Wichtige Verbesserungen am RF1000!!!

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Wichtige Verbesserungen am RF1000!!!

Beitrag #1 von Digibike » Di 13. Okt 2015, 20:34

Hi!

Es treten immer wieder altbekannte Probleme auf, die vielleicht, wenn Neueinsteiger gleich drauf gestoßen werden,
sich vermeiden lassen würden... Daher hab ich mir überlegt, einen Thread als kurze Ansammlung zum schnellen
Auffinden für Neueinsteiger, oder solche, die noch nicht daran gedacht haben, zur Verfügung zu stellen...

Ursprünglich dachte ich, es wäre was für die Wiki, aber aus eigener Beobachtung wird das gerade von Neulingen im
Forum gern übersehen bzw. nicht Wahrgenommen - von daher denke ich, es wäre als Thread besser, da immer direkt
im Sichtfeld besser aufgehoben...!

Achtung! Mir geht es nicht um Optimierungen á la die 1000.te Neondruckraumleuchte oder ähnliches! Ich will hier keine Arbeiten kritisieren oder irgendwie Zensieren oder vorschreiben, was wie am besten Optimiert werden müßte...
Die blauen Leuchten oder die Misserable Filamentführung brauchen wir nicht disktuieren - vielmehr geht es um echte Probleme und deren Lösungen, die andere vor Schaden an Ihrem Drucker bewahren...!

Das ist mein Ansatz. Im 2.ten Step kann gern ein ähnlicher Thread mit z.b. dem Thema Optimierungen rund um den RF1000
aufgemacht werden, aber bitte nicht hier - es hilft niemand weiter, wenn der Thread 20 Seiten lang wird und die wirklichen Crashgefahren und Lösungen erst ab Seite 18 auftauchen - bis dahin lebt mancher Drucker dann wohl nicht mehr... ;)
Also für Sachdienliche Hinweise und Lösungen zur Fehler-/Crashvermeidung wäre ich sehr Dankbar!
Einfach eine PN an uns Mods oder den Administrator, dann pflege ich das so schnell wie möglich ein!


Wichtig!!! Bitte innerhalb des Druckraums keine Teile aus PLA oder ähnlichem drucken!!! Das ist nur Anfangs hart genug! Das Zeug eignet sich überhaupt nicht für Thermische Belastungen, wie Sie in einem 3D Drucker nunmal - vorallem auch eingehaust - vorkommen! Hier sollte min. ABS verwendet werden. Sicherlich kann man mal eben aus PLA - ist ja schön maßhaltig und einfach zu drucken, aber irgendwann haust man doch ein, gibt an 3.te das Gerät weiter, oder der Sommer war doch etwas heißer und der Druck etwas länger und das längst vergessene schöne Teil, daß soviele Problem abstellte - macht Plötzlich richtig Ärger...! Besser gleich ABS, HIPS oder Nylon verwenden - schont die Nerven auch auf Dauer...!

Viel Spaß mit eurem RF1000 und hoffentlich eine "kummerfreie" Zeit... :) Meiner werkelte bis zum Extruderexitus ja auch 1,5 Jahre ohne Probleme...

Achtung! Immer dran denken, bei allen Basteleien am Gerät den Netzstecker zu ziehen!!! Der einpolige Netzschalter alleine genügt nicht! Er trennt nur einen Leiter. Wenn dies zufällig der stromführende Außenleiter ist wäre alles kein Problem, aber bekanntlich kann man den Netzstecker in Deutschland in 2 Positionen in die Steckdose stecken. Im ungünstigen Fall ist nur der Nullleiter unterbrochen, der Außenleiter jedoch nicht. Somit besteht Lebensgefahr bei Berührung der netzspannungsführenden Teile auf der Platine (Halbleiterrelais Heizbett) und ich glaube, keiner ist scharf drauf, den Stromkreis über sich dann wieder zu schließen... Lieber gleich den Stecker ziehen und dann werkeln!

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Re: Wichtige Verbesserungen am RF1000!!!

Beitrag #2 von Digibike » Mi 14. Okt 2015, 11:53

Sporadische oder Dauerhafte Ausfälle des Temperaturfühler (stark schwankende Anzeige, Def.), Extrudermotor stottert, läuft unmotiviert grob vor und zurück oder Extrudermotor läuft nicht mehr, Heizung funktioniert nicht mehr (Extruder), Lüfter funktioniert nicht oder mit aussetzern, Messzellen bringen keine oder ständig wechselnde Digits in der Anzeige, Scan funktioniert nicht mehr - Hier gehts zum Thread, Ursache/Lösung:

Kabelbruch in X - der Radius ist zu eng!!!! Das Thema kommt leider recht oft, in unterschiedlichen Auswirkungen (sind halt ´ne Menge Kabel in der Schleppkette...) hoch und provoziert die Unterschiedlichsten Symptome. Diese treten auch nicht selten scheinbar sporadisch auf - einfach mal Motoren aus und den X-Schlitten hin und her bewegen. wenn der Fehler sporadisch auftritt, wird er vermutlich um eine Position in X kreisen, sprich dort immer wieder zu beobachten sein - die Knickstelle, an der das entsprechende Kabel geknickt ist und die Litze angebrochen sind. Eine mögliche Ursache und vor allem auch eine passende, schnell auszudruckende Lösung in Form eines Sockel für X-Schleppkette findest du in diesem Thread! Hier gibst auch eine gute Wiki-Anleitung um Einzugrenzen, ob der Fehler durch Kabel, Sensor oder Hauptplatine kommt: Wiki-Fehlersuche

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Z-Schalter anfällig! Ursache/Lösung und Thread:

Der Z-Schalter ist aufgrund des Überdückens beim Scan und der beim Druck für die ersten Lagen teilweise dauerhaft überdrückten Position extremst Ausfall gefährdet! Das Teil ist in der Form nicht wirklich gut gelöst und gehört entsprechend gegen diesen Z-Schalter oder für die Elektroniker unter euch eventuell auch ein Hal-Schalter oder ´ne Lichtschranke ersetzt! Bei Versagen droht gewaltiger Ungemach!!!! Der Z-Motor ist "Sauschnell", die Wege kurz und die Kraft gewaltig!

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Notaus - der Rettungsanker für alle Fälle und nicht nur nette Idee...! Hier gehts zum Thread und Wiki:

An unserem Drucker wurde ein wichtiges Teil vergessen - Der Notaus! Es hilft einem ungemein beim 3D Drucken, größeren Schaden bei Fehlern zu vermeiden, und bei den Fräsern unter euch muß er eigentlich sogar dran sein! Wenn da sich Fräser verharken o.ä. und Teile durch´s Zimmer fliegen, sollte man in jedem Fall schnell Griffbereit einen Notaus am Gerät haben - am Monitor ist nicht wirklich eine Hilfe in ´ner Notsituation...! Zu dem Thema findet Ihr hier eine Notauslösung und in unserer Wiki, auf der ebenfalls viele Hilfreiche Erweiterungen, Optimierungen, Filament-Daten etc. erläutert werden, eine Wiki-Notausanleitung

WICHTIG bei allen Not-Aus varianten die über den Mainboardanschluß X3 (Reset) arbeiten ist, den Not-Aus Schalter unmittelbar nach Betätigung wieder zu entriegeln. Verbleibt der Atmel Controller im RESET-Zustand befinden sich seine Ausgänge in undefiniertem Zustand, sodaß beispielsweise die Heizungen ohne Temperaturregelung dauerhaft eingeschaltet und dabei zerstört werden könnten.


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