuch.

Ich wäre für Anregungen seeeehr dankbar.


Viele Grüße
Florian
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hal4822
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Re: Grundlegendes Druckproblem mit Lücken und Fäden

Beitrag #2 von hal4822 » Mi 31. Okt 2018, 15:06

Florian hat geschrieben:... dass es an Wänden offensichtlich irgendwie noch von der Bewegungsrichtung abhängt, ob die Löcher auftreten oder nicht:
IMG_5029.JPG

Viele Grüße
Florian


Erinnert mich an ein früher gehabtes Auto, das plötzlich bei schnell gefahrenen Rechtskurven Zündaussetzer hatte, die weder an Linkskurven noch geradeaus oder bei langsamer Fahrt auftraten.
Da war innerlich eine Litze gebrochen, deren Leitungsfähigkeit von der Fliehkraft beeinträchtigt wurde.
Ähnlich war es beim RF100, dem man die gebrochene Litze auch nicht von außen ansieht. Allerdings glaube ich nicht an Aussetzer bei der Heizung - da wären wohl sanftere Übergänge die Folge.
Bleibt eigentlich nur der Filamentvorschub.

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Re: Grundlegendes Druckproblem mit Lücken und Fäden

Beitrag #3 von Digibike » Mi 31. Okt 2018, 15:17

Hi,

das sieht wirklich nicht sehr gut aus. Aber mal vorab, bevor wir uns ans "eingemachte" wagen noch ein paar Infos...
Das Gerät ist 2 Jahre alt und hat, vermute ich, die orginal-Firmware drauf?! .91.48 oder noch darunter?
Oder habt Ihr da schon was gemacht?
Fertiggerät oder Bausatz? Z-Schraube habt Ihr auf welche Höhe justiert bzw. ist auf welche Höhe justiert?
Irgendwelche Modifikationen am Gerät (Lichtschranken statt Microschalter für Achsen, geänderter Bauteillüfter,
Schleppketten-Erhöhung)? Damit wir mal wissen, mit was für einer Version des RF1000 wir es da eigentlich zu tun
haben.
Dann wäre da noch das Filament. Ich vermute PLA 2,85 mm von Renkforce? Oder anderer Hersteller? 2 Jahre alt und
geöffnet? Habt Ihr schonmal den Durchmesser auf einen Meter länge gemessen (Bügelmessschraube ist da am genauesten,
aber Messschieber geht auch, wenn man mit Handhabung vertraut ist und es kein Flexmaterial ist - vermute mal
beides ist gegeben, da PLA und Berufsschule - welche Richtung eigentlich?).
Da sollte man etwa alle 10 Zentimeter 2 Messungen 90 Grad versetzt zueinander machen, um eventuelle
Ovalität auch erfassen zu können...
Beim Druck fällt da was auf wie gelegentliches leichtes "Zischen" wie z.b. wenn Wassernebel an heiße Herdplatte
kommt? Entfernt Ihr nach dem Druck das Material aus dem Drucker oder belasst Ihr es im Extruder? Düse schonmal
gereinigt? Düse ist Orginal 0,5 mm wie auch der Extruder noch der Orginale?

Ne Menge Fragen, ich weiß. Aber wir kennen weder dein Gerät, noch die genauen "Variablen" und müssen uns da
erstmal rantasten, damit das Gerät endlich das macht, was es soll... ;-)


Wenn ich das richtig rauslese, druckt er aber "Grob-Strukturen" einigermaßen Akzeptabel? Also geht das Drucken
grundsätzlich ja schonmal, oder? Hast du da auch Bsp.-Bilder, wie die Teile da aussehen? selbes Material?


Gruß, Christian

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Re: Grundlegendes Druckproblem mit Lücken und Fäden

Beitrag #4 von AtlonXP » Mi 31. Okt 2018, 22:43

Hallo Florian,
der RF1000 ist an sich ein gutes Gerät.
Leider ist der Ausreifungsgrad zur Serienfertigung nicht vollendet.
Er hat ein paar Eigenheiten, die besonders den Neulingen bitter aufstoßen.

Mit unserer Hilfe wirst du das Ding schon schaukeln.
Jedoch musst du bereit sein, einiges an Zeit zu investieren.

Im allgemeinen Basteln wir alle noch an den Dingern herum, bis zur Perfektion.


Bitte gebe uns so viele Informationen wie es dir Möglich ist und versuche Christians Fragen zu beantworten.
Mir sind zu deinen Bildern auch die Druckparameter wichtig.

Wenn ich deine Bilder so ansehe, dann könnten fehlerhafte Einstellungen am Slicer, oder auch technische Probleme am Gerät vor liegen.

Z.B.: Düse versaubeitelt, oder das Extrusionslimit an der originalen FW unterschritten.

Extrusionslimit und etwas zur Aufmunterung hier:

viewtopic.php?p=14450#p14450


Zur Düse hier:

viewtopic.php?p=24521#p24521


LG AtlonXP

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Re: Grundlegendes Druckproblem mit Lücken und Fäden

Beitrag #5 von Digibike » Do 1. Nov 2018, 09:47

Das mit den Slicer-Einstellungen hatte ich mir auch überlegt gehabt, AtlonXP, aber die Vase ist orginal Gcode der SD-Karte von Conrad. Einstecken, anwählen und gut ist´s... D.h. da wird er uns gar nicht viel zu sagen können, fürchte ich. Da hilft nur der Texteditor und Geduld - oder Marcometaner - weiter...

Düse versaubeitelt glaub ich jetzt auch nicht - grobere Sachen und zwischendurch in dem Teil bekommt er ja soweit hin. Das würde sich, denke ich, mehr in den Objekten Fortsetzen.

Allerdings Hal´s Filamentvorschub geht da schon eher in die richtige Richtung, denke ich. Wenn das, was ich denke, ein Fertiggerät ist und noch Orginal, hat er seitlich die unsägliche Schraube für das Filament und diesen langen Teflonschlauch für die Filamentzufuhr. In Kombination mit PLA, das ja so "Geschmeidig" um die Kurven läuft, hast du was "Wunderhübsches". Dazu das Lüfterblech, dass falsch ausgerichtet noch dazu nicht genügend das Bauteil kühlt, sondern mehr die Düse oder den Bauraum... Wenn dann noch überlagertes oder Feuchtigkeit gezogenes PLA dazu kommt, wirst du wahnsinnig, bevor du was vernünftiges raus bekommst...

Das mit der Schraube kann er schnell und einfach aber nachvollziehen: Einfach Druck starten und immer 20 cm von der Rolle abspulen, so dass das Material nicht auch noch von der Spule "runtergezogen" werden muß. Dann dürfte das Druckbild schon gleich deutlich stabiler sein, besonders, wenn sich die Rolle, durch diverse Fehlversuche, schon merklich geleehrt hat. Dann wird der Radius immer enger und da sich PLA kalt nicht so "geschmeidig" strecken läßt wie ABS - ohne zu brechen - steigt der Wiederstand ins Uferlose.

Ideen sind, wie gesagt schon einige im "Köcher", aber Florian muß jetzt mal Fakten liefern, damit wir nicht "im trüben fischen" müssen... ;-)

Gruß, Christian

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Re: Grundlegendes Druckproblem mit Lücken und Fäden

Beitrag #6 von zero K » Do 1. Nov 2018, 11:06

Florian hat möglicherweise nicht den Conrad-gcode, sondern im separaten Slicer oder mit dem Repetier Host einen eigenen G-Code aus dem ebenfalls mitgelieferten STL-File erzeugt und diesen gedruckt
Die "Spinnenweben" deuten auf Bewegung quer durch das Modell hin.
Sollte dort nicht etwas wie ein "Vasenmodus" oder "Spiralisieren" zur Anwendung kommen?
Dieses Häkchen wurde vielleicht vergessen.

Gruß Zero K

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Re: Grundlegendes Druckproblem mit Lücken und Fäden

Beitrag #7 von Florian » Do 1. Nov 2018, 11:11

Hallo, vielen Dank schon mal.

Dann will ich mal versuchen, auf die Fragen zu antworten:

Digibike hat geschrieben:Hi,

das sieht wirklich nicht sehr gut aus. Aber mal vorab, bevor wir uns ans "eingemachte" wagen noch ein paar Infos...
Das Gerät ist 2 Jahre alt und hat, vermute ich, die orginal-Firmware drauf?! .91.48 oder noch darunter?
Oder habt Ihr da schon was gemacht?

Es ist noch die .91.48 drauf. Da stolpere ich erst jetzt drüber.
Wenn ich hier richtig gelesen habe, ist 1.39 aktuell, oder? Auf der Github-Seite finde ich aber nur die 1.38.
Fertiggerät oder Bausatz?
Es ist ein Fertiggerät.
Z-Schraube habt Ihr auf welche Höhe justiert bzw. ist auf welche Höhe justiert?
Da haben wir keine Änderungen vorgenommen. Hier ein Foto:
Z-Schalter.jpg
Irgendwelche Modifikationen am Gerät (Lichtschranken statt Microschalter für Achsen, geänderter Bauteillüfter,
Schleppketten-Erhöhung)? Damit wir mal wissen, mit was für einer Version des RF1000 wir es da eigentlich zu tun
haben.
Nein, keine Modifikationen - bis auf eine geänderte Zuführung für das Filament. Das kommt jetzt von oberhalb. Wie gesagt, noch kämpfen wir mit den Basics.

Dann wäre da noch das Filament. Ich vermute PLA 2,85 mm von Renkforce? Oder anderer Hersteller? 2 Jahre alt und
geöffnet?
Ja fast, es ist 3mm-Filament von Renkforce. Mittlerweile natürlich recht alt.
Habt Ihr schonmal den Durchmesser auf einen Meter länge gemessen (Bügelmessschraube ist da am genauesten,
aber Messschieber geht auch, wenn man mit Handhabung vertraut ist und es kein Flexmaterial ist - vermute mal
beides ist gegeben, da PLA und Berufsschule - welche Richtung eigentlich?).
Da sollte man etwa alle 10 Zentimeter 2 Messungen 90 Grad versetzt zueinander machen, um eventuelle
Ovalität auch erfassen zu können...
Das werde ich mal machen. Optisch sieht es jedenfalls einwandfrei aus. Wir würden den Drucker in verschiedenen Bereichen einsetzen, CAD, Informatik, Schülerprojekte... Ich persönlich sehe gute Möglichkeiten im Matheunterricht. Aber dazu muss er halt erstmal einwandfrei laufen, im Unterricht ist dafür zu wenig Zeit.
Beim Druck fällt da was auf wie gelegentliches leichtes "Zischen" wie z.b. wenn Wassernebel an heiße Herdplatte
kommt?
Nein, gar nicht.
Entfernt Ihr nach dem Druck das Material aus dem Drucker oder belasst Ihr es im Extruder?
Das blieb bisher drin.
Düse schonmal
gereinigt?
Nur äußerlich.
Düse ist Orginal 0,5 mm wie auch der Extruder noch der Orginale?
Ja.

Ne Menge Fragen, ich weiß. Aber wir kennen weder dein Gerät, noch die genauen "Variablen" und müssen uns da
erstmal rantasten, damit das Gerät endlich das macht, was es soll... ;-)
Kein Problem. Die Fragen sind ja schon recht zielgerichtet in Richtung Filament/Förderung, was auch meine Vermutung ist.

Wenn ich das richtig rauslese, druckt er aber "Grob-Strukturen" einigermaßen Akzeptabel? Also geht das Drucken
grundsätzlich ja schonmal, oder? Hast du da auch Bsp.-Bilder, wie die Teile da aussehen? selbes Material?
Ja, ich drucke nochmal ein, zwei Sachen und mache Bilder.

Gruß, Christian


Vielen Vielen Dank schon mal!

Grüße,
Florian
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Re: Grundlegendes Druckproblem mit Lücken und Fäden

Beitrag #8 von hal4822 » Do 1. Nov 2018, 12:15

... Beim Druck fällt da was auf wie gelegentliches leichtes "Zischen" wie z.b. wenn Wassernebel an heiße Herdplatte
kommt?
Nein, gar nicht.
Gruß, Christian


Vielen Vielen Dank schon mal!

Grüße,
Florian

https://medium.com/3dprinterchat/pla-fi ... 67a702980c

Warum sich eventueller Wassergehalt ausgerechnet bei ganz bestimmten Flächen der Vase auswirken soll, das kriegen wahrscheinlich auch die Profis bei Fraunhofer nicht heraus :slap:

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Re: Grundlegendes Druckproblem mit Lücken und Fäden

Beitrag #9 von Digibike » Do 1. Nov 2018, 13:25

@Hal4822, ich habe leider nicht die selbe Kristallkugel wie du, daher "klopfe" ich erstmal alles grundsätzliche ab, oder schließt deine Kristallkugel schon die Möglichkeit, dass hier mehrere Faktoren Einfluß nehmen aus? Schließlich sind die Flächen die er brauchbar druckt, eben auch nur brauchbar und nicht gut...! Ich traue mir diese Einschätzung aufgrund der recht Oberflächlichen Sachlage nicht zu und versuche damit so viele wie möglich Daten "raus zu saugen". Stellt es sich als nicht relevant aus, kann man Sie immer noch überlesen. Aber falls du eine andere Herangehensweise für ein fremdes Gerät hast oder das dortige kennst, nur raus damit. Also, Frauenhofer Profis brauchts da eher nicht, sondern solide Kriminalarbeit - erstmal alle Fakten sammeln und sicherstellen, bevor man Mutmaßungen anstellt.
Aber andere Vorgehensweisen erinnern mich mehr an Kristallkugel oder Kaffeesatzlesen - kann Zielführend sein, muß es aber nicht...

@Florian, jetzt haben wir zumindest schonmal ein paar Info´s mehr. Wie sieht den deine Filamentzuführung aus? Einfach Stange darüber befestigt und Rolle dort drauf und ohne Schlauch zugeführt oder seitlich neigbar, damit sich die Rolle Richtung druckkopf immer ausrichten kann? Zuführungsschlauch im Einsatz?
Hast du 3 mm im Slicer eingegeben und selber gesliced, wie Jünni vermutet oder ist es der Orginal Code von Conrad? 3 mm heißt es im allgemeinen, mag auch Ausnahmen geben, die tatsächlich auf 3 mm sind, aber i.dr. sind es um die 2,85 mm, was die Filamente an Durchmesser haben.
So altes Filament ist zum "Verbrutzeln" von Teilen, wo es nicht so drauf ankommt schon ok, aber das hat auch Einfluß auf die Druckbarkeit. Eventuell kämpfst du da schon mit Grundlegenden Materialproblemen obendrein. Da wäre vielleicht mal bei 40 Grad im Backofen 3-4 h kein Fehler. Aber das nur am rande.
Ja, in der FW hat sich gewaltig viel getan. Vor allem in der Mod-Version von Nibbels.

Gruß, Christian

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Re: Grundlegendes Druckproblem mit Lücken und Fäden

Beitrag #10 von DDDHM » Do 1. Nov 2018, 13:35

Hallo Florian,

wie Zero K in Nr.6 schon geschrieben hat, druckt man Vasen normal spiralförmig im Vasen-Modus. Die Fäden entstehen, wenn die Düse bei Leerfahrten kreuz und quer fährt. Bei diesen Leerfahrten sollte eigentlich das Filament zurück gezogen werden. Kann es sein, dass die Retraktion deaktiviert ist...

Gruß
DDHM


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