Mein Umbau auf Ganzmetallhotend

Hier geht es ausschliesslich um die Extruder und Kühlung des Filamnts des RF1000. Fragen und Probleme sowie Verbesserungen können hier diskutiert werden
PeterKa
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Re: Mein Umbau auf Ganzmetallhotend

Beitrag #221 von PeterKa » Mi 12. Dez 2018, 18:51

Der Drucker hat bei mir jetzt eine lange Zeit gestanden. Ich baue im Monent einen Wankelmotor, und der ist auf dem Drucker nicht herstellbar. Immerhin habe ich mir den Protoyp ausgedruckt zur Überprüfung der ganzen Chose. Aber das war kein Akt.

Heute habe ich ihn mal wieder gebraucht... Staub weggepustet, Druckbett abgewischt mit Isopropanol, genügend PETG Filament war noch drinne... Zack 4 Stunden später hatte ich meinen Lagerbock zum Überprüfen der selbst gefrästen Zahnräder.

Ich denke, so muß das... Tolles Gerät.... naja... wenn die Conräder ihn hätten ausreifen lassen ;)

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Re: Mein Umbau auf Ganzmetallhotend

Beitrag #222 von Jünni » Mi 12. Dez 2018, 21:20

:winken: Staub auf deinem 3D Drucker? :foto:
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Re: Mein Umbau auf Ganzmetallhotend

Beitrag #223 von PeterKa » So 9. Jun 2019, 09:29

Hallochen, es gibt mich noch und ich drucke :)

Es ist inzwischen alles so selbstverständlich geworden. Das PETG erfüllt alle meine Wünsche (na ja die meisten). Die Laufzeit erreicht inzwischen Dimensionen industrieller Maschinen.

Ich benutze den Drucken als Supporter für meine Projekte, meistens Hilfswerkzeuge oder zum Prototyping. Zum Beispiel ein Wankelmotor den ich vor dem Fräsen zunächst als Modell ausgedruckt habe. In dem Modell teste ich dann die nach und nach entstehenden Metallteile.

DSC_0697.jpg


DSC_0725.jpg


Neulich war mein Druckbett zu erneuern. Ich benutze billigstes Hartpapier das ich auf die 6mm Aluplatte aufklebe. Haltbarkeit etwa 2 Jahre. Bei der Gelegenheit habe ich dann auch die Düse gewechselt.

Und richtig, die Digits waren danach wieder sehr hoch (5000+). Also habe ich wieder Öl verwendet.

Zwar fielen die Digits wieder stark ab, deutlich unter 2000. Aber das Öl verursachte wochenlang Haftprobleme auf der Platte. Inzwischen ist es weitgehend verdampft, aber glücklich war ich mit dem Ölen nicht.

Mir kam eine Idee, die ich mal zur Diskussion stellen wollte. Wenn sie hier bereits angesprochen wurde, bitte ich um Nachsicht.

Eigentlich geht es bei dem Ölen um eine einmalige Behandlung der Oberfläche ((siehe Bratpfanne). Also könnte man doch Düse und Rohr einfach vor dem Einbau "braten". Also bei 200 Grad oder so in dem Öl sieden. Eine halbe Stunde sollte genügen, denke ich. Dann hätte ich gewünschten Formierungsprozess und wärd die lästige Ölerei im Drucker los.

PeterKa
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Re: Mein Umbau auf Ganzmetallhotend

Beitrag #224 von Jünni » So 9. Jun 2019, 10:10

:winken:
schön dich zu lesen.
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Re: Mein Umbau auf Ganzmetallhotend

Beitrag #225 von AtlonXP » So 9. Jun 2019, 12:58

Hallo Peter,
bist du aus deinem Dornröschen Schlaf aufgewacht? :coolbubble:

Wenn du vom Beölen wegkommen möchtest, dann empfehle ich dir einen PTFE Inliner durch das Hot End bis zum Düsenansatz zu verlegen.
Vermutlich wird es danach immer noch etwas klemmen, aber dann nur im Düsenbereich.
Eine gekaufte beschichtete Düse sollte Abhilfe schaffen.

Mein Beöler hat sich sehr gut bewährt.
Dieser ermöglicht eine sehr gute Dosierung der Ölmenge.
Es gibt keine Ölspritzer mehr auf dem Druckbett.
Ein Kalt Zug, funktioniert hervorragend unter Beölung am V2,
trotz Hinterschneidung im Dichtungsbereich der Düse.

Aus diesem Grund steht hier noch die Frage offen:
Bringt ein Brünieren der Messing Düse etwas?

Für dich habe ich diesen Artikel erweitert.
viewtopic.php?p=22373#p22373


LG AtlonXP


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