RF1000 Umbau

Hier könnt Ihr Erweiterungen oder Verbesserungen des RF1000 vorstellen oder diskutieren. Verbesserungspotential ist ja vorhanden. Modifikationen und Zubehör können hier ebenfalls diskutiert werden.
anwofis
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RF1000 Umbau

Beitrag #1 von anwofis » Sa 9. Mär 2019, 22:25

Hallo,

gestern habe ich meinen RF1000 erhalten. Der Drucker wurde als defekt verkauft:

Es sind nur Keramikheizplatte und Hotend auf Kollision gefahren und dadurch zerstört worden.
Ferner waren 2 Leitungen zu Hotend und Bauteillüfter nicht eingezogen.
Der Rest ist TippTopp: Elektronik, Mechanik und Steuerung gehen! :tiptop:

Das Ziel des Umbaus soll sein ersteinmal 2 Materialien drucken zu können: Stützen und Bauteil bzw. 2 Farben zu kombinieren.
Außerdem möchte ich Industriekunststoffe wie PA, PC, ABS und faserverstärktes Material verzugsfrei drucken.

Dazu habe ich erstmal klein angefangen: die Endlagenschalter wurden getauscht und durch Schalter mit einem Hebel ersetzt:

XY: https://www.thingiverse.com/thing:1149045
Z: https://www.thingiverse.com/thing:772545

(Ich wollte erst induktive Schalter einbauen, aber der Aufwand ist mir jetzt zu groß.)

Dazu habe ich noch die XY-Anschläge durch 3D-Druckteile ersetzt.

Die Energiekette in X wurde mit einem Spacer etwas höhergesetzt, da deren Biegeradius etwas zu eng scheint. (Werde ich wshl. tauschen müssen, da etwas klein für meine späteren Aufbauten ;))

Alles wurde aus PC+PBT gedruckt. (habe ich mir testweise gekauft und ist ganz ok)

Jetzt ging es mit dem Hotend weiter: Das Conrad-hotend habe ich mit einem 1.75mm e3d-v6-clone getauscht + 0.4mm Titandüse. Den Original-Extruder durch einen e3d-Titan-clone. Dazu habe ich dieses Teil eingebaut:

e3d-mount: https://www.thingiverse.com/thing:1050116

Die neue Befestigungsplatte des Extruders + Motor habe ich erstmal 3D-gedruckt und passt noch nicht so ganz. Sollte aber zum Test reichen.

Morgen werde ich das neue Druckbett montieren: feinstgefrästes 8mm Alu :)
Die Heizmatte lies sich von der Keramik lösen und wird aufs Alu neu verklebt.

Dann kann ich den ersten Testdruck wagen ;)

Nächste Woche sollte der gespiegelte Original Titan-Extruder (gibt's keine Clones von?) kommen, damit ich Doppelextrusion ausprobieren kann.

Ferner ist noch geplant: Einhausung, Bauraumheizung (externer Regler), Absaugung und auto-lift-hotend (nur wenn es mit starren Düsen nicht funktioniert: ich befürchte, dass die Düsen das Druckobjekt wegreissen könnten)

Mal eine blöde Frage: kann man die Wägezellen weglassen? Ich hab' ganz ehrlich die genaue Funktion noch nicht verstanden. Ich levele mein Bett mit ABL oder klassisch von Hand.

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Re: RF1000 Umbau

Beitrag #2 von Digibike » Sa 9. Mär 2019, 23:16

Hi,

hast ja noch ein bischen was vor... Glückwunsch zum Glücksgriff da nur unkritisches defekt war.
Die Wägemesszellen messen ca. 50 Punkte über den ganzen Druckbereich verteilt. Daraus erstellt die
FW ein Höhenprofil. Die zwischenräume zwischen den 50 Meßpunkten interpoliert die FW anhand der
angrenzenden Messpunkte. Damit kann die FW Unebenheiten oder auch leichte "Schieflage" des Bettes
kompensensieren - gerade sollte man es trotzdem einbauen...
Aber dank der neuen FW von Nibbels (FW-Mod) kann seine FW noch einiges mehr...! Sie kann z.b. die
Druckgeschwindigkeit reduzieren, wenn die Digits zu hoch werden bzw. etwas weg fahren u.ä.
Da werden Materialien wie Flexmaterial oder der 1.te Layer usw. so ein richtiges Sorglospaket, weil
die FW über die Messzellen ständig mitbekommt, was da vorn in der Düse los ist und entsprechend
gegensteuern kann. So kann auch ein Druck aufgrund einer langsam zusetzenden Düse noch gerettet
werden, der beim normalen Druck unweigerlich zum Abbruch führen würde, weil Düse zu - allerdings
verlängert sich der Druck, weil er ja immer langsamer fahren muß, um das Material noch rauszubekommen
und im vorgegebenen Digits-Rahmen zu bleiben...
Würde also nicht leichtfertig die Messzellen aussondern und damit ein deutliches Funktionsplus über Bord
werfen... ;-)

Bei der Bauraumheizung mußt du aufpassen! Zum einen wird das Ritzel am Extruder schon so recht
warm und bei Einhausung kann die Temperatur nur in diesem Schlitz sinnvoll entweichen - ist ja
auch Ziel der Einhausung. Wenn du nun noch beheizt, bewirkt das in diesem Bereich einen nicht
unbedenklichen Temperaturanstieg. Solltest dir da schon Gedanken machen bezüglich Stepper/Ritzel
kühlen. Das nächste sind die Stepper an sich, die bei X und Y sowie Extruder in deinem beheizten
Bauraum verbaut sind. Die produzieren nicht unerheblich Wärme, die Weg muß. Ist im Prinzip eine
Indirekte Bauraumheizung. Wenn du nun den Bereich auch noch aktiv beheizt, wird die Temperaturdifferenz
immer geringer, was zur Folge hat, dass die Stepper immer schlechter die Temperatur an die Umgebung
abgeben können. Ab einem gewissen Temperaturpunkt kippt das ganze dann sogar, sprich du würdest
die Stepper noch zusätzlich beheizen, statt Ihre Temperatur abzuführen. Wielange die das mitmachen
kannst gern ausprobieren. Fakt ist, das spätestens bei ca. 80 Grad schluss mit Lustig ist (nicht Bauraumtemperatur
sondern Steppertemperatur, die nicht unbedingt die Bauraumtemperatur sein muß - beim Auto ist das
Öl auf der Autobahn ja auch max. 115 Grad heiß und Kühlwasser max. 110 Grad - dann ist aber schon
kritisch, während die Auspuffanlage mehrere hundert grad hat...). Dann verlieren nämlich, unabhängig von
dem Zustand der Elektronik, die Magneten Ihre Polarisierung und damit ist die Funktion schon defakto
nicht mehr gegeben. Also, die solltest du genau im Auge behalten.

Die Energiekette X-Schlitten habe ich einfach erweitert, in dem ich eine 2.te Parallel da verlegt habe.
Aber X können je ein zusätzliches Glied vertragen. Geht zwar, aber ist knapp von der Länge. Aber besser
als zu enger Radius und damit totgewalkte Kabel...

Gruß, Christian
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Re: RF1000 Umbau

Beitrag #3 von anwofis » So 10. Mär 2019, 13:27

@Digibike:

Da sind ab und zu wirklich interessante Angebote bei eBay: [ebay]https://www.ebay.de/itm/Renkforce-RF1000-3D-Drucker-inkl-Software-Franzis-DesignCAD-V24-DEFEKT/173826354597?epid=1325411159&hash=item2878dbada5:g:DjUAAOSwJrdcgUez&frcectupt=true[/ebay]

Dann werde ich mal bei Gelegenheit die modifizierte Firmware testen.

Das Wägezellenfeature hört sich ja doch ganz interessant an. Kann man das auch mit Doppelextrusion kombinieren? Da hat man ja 2 Düsen die unabhängig voneinander "Druck aufbauen".

Also beim Bauraum hast du recht - da habe ich jetzt die Stepper komplett vergessen. Diese sind ja beim RF1000 im Bauraum. Ich denke mal mit 50-60 °C sollten diese zurechtkommen - zur Not packe ich provisorisch noch einen Lüfter drauf ;) Mehr Temperatur halte ich auch für kritisch.

Da über der Platte, welche die X-Schiene trägt, noch Platz ist, könnte man auch einen Faltenbalg oder eine Dämmmatte einbauen und wenigstens die Extruder-Stepper etwas abschirmen. Der Y-Stepper ist unter dem Druckbett und sollte nicht so warm werden. Den X-Stepper könnte man versuchen mit einem Lüfter von außen zu kühlen.

Dann gehen vllt. auch 65-70 °C Bauraum.

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Re: RF1000 Umbau

Beitrag #4 von Digibike » So 10. Mär 2019, 15:42

Würde ich anders versuchen mit dem X-Stepper... Schau mal, wieviel Platz da noch ist, wenn der Tisch dran vorbei fährt... Würde eher da eine Wand um den Stepper nach innen (wäre eine L-Wand im Prinzip mit Boden unten) reinziehen und außen dann den Bereich der Einhausung öffnen.
Damit kann der Stepper nach außen hin zirkulieren.
Wegen dem Extruder-Stepper sowie Ritzel: Da wäre vielleicht ein Lüfter nicht ungeschickt, der die beiden mit frischer Kühlluft
separat versorgt. Dort oben spielt es keine Rolle und damit werden auch PLA und Co. druckbar. Oder du gehst her und
kühlst die Stepper sowie Hotends gleich mit ´ner Wasserkühlung. Damit hast etwas mehr Aufwand, aber bekommst die
Temperatur auf jedenfall ohne Luftverwirbelungen, im Druckraum, in Griff.

Die Wägezellen sind kein Problem. Problem ist nur die Sicherstellung, dass du immer beim Scan mit der definierten Position mißt.
Wie macht Conrad das beim RF2000 den? Die beiden Hotends sind ja im Orginal auf der selben Höhe verbaut. Vielleicht kann Nibbels
oder so was dazu sagen? Der RF1000 ist normal Single, also "weiß" die FW, welche Position Sie da gerade mißt. Bei meinen DGlass ist
es das Hotend, dass gerade runter gedrückt ist. Das kann ich mittels Unterlegscheibe beim Scan steuern. Aber wie das beim Scan
mit 2 auf selber Höhe angebauten Hotends ist, weiß ich da nicht. Im Druckbetrieb ist das ja unerheblich, da die FW nicht wissen muß,
welches Hotend da die Messzellen beeinflußt, nur wie es Sie gerade beeinflußt und was du für Vorgaben gemacht hast. Entsprechend
greift Sie dann regelnd in den Druckprozess ein.
Aber, wie gesagt, beim Scan müßte Sie es wissen. Oder wird die Welligkeit zwischen den beiden Hotends ignoriert und der Wert vom
Kontakt der ersten Düse wird als Position zwischen den beiden Düsen angenommen? Das müßte dir aber Nibbels dann beantworten,
wie das in der FW gehandelt/gesteuert wird. Da kennt sich keiner besser drin aus, wie er. Taucht da ja immer tief ein und optimiert.

Gruß, Christian
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Re: RF1000 Umbau

Beitrag #5 von zero K » So 10. Mär 2019, 17:39

Ähnliche Zweifel hegte ich auch.
Daraus ergab sich für mich folgende Vorgehensweise.
Betrieben wird hier am RF2kv2 meist der aktuelle FW-Mod oder sein Vorgänger.

Vor der Erfassung der Heizbetttopografie ist der Z-0-Endschalter eingerichtet und das linke Hotend annähernd an dem höchsten Punkt des Bettes mit Hilfe einer Fühlerlehre auf plus 0,3 mm fixiert. Das rechte Hotend wird zunächst an der Traverse zwischen den DMS angeschlagen, berührt also keines Falls das Bett, selbst wenn das linke Hotend während des Scans im Mariannengraben eintaucht.
Im Anschluss an den Scan wird eine Stelle auf dem Bett angefahren, die linke Düse aufgesetzt (merke Digits) und es erfolgt die Aufforderung zum "Extruder Align".
Zum Align wechsle ich den aktiven Extruder, sodass nun der rechte Extruder die Stelle des Linken einnimmt.
Nun senke ich den rechten Extruder auf die gleiche Höhe, die vorher der linke Extruder einnahm, ab.
Bei der Fixierung achte ich darauf, dass die oben "gemerkten Digits" nicht wesentlich überschritten werden.

@Nibbels
Sollte das Alignment der Extruder an der höchsten Stelle des Bettes stattfinden?


Gruß zero K

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Re: RF1000 Umbau

Beitrag #6 von Nibbels » So 10. Mär 2019, 18:40

Wenn ein Hotend kalt ist, ist es irgendwas zwischen 0.2 und 0.3 kürzer. Es sollte also im Normalfall nichts ausmachen, wenn man mit zwei Hotends scant, die bei derselben Temperatur dieselbe Länge haben.

Das Alignment sollte theoretisch stattfinden, wenn beide Hotends dieselbe Temperatur haben.
Besonders beim Hotend V2 sollte es dann stattfinden, wenn beide Hotends gleich lang dieselbe Temperatur hatten oder mindestens 20 bis 30 Minuten in Betrieb waren. (-> Temperaturausdehnung + Nachdehnung durch Wärmekriechen = deltaZ)
(Man kann ja inzwischen jederzeit das Programm "AlignExtruders" laufenlassen. Entweder bei neueren Firmwares über einen GCode oder beim Mod übers Menü Configuration -> Z-Calibration -> Align Extruders.)

Die Stelle an der man Align-Extruders theoretisch machen sollte ist eine Stelle für die beide Hotends gleichzeitig aufsetzen.
Also müsste man theoretisch die Z-Matrix kennen und daraus zwei Punkte suchen, die den Hotendabstand haben und gleich hoch sind.
Die Firmware macht das aber nicht automatisch. Da ist die Align-Position immer dieselbe.

Praxistipp: Hab ich keinen :D
Bei mir war fast immer ein Hotend V2 kaputt. Dann habe ich auf E3D-V6 umgebaut und als ich das Dual-Setting gebaut habe, habe ich ein Hotend mit "Hub" vorgesehen.

LG
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Re: RF1000 Umbau

Beitrag #7 von Digibike » So 10. Mär 2019, 18:47

Theoretisch macht das schon was aus - du verschiebst damit den Meßpunkt um 13,5 mm (war doch 27 mm Abstand zwischen den beiden hotends, oder?).
Da aber der Scan eh interpoliert wird (sind ja nur 50 Meßpunkte über die Platte verteilt), sollte das nicht soviel ausmachen. Allerdings weißt du zu keinem Zeitpunkt mehr, welche Düse zuerst Kontakt hatte, also, in welche Richtung du den Meßpunkt verschiebst... Aber letztlich kann die FW beim Druck ja gegenregeln...

Gruß, Christian
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Re: RF1000 Umbau

Beitrag #8 von Nibbels » So 10. Mär 2019, 20:13

Digibike hat geschrieben:Theoretisch macht das schon was aus - du verschiebst damit den Meßpunkt um 13,5 mm (war doch 27 mm Abstand zwischen den beiden hotends, oder?).
Da aber der Scan eh interpoliert wird (sind ja nur 50 Meßpunkte über die Platte verteilt), sollte das nicht soviel ausmachen. Allerdings weißt du zu keinem Zeitpunkt mehr, welche Düse zuerst Kontakt hatte, also, in welche Richtung du den Meßpunkt verschiebst... Aber letztlich kann die FW beim Druck ja gegenregeln...

Gruß, Christian


Kann gut sein, dass es auch so gedacht war, dass man das eine Hotend zum Scannen löst und das rechte Hotend hochziehen kann. Aber weil beide Hotends mit einer Schraube geklemmt sind hab ich das Lösen und Anziehen gerne vermieden.
(Dann ist das linke Hotend natürlich auch in Z verrutscht.)

Sobald man einmal sein original Hotend aus der Hand gibt passen diese Messing-Zylinder die das Hotend oben halten nicht mehr zur Klemmplatte. Beim Bausatz haben die Hotends in die Klemme gepasst.
Aber da ich die V2 ein paar mal ersetzen lassen musste, kamen jedesmal unterschiedliche Maße. Die haben alle nicht mal ins Loch gepasst und ich musste mit dem Schmirgelpapier die letzten 100stel wegmachen, sodass ich die Hotends reinschieben konnte.
Eigentlich kann man diese Messing-Stutzen extrem einfach vom V2 abschrauben, auf die Idee kam ich aber erst zu spät.

Die normale Glaskeramik-Welligkeit lag bei mir grob unter 0.2

LG
RF2000
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Re: RF1000 Umbau

Beitrag #9 von Digibike » So 10. Mär 2019, 20:32

Mußt du doch auch gar nicht, Nibbels…
Du schreibst doch selbst, dass es eine Gewisse Nachlängung gibt. Wenn du nur einen Aufheizt, diesen 20 Minuten so köcheln läßt,
hast du ein entsprechen längeres Hotend. Damit weißt du, wo der jeweilige Messpunkt ist. Das muß die FW für die
Interpolation zwar nicht wissen, aber du hast immer den selben Messpunkt (ausnahme wäre, wenn wirklich 27 mm weiter in X
ein "Hügel" mit einer Erhöhung größer 0,3 mm hätte. Aber das wäre dann eh eine Schrottplatte - da müßte dann schon was
rausgebrochen sein, wenn solche Differenzen auf so kurzen Stücken wäre... Wichtig ist nur, dass das 2.te kalt sein muß nach meinem
Verständnis. Oder ist mein Gedankengang falsch?

Gruß, Christian
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Re: RF1000 Umbau

Beitrag #10 von AtlonXP » So 10. Mär 2019, 21:10

Hallo zusammen,
eure Diskussion find ich interessant.

Indirekt habt ihr hier was selber beantwortet, wo bisher noch nie angesprochen wurde.
Wenn man 2 x mit V2 Hot Ends druckt, wie im dem RF2000, dann hat man bereits eine Absenkung,
oder auch Anhebung, der beiden Hot Ends.
Die Längenausdehnung (Schrumpfung) beträgt ca. 0,01 mm pro 10°C Delta t.
Wozu noch eine zusätzliche Mechanik einbauen?

Den Rest gibt es in ca. 4 Wochen bei einem Bierchen. ;-)

LG AtlonXP


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